Category Archives: Prozesserfolge

Landgericht Zweibrücken vom 25.11.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nach Paradontose-Behandlung zu früh vorgenommene Präzisionsabdrücke zwecks Kronen, LG Zweibrücken, Az. 2 O 287/19

Post Views: 86 Chronologie: Bei der Klägerin lagen sporadische Kiefergelenksbeschweren vor, der Biss sollte mittels Kronen reguliert werden. Die zur Vorbereitung erforderlichen Präzisionsabdrücke wurden jedoch zeitgleich mit einer Paradontose-Behandlung erstellt, obwohl nach einer Solchen grundsätzlich drei Wochen Wartezeit vorgesehen ist, um den Zahnfleisch die Möglichkeit zu geben nachzuheilen. Die daraufhin eingesetzten Kronen hatten zudem überdicke…

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Landgericht Düsseldorf vom 18.11.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Rotavirus-Infektion nach Verlegung eines infizierten Patienten auf dasselbe Isolationszimmer, LG Düsseldorf, Az. 3a O 220/21

Post Views: 106 Chronologie: Der Minderjährige wurde aufgrund eines Infektes in ein Isolierzimmer verbracht, kurz darauf wurde eine andere Patientin mit Bronchitis und Rotavirus-Infektion ebenfalls in dieses Zimmer verlegt. Der Kläger infizierte sich sodann mit dem Rotavirus, was unter anderem zu einer bis heute andauernden Lebervergrößerung führte. Der Behandlerseite wird dies als grober Behandlungsfehler vorgeworfen.…

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Landgericht Hof vom 14.11.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Gelockerte Hüftschraube nach Operation bei mangelhafter postoperativer Kontrolle, LG Hof, Az. 15 O 2/20

Post Views: 124 Chronologie: Die Klägerin brach sich beim Skifahren den linken Oberschenkelhals und wurde in der Klink der Beklagten zu 1) operiert. Der Bruch wurde durch eine dynamische Hüfteschraube fixiert, da die Knochen jedoch nicht nahe genug zusammengebracht wurden, lockerte sich diese im Anschluss an die Operation und durchstieß den Hüftkopf. Dadurch sind der…

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Landgericht Dresden vom 07.11.2022 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Chronische schwere Kieferhöhlenentzündung nach Wurzelbehandlung, LG Dresden, Az. 6 O 746/20

Post Views: 150 Chronologie: Die Klägerin befand sich seit jeher bei dem Beklagten in zahnärztlicher Behandlung. Aufgrund eines abgebrochenen Zahnes erfolgte 2016 eine vollständige Wurzelbehandlung. Anfang 2017 traten die ersten Beschwerden in Form von einer Nesselsucht und starken Schmerzen im Kieferbereich auf. Es folgten regelmäßige Arztbesuche zur Ursachenklärung dieser Beschwerden, welche jedoch ohne Erfolg verblieben.…

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Landgericht Neubrandenburg vom 31.10.2022 Medizinrecht ‒ Arzthaftungsrecht ‒ Behandlungsfehler: Verspätete Krebsdiagnose, LG Neubrandenburg, Az. 4 O 558/21

Post Views: 124 Chronologie: Bei der Klägerin wurde im Rahmen eines ambulanten Eingriffs Krebs festgestellt, hierüber wurde die Frauenärztin der Klägerin ‒ die Beklagte ‒ per Arztbrief informiert. Bei der Nachuntersuchung in der Klinik der Beklagten wurde nicht auf diesen Befund hingewiesen, erst im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung knapp 10 Monate später las die Beklagte den…

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Landgericht Essen vom 28.10.2022 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nierenversagen nach fehlerhafter Medikamentenvergabe, LG Essen, Az. 1 O 252/20

Post Views: 184 Chronologie: Der Kläger befand sich aufgrund von Mukoviszidose und einer bakteriellen Entzündung bei der Beklagten in Behandlung. Dem Kläger wurde ein Medikament verabreicht, das unverträglich mit einem bereits einzunehmenden Medikament war, was auch die Behandlerseite wusste. Hierdurch kam es zu einer Rhabdomyolyse und zu einem Nierenversagen. Die fehlerhafte Medikamentenvergabe wird den Behandlern…

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Landgericht Lübeck vom 17.10.2022 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Tod eines Patienten infolge verspäteteter Diagnose eines Vorhofflimmerns, 30.000,- Euro, LG Lübeck, Az.: 12 O 170/19

Post Views: 220 Chronologie: Der Patient kam aufgrund von Vorhofflimmern in die Klinik der Beklagten. Dort unterließen es die Behandler, die entsprechende Diagnose eines vorliegenden Vorhofflimmerns rechtzeitig zu stellen und die erforderlichen Rettungsmaßnahmen zu ergreifen, so dass der Patient verstarb. Verfahren: Das Landgericht Lübeck hat den Fall sachverständlich begutachten lassen. Dieser bestätigte die von der…

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Landgericht Nürnberg-Fürth vom 07.10.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene frustrane PDA anlässlich Geburtsvorgang, LG Nürnberg-Fürth, Az.: 4 O 6332/17

Post Views: 233 Chronologie: Die Klägerin sollte im Rahmen des Geburtsvoganges einer PDA unterzogen werden, die jedoch nach mehrfachen Versuchen erfolglos verblieb. In der Folge verspürte sie heftige Kopfschmerzen, die auf ein Liquorunterdrucksyndrom zurückzuführen waren. Der Behandlerseite werden Behandlungs- und Aufklärungsfehler vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat den Vorfall gutachterlich hinterfragen lassen. Nachdem das zunächst…

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Landgericht Dortmund vom 04.10.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Gallengangsverletzung anlässlich Gallensteinoperation, LG Dortmund, Az. 12 O 286/20

Post Views: 193 Chronologie: Bei der Klägerin wurden Gallensteine diagnostiziert die operativ in der Klinik der Beklagten entfernt werden sollten. Während des Eingriffs kam es zu einer Gallengangsverletzung, so dass Gallensekret nicht mehr ablaufen konnte. Der Behandlerseite wird vorgeworfen, den Eingriff verspätet vorgenommen zu haben und die Gallengangsverletzung nicht erkannt zu haben. Verfahren: Nachdem die…

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Landgericht Hof vom 22.09.2022
Medizinrecht – Arzthaftungrecht – Behandlungsfehler:
Gelockerte Hüftschraube nach Operation bei mangelhafter postoperativer Kontrolle, LG Hof, Az. 15 O 2/20

Post Views: 279 Chronologie: Die Klägerin brach sich beim Skifahren den linken Oberschenkelhals und wurde in der Klink der Beklagten zu 1) operiert. Der Bruch wurde durch eine dynamische Hüftschraube fixiert, da die Knochen jedoch nicht nah genug zusammengebracht wurden, lockerte sich diese im Anschluss an die Operation und durchstieß den Hüftkopf, wodurch bei der…

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Landgericht Koblenz vom 16.09.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Operation nach Hodenverdrehung, LG Koblenz, Az. 1 O 107/21

Post Views: 247 Chronologie: Der minderjährige Kläger litt an Schmerzen am rechten Hoden und begab sich in die Klinik der Beklagten, ohne dass seinen Beschwerden nachgegangen wurden. Am Folgetag verschlechterte sich sein Zustand, so dass ein operativer Eingriff erforderlich wurde. Der Behandlerseite wird vorgeworfen, die richtige therapeutische Maßnahme fehlerhaft unterlassen zu haben, so dass es…

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Landgericht Duisburg vom 15.09.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Durchtrennung des Nervus accessorius im Rahmen einer Lymphknotenentfernung, 500.000,- Euro, LG Duisburg, Az. 2 O 257/16

Post Views: 295 Chronologie: Bei der Klägerin wurde im Rahmen einer Lymphknotenentfernung im September 2008 der Nervus accessorius durchtrennt. Dadurch ist es zu einer Parese des Trapezmuskels und Schmerzen im Schulter- und Rückenbereich sowie zu Funktionsbeeinträchtigungen gekommen. Die Klägerin musste in Teilrente gehen und ist in ihrer Haushaltsführung erheblich eingeschränkt. Verfahren: Das Landgericht Duisburg hat…

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Hanseatisches Oberlandesgericht Bremen vom 31.08.2022
Medizinrecht – Arzhaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Diagnose einer Enzephalitis bei Kleinkind, 10.000,- Euro, OLG Bremen, Az.: 5 U 36/21

Post Views: 248 Chronologie: Das zum Zeitpunkt der Schädigung zweijährige Kind litt an hohem Fieber und Krampfanfällen und wurde in die Kinderklinik der Beklagten eingewiesen, wo krampflösende Mittel verabreicht und Hirnwasser zum Ausschluss einer Meningitis entnommen wurden. Weitere Untersuchungen schlossen sich an, allerdings diagnostizierten die behandelnden Mediziner erst vier Tage nach der Einlieferung bei der…

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Landgericht Berlin vom 26.08.2022
Zivilprozessrecht – Zwangsvollstreckungsrecht:
Weitere Prozessschlappe für Wedeler Rechtsanwalt, LG Berlin, Az. 16 O 239/16

Post Views: 274 Chronologie: Der Kläger begehrt aus einem vorangegangenen zivilrechtlichen Verfahren vor der 16. Zivilkammer des Landgerichtes Berlin die Möglichkeit Zwangsmittel durchzusetzen. Das vorangegangene Verfahren lief zunächst vor der hiesigen Kammer, sodann in der Berufungsinstanz vor dem Kammergericht Berlin und schließlich noch in dritter Instanz vor dem Bundesgerichtshof. Inhaltlich ging es um vom Kläger…

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Landgericht Koblenz vom 15.08.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Intrazerebrale Blutung in den Stammganglien mit Ventrikelbruch und Blutstau, LG Koblenz, Az.: 1 O 383/18

Post Views: 304 Chronologie: Die Klägerin litt unter chronischen und häufigen Migräneanfällen und wurde von der Beklagten medikamentös behandelt. So erhielt sie über einen monatelangen Zeitraum das Medikament Asco Top nasal, ohne dass regelmäßige medizinisch gebotene Kontrolluntersuchungen und Abklärungen über Kontraindikationen vorgenommen wurden. Sie erlitt daraufhin im Februar 2014 eine Hirnblutung, die mit erheblichen motorischen…

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Landgericht Stuttgart vom 09.08.2022
Schmerzensgeldrecht – Personenschadenrecht:
Schwere Speiseröhrenverätzungen anlässlich Restaurantbesuch, 30.000,- Euro, LG Stuttgart, Az. 26 O 521/20

Post Views: 337 Chronologie: Die Klägerin bekam anlässlich eines Restaurantbesuches einen Schluckauf und erbat vom Bedienungsperson ein Gläschen Essig, das ihr als Hausmittel bekannt war. Anstelle von Speiseessig wurde ihr ein Glas mit einer hochkonzentrierten Essigsäure mit einer Massenkonzentration von 77,5 Prozent serviert, was sie in einem Zug austrank. Die Klägerin erlitt hierdurch Magen- und…

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Landgericht Hamburg vom 28.07.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Unnötige Appendektomie nach unterlassener Laparoskopie, LG Hamburg, Az.: 336 O 115/21

Post Views: 326 Chronologie: Die Klägerin litt unter rechtsseitigen Unterbauchschmerzen und wurde im Hause der Beklagten vorstellig. Dort gingen die Mediziner den Ursachen nicht diagnostisch auf den Grund, so dass sich die Klägerin zehn Tage später in eine andere Klinik begab. Erst mehrere Wochen später wurde ein behandlungsbedürftiger Befund aufgrund der hohen Entzündungswerte erstellt. Ein…

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Landgericht Köln vom 27.07.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Diagnose einer Entzündung als Hodgkin-Lymphom, 20.000,- Euro, LG Köln, Az.: 25 O 206/20

Post Views: 267 Chronologie: Bei der Klägerin stellten sich in 2018 stark geschwollene Lymphknoten am Hals ein. Sie begab sich daher am Folgetag in die Behandlung bei der Beklagten, wo eine Gewebeprobe operativ entnommen wurde und ein Hodgkin Lymphom diagnostiziert wurde. Nach Beginn der Chemotherapie und medikamentösen Behandlung wurden die Gewebeproben nochmals untersucht und dabei…

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Landgericht Düsseldorf vom 13.07.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nicht erkannte Morbus Hirschsprung Erkrankung eines Säuglings, LG Düsseldorf, Az. 3 O 243/13

Post Views: 298 Chronologie: Der zum Zeitpunkt des Vorfalles neugeborene Kläger litt an Magenbeschwerden, Übelkeit mit Erbrechen und Anpassungsstörungen. Es stellten sich auch eindeutige Hinweise auf eine Mobilitätsstörung des Darmes ein. Trotz erkennbarer Symptome einer Morbus Hirschsprung Erkrankung, die monatelang anhielten, wurden diesen nicht adäquat nachgegangen. Es war eine Teilresektion des Darmes erforderlich. Verfahren: Das…

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Landgericht Osnabrück vom 28.06.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Entfernung einer medianen Halszyste, 10.000,- Euro, LG Osnabrück vom 28.06.2022

Post Views: 351 Chronologie: Aufgrund anhaltender Beschwerden im Rachenbereich mit wiederkehrender Angina stellte sich die Klägerin beim Beklagten vor, der eine mediane Halszyste diagnostizierte und operativ entfernte. Postoperativ stellten sich Schmerzen und eine Infektion ein. Weitere operative Eingriffe wurden erforderlich. Es wird eine fehlerhafte operative Erstbehandlung vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Osnabrück hat den Vorfall mittels…

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Landgericht Hamburg vom 21.06.2022
Medizinrecht – Medizinprodukterecht – Versicherungsrecht:
Prozessschlappe für Advocard nach unseriöser Regulierungsverzögerung, 20.000,- Euro, LG Hamburg, Az.: 332 O 96/22

Post Views: 379 Chronologie: Die Klägerin unterhält bei der Beklagten einen Rechtsschutzvertrag für Privatrechtsschutz. Im Oktober 2021 beanspruchten die Prozessvertreter der Klägerin erstmals von der Beklagten Deckungsschutz für ein beabsichtigtes Vorgehen der Klägerin gegen den Brustimplantatshersteller Allergan mit Sitz in Großbritannien. Die von Allergan hergestellten texturierten Brustimplantate musste diese aufgrund eines behördlichen Warnhinweises vom Markt…

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Landgericht Potsdam vom 15.06.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Medizinrecht:
Kapselfibrose nach Brustimplantation mit partieller Kapsulektomie, 30.000,- Euro, LG Potsdam, 11. O 30/20

Post Views: 366 Chronologie: Die Klägerin ließ sich in 2012 zwecks Brustvergrößerung Brustimplantate mit 610 ml Volumen einsetzen. Postoperativ entwickelten sich eine Entzündung und eine Kapselfibrose in Ausprägung der Baker-Stufe 4, die mittels Kapsulektomie operativ behandelt wurde. Anstatt jedoch die Kapseln vollständig zu entfernen, erfolgte lediglich eine partielle Entfernung. In der weiteren Folge entwickelten sich…

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Landgericht Duisburg vom 08.06.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Beckenschiefstand und Peroneusparese nach Hüftimplantation, 16.000,- Euro, LG Duisburg, Az. 4 O 94/19

Post Views: 326 Chronologie: Die Klägerin stellte sich in 2018 bei der Beklagten zwecks Implantation einer Hüftprothese vor. Postoperativ traten Taubheitsgefühle im linken Bein auf. Eine Peroneuslähmung wurde diagnostiziert. Im Wesentlichen wird der Behandlerseite die fehlende Operationsindikation, die fehlerhafte Durchführung der OP und eine nicht ausreichende Risikoaufklärung vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Duisburg hat den Vorfall…

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Landgericht Wiesbaden vom 01.06.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Insuffiziente Behandlung nach Shunt-Dysfunktion, 10.000,- Euro, LG Wiesbaden, Az.: 2 O 163/18

Post Views: 301 Chronologie: Die Klägerin leidet an einem Pseudotumor Cerebri und unterzog sich im Dezember 2014 einer VP-Shunt-Implantation. Anfang 2016 wurde eine Shunt-Revision erforderlich, da sich das Pro-Gav-Ventil nicht mehr einwandfrei verstellen ließ. Nach stationärer Aufnahme kam es zu Diskrepanzen zwischen ihr und der Behandlerseite, die zur Folge hatten, dass die Klägerin wieder in…

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Landgericht Dessau-Roßlau vom 30.05.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene tiefe laparoskopische Rektumresektion, 80.000,- Euro, LG Dessau-Roßlau, Az.: 4 O 253/20

Post Views: 328 Chronologie: Der Kläger litt an einem Rektumkarzinom und stellte sich bei der Beklagten zwecks einer laparoskopischen Rektumresektion vor. Postoperativ kam es zum Auftreten einer Dyspnoe. Es entwickelten sich eine Pneumonie und Entzündungen, die weitere Operationen erforderlich machten. Komplikationen schlossen sich an, der Kläger ist nun zu 100 Prozent schwerbehindert. Verfahren: Das Landgericht…

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Landgericht Aachen vom 25.05.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nicht indizierte supramalleoläre Umstellungsosteotomie, 70.000,- Euro, LG Aachen, Az.: 11 O 312/18

Post Views: 270 Chronologie: Der Kläger hatte sich seinerzeit im Alter von fünfzehn Monaten zwölf Meter aus dem Fenster gestürzt und hat sich dabei eine Grünholzfraktur der Epiphysenfuge im Bereich des linken Unterschenkels zugezogen. Später stellte sich der Kläger wegen einer fortschreitenden Arthrose im oberen Sprunggelenk, die kausal auf die Sturzverletzung zurückzuführen war bei der…

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Landgericht Dresden vom 19.05.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Sturzverletzung nach fehlerhafter Medikamentenverschreibung, 10.000,- Euro, LG Dresden, Az.: 6 O 236/20

Post Views: 264 Chronologie: Der Beklagte verordnete der Klägerin in dem Zeitraum August 2017 bis Oktober 2019 eine Gesamtmenge von 4400 Tabletten des Medikamentes Normoc, was etwa 5,5 Tabletten pro Tag entspricht. Infolge der Überdosierung kam es in 2019 zu einer Sturzverletzung der Klägerin, wobei sie sich eine Sturzverletzung zuzog. Auch hat eine derart hohe…

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Landgericht Ansbach vom 10.05.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Neurologische Defizite nach fehlbehandeltem Schlaganfall, 50.000,- Euro, LG Ansbach, Az. 2 O 1062/19

Post Views: 347 Chronologie: Der Kläger litt im November 2018 unter plötzlich auftretenden Lähmungserscheinungen und wurde notfallmäßig in die Klinik der Beklagten eingewiesen. Dort vergingen zunächst zwei Stunden, bevor mit den Untersuchungen begonnen wurde. Trotz der Symptomatik unterließen die Behandler u.a. eine Hinzuziehung eines Neurologen und die Einleitung einer Lysetherapie. Seit dem Vorfall leidet der…

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Landgericht Tübingen vom 25.04.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Unnötige Magenentfernung nach Vertauschung einer Biopsie-Probe, 50.000,- Euro, LG Tübingen, 8 O 78/21

Post Views: 341 Chronologie: Bei der Klägerin wurde im Februar 2020 eine Gastroskopie vorgenommen und ein bösartiger Befund eines Magenfrühkarzinoms ausgestellt. Es erfolgte eine Magenresektion. In der Folge stellte sich indes heraus, dass der bösartige Befund auf der Vertauschung einer Biopsie-Probe basierte. Eine Untersuchung des entfernten Magenpräparats und der entfernten Lymphknoten ergaben keinerlei Krebszellen.  …

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Landgericht Krefeld vom 19.04.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Schädigung des Nervus medianus anlässlich Ellenbogenoperation, 70.000,- Euro, LG Krefeld, Az.: 3 O 373/19

Post Views: 420 Chronologie: Der Kläger zog sich nach einem Sturz im Fitnessstudio eine Ellenbogenluxation am rechten Arm zu, die operativ im Hause der Beklagten mehrfach behandelt wurde. Nach der letzten Operation fühlte der Kläger seine Finger nicht mehr, die Hand ist seither nur noch zu 10 Prozent benutzbar. Es stellte sich heraus, dass der…

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Landgericht Bochum vom 05.04.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandlung einer akuten Appendizitis, 10.000,- Euro, LG Bochum, Az.: I – 6 O 256/20

Post Views: 413 Chronologie: Bei der Klägerin stellten sich im Oktober 2019 plötzliche erhebliche Bauchschmerzen ein, so dass die sie mit Hilfe ihrer Tochter die Klinik der Beklagten aufsuchen musste. Am Krankenhauseingang kam es zu einem Kollaps der Klägerin. Laborwerte waren deutlich erhöht. Weitergehende Diagnosen unterblieben und sie wurde entlassen. In der Folgezeit verschlechterte sich…

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Landgericht Mosbach vom 28.03.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene totale laparoskopische Hysterektomie mit Adnektomie, 25.000,- Euro, LG Mosbach, Az.: 2 O 72/20

Post Views: 435 Chronologie: Die Klägerin litt an einem großen Uterus myomatosus, Menorrhagien und Dyspareunie und begab sich zwecks Hysterektomie in die Klinik der Beklagten. Die Operation erfolgte im Juni 2019. Postoperativ stellten sich Komplikationen ein. Es wurden vier Folgeoperationen erforderlich, auch heute noch leidet die Klägerin an einer Harndranginkontinenz. Verfahren: Das Landgericht Mosbach hat…

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Oberlandesgericht Düsseldorf vom 22.03.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kombinierte Nervenläsion nach Implantation einer zementfreien Totalendoprothese, OLG Düsseldorf, Az.: I – 8 U 215/20

Post Views: 426 Chronologie: Die Klägerin litt unter fortgeschrittener Coxarthrose mit massiver Zystenbildung im Hüftkopf und klagte über langjährige Beschwerden am rechten Hüftgelenk. Sie ließ sich daher von der Beklagten ein künstliches Hüftgelenk einsetzen. Postoperativ traten Beschwerden ein. Es wurde eine kombinierte Nervenläsion rechts festgestellt. Neben einer fehlerhaften Behandlung an sich bemängelte die Klägerin auch…

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Landgericht Wiesbaden vom 15.03.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Shunt-Insuffizienz bei Pseudotumor cerebri, 10.000,- Euro, LG Wiesbaden, Az.: 2 O 163/18

Post Views: 411 Chronologie: Die Klägerin leidet an einem Pseudotumor Cerebri und ließ sich in 2014 einer VP-Shunt-Implantation unterziehen. Im Folgejahr kam es zum Austausch des peripheren Katheters, woraufhin sich eine Kopfschmerzsymptomatik einstellte. Auch neurologische Beschwerden traten auf. Diesen Beschwerden gingen die beklagten Mediziner nicht mit der von der Klägerin begehrten Vehemenz nach. Verfahren: Das…

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Landgericht Mönchengladbach vom 07.03.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Geburtsschaden:
Irreversible Hirnschädigungen nach verspäteten EEG und MRT – Untersuchungen nach Geburt, 8 Millionen Euro, LG M’gladbach, Az. 6 O 347/12,

Post Views: 454 Chronologie: Der am 13.01.2010 geborene Kläger erlitt wegen einer grob behandlungsfehlerhaften Versorgung nach seiner Geburt durch das Behandlungspersonal der Beklagten schwerwiegende, dauerhafte Hirnschäden. Er leidet an einer spastischen Zerebralparese, Skoliose im Zervikalbereich, Skoliose im Lumbalbereich, einer Sehbehinderung und Minderwuchs. Die streitbefasste Kammer des Landgerichtes Mönchengladbach hatte der am 15.3.2013 zugestellten Klage mittels…

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Landgericht Aachen vom 02.03.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene supramalleoläre Umstellungsosteotomie, 65.000,- Euro, LG Aachen, Az.: 11 O 312/18

Post Views: 333 Chronologie: Die Klägerin stellte sich bei der Beklagten im Juni 2012 zwecks Vornahme einer Sprunggelenksversteifung (Arthrodese) vor. Anhand des vorliegenden MRT-Bildmaterials riet die Behandlerseite ihr stattdessen zu einer supramalleolären Umstellungsosteotomie. Weitere Behandlungsalternativen wurden nicht erwähnt. Postoperativ stellten sich zahlreiche Beschwerden ein, auch die tatsächliche Heilungs- und Belastungsphase war weit entfernt von den…

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Oberlandesgericht Oldenburg vom 25.02.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Multiorganversagen nach Adhäsionsileus wegen vergessener Kompresse, 60.000,- Euro, OLG Oldenburg, Az.: 5 U 105/20

Post Views: 397 Chronologie: Die zwischenzeitlich verstorbene Patientin befand sich in 1999 in stationärer Behandlung bei der Beklagten wegen eines Rektumkarzinoms. Es erfolgte eine Rektum-Sigma-Resektion. Erst rund fünf Jahre später stellte sich heraus, dass anlässlich dieser Operation eine Kompresse im Becken vergessen worden war, die bereits abszediert und abgekapselt war. Bei der Entfernung dieser Kompresse…

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Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern Hannover vom 14.02.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Mammakarzinomdiagnose, Az.: 458/20

Post Views: 372 Chronologie: Die 30-jährige Patientin bemerkte im März 2019 einen kleinen Knoten im Bereich der rechten Brust. Sie stellte sich daraufhin in der Frauenarztpraxis der Antragsgegner vor, wo ihr eine Wiedervorstellung in 2,5 Monaten anempfohlen wurde. Es war ein kleines Fibroadenom diagnostiziert worden. Zwischenzeitlich stellte sich eine deutliche Größenzunahme ein. Die Diagnose eines…

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Landgericht Arnsberg vom 04.02.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Hüftoperation nach Inlaybruch, 20.000,- Euro, LG Arnsberg, Az.: I-1 O 506/20

Post Views: 356 Chronologie: Die Klägerin erhielt in 2000 eine Hüftprothese. In der Folge kam es zu einem Bruch des Inlays zwischen dem Hüftpfannenimplantat und dem künstlichen Hüftkopf, woraufhin die Klägerin bei der Beklagten vorstellig wurde. Es war eine operative Behandlung erforderlich, postoperativ traten allerdings Beschwerden auf, so dass eine Revisionsoperation notwendig wurde.   Verfahren:…

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Landgericht Bonn vom 31.01.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Komplikationen anlässlich Periduralanästhesie bei Saugglockenentbindung, LG Bonn, Az.: 3 O 242/19

Post Views: 435 Chronologie: Die Klägerin stellte sich zur Entbindung in der Klinik der Beklagten vor. Wegen erheblichen Schmerzen erhielt sie PDA-Injektionen. Der Maßgabe der anwesenden Hebammen aufzustehen, kam sie nach, fiel dabei aber ungebremst zu Boden, knickte mit dem linken Fuß um und entwickelte eine langandauernde Beschwerdepersistenz. Ein MRT ergab einen operationsbedürftigen Knorpelschaden.  …

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Landgericht Koblenz vom 25.01.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Akutes Nierenversagen nach fehlerhafter Bluttransfusion, LG Koblenz, Az.: 1 O 60/20

Post Views: 421 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient stellte sich aufgrund eines Leistungsabfalles in der Notaufnahme der Beklagten vor. Ihm wurde eine Bluttransfusion verabreicht. Noch während der Verabreichung stellte der behandelnde Arzt fest, dass eine falsche Blutgruppe verwendet wurde. In unmittelbarer Folge entwickelte der Patient ein akutes Nierenversagen, das durch Nierenspülungen und Infusionen mittels Katheters…

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Landgericht Oldenburg vom 18.01.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Szintigraphie nach Hüftpfannendislokation, LG Oldenburg, Az.: 8 O 4030/20

Post Views: 382 Chronologie: Die Klägerin stellte sich bei der Beklagten wegen des Verdachts auf Pfannenlockerung nach einer Hüft-TEP vor. Postoperativ waren Beschwerden aufgetreten, denen nicht adäquat auf den Grund gegangen wurden.   Verfahren: Das Landgericht Oldenburg hat den Vorfall fachmedizinisch hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte der befasste Sachverständige heraus, dass eine erforderliche Szintigraphie verspätet…

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Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern Hannover vom 13.01.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Hüftkopfnekrose mit ventrokranialem subchondralen Fragment nach Hüftproblemen, 300.000,- Euro, Az.: 2029/17

Post Views: 443 Chronologie: Der Antragsteller begab sich in 2016 zur Antragsgegnerin wegen Beschwerden im Bereich der unteren Wirbelsäule mit Ausstrahlung in das linke Knie vor. Es erfolgte eine operative Behandlung. Postoperativ traten Beschwerden auf, eine Revisionsoperation und die Implantation einer Totalendoprothese wurden erforderlich. Der Medizinerseite wird bereits die Indikation für die Initialoperation als fehlerhaft…

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Gutachterkommission Ärztekammer Nordrhein Düsseldorf vom 07.01.2022:
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler
Multiple Hirninfarkte mit initialer Tetraplegie, 600.000, -Euro, Ärztekammer Nordrhein, Az.: 119/20/S1

Post Views: 433 Chronologie: Der Antragsteller begab sich in die Klinik des Antragsgegners zwecks operativer Behandlung eines Abszesses bei gedeckt perforierter Sigmadivertikulitis. Ihm wurde am Hals ein zentraler Venenkatheter gelegt. Den behandelnden Medizinern wird das fehlerhafte Herausziehen dieses ZVK mit der Folge einer Luftembolie vorgeworfen.   Verfahren: Die Gutachterkommission der Ärztekammer Nordrhein Düsseldorf hat den…

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Landgericht Leipzig vom 03.01.2022
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandelte Partialruptur des vorderen Kreuzbandes, 25.000,- Euro, LG Leipzig, Az.: 8 O 124/20

Post Views: 424 Chronologie: Die Klägerin hatte sich anlässlich eines Sturzes ein Verdrehtrauma des rechten Kniegelenks zugezogen und begab sich in die Klinik der Beklagten, wo eine operative Behandlung erfolgte. Postoperativ stellten sich Schmerzen ein. Es wurde eine Revisionsoperation erforderlich. Der Behandlerseite wurden ärztliche Fehler und Aufklärungspflichtverletzungen vorgeworfen.   Verfahren: Das Landgericht Leipzig hat den…

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Landgericht Kiel vom 21.12.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nervus laryngeus Parese nach HWS – Operation, LG Kiel, Az.: 8 O 315/17

Post Views: 505 Chronologie: Die Klägerin litt mehrere Jahre unter einem HWS-Syndrom und begab sich in die Klinik der Beklagten, wo eine ventrale Fusion der Halswirbel 6/7 erfolgte. Postoperativ traten Beschwerden auf, u.a. eine zunehmende Heiserkeit. Es wurde eine Parese des rechten Nervus laryngeus superior diagnostiziert, die auf die Operation zurückzuführen war. Verfahren: Das Landgericht…

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Landgericht Berlin vom 14.12.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Oberschenkeloperation nach Verletzung des Musculus biceps femoris, LG Berlin, Az.: 36 O 30/17

Post Views: 441 Chronologie: Die Klägerin ist auf nassem Untergrund ausgerutscht und begab sich in der Folge aufgrund anhaltender Beschwerden im Bereich des linken dorsalseitigen Oberschenkels in die Klinik der Beklagten. Dort wurde der klinische Verdacht auf eine Verletzung des Musculus biceps femoris erhoben und eine Ruptur der Sehne am Ursprung beschrieben. Ein operativer Eingriff…

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Landgericht Heidelberg vom 8.12.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene kosmetische Nasenrückenkorrektur, LG Heidelberg, Az.: 5 U O 98/20

Post Views: 432 Chronologie: Die Klägerin begab sich wegen einer Spannungsnase mit klobiger, undefinierte und hängender Nasenspitze und hoher lateraler Projektion und Nasenatmungsbehinderung links in die Behandlung bei der Beklagten. Dort erfolgte eine laterale Osteotomie von perkutan, sowie Refixierung der Dreieckknorpel an die Septum Oberkante und cephalic trim zur Nasenspitzenverfeinerung. Postoperativ stellten sich eine leichte…

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Landgericht Düsseldorf vom 26.11.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte postoperative Versorgung nach Achillessehnenruptur, 10.500,- Euro, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 160/17

Post Views: 428 Chronologie: Der Kläger befand sich anlässlich einer Achillessehnenruptur bei der Beklagten in stationärer Behandlung, wo eine Revisionsoperation vorgenommen wurde. Postoperativ entzündete sich die Operationsstelle. Es traten Wundheilungsstörungen ein.   Verfahren: Das Landgericht Düsseldorf hat den Vorfall fachgutachterlich überprüfen lassen. Im Ergebnis stellte der befasste Sachverständige insbesondere heraus, dass eine ausreichende Antibiotika-Prophylaxe zur…

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Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg vom 16.11.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Dekompression nach Spinalkanalstenose LWK2 bis LWK5, 10.000,- Euro, OLG Hamburg, Az.: 1 U 58/19

Post Views: 481 Chronologie: Der Kläger stellte sich aufgrund von Rückenproblemen bei der Beklagten vor. Es erfolgte eine Dekompression des Spinalkanals LWK2 bis LWK5. Postoperativ stellten sich zunehmende Schmerzen ein. Ein angefertigtes MRT der LWS zeigte dorsal des Duralsackes ein raumforderndes epidurales Hämatom, das mittels Revisionsoperation ausgeräumt wurde. Eine erneute Operation zur Entfernung eines Empyems…

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Amtsgericht Pinneberg vom 10.11.2021
Allgemeines Zivilrecht – Ungerechtfertigte Bereicherung:
Abgeurteilter Straftäter erleidet erneute vorhersehbare Prozessschlappe, AG Pinneberg, Az. 74 C 82/20

Post Views: 505 Chronologie: Beim Beklagten handelt es sich um einen vom Landgericht Düsseldorf verurteilten Straftäter, nachdem er jahrelang wegen versuchter Erpressung über 50.000,- Euro auf der Anklagebank saß. In dem hiesigen Rechtsstreit geht es darum, dass der Beklagte vom Kläger aufgrund eines Bankfehlers einen Betrag von über 4.000,- Euro doppelt überwiesen erhalten hatte. Hintergrund…

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Landgericht Dresden vom 5.11.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Totgeburt nach verspäteter Sectio, 20.000,- Euro, LG Dresden, Az.: 6 O 31/20

Post Views: 467 Chronologie: Die Klägerin begab sich zur Entbindung ihres zweiten Kindes in die Klinik der Beklagten. Dort waren vorhandene Risikofaktoren bekannt. Nach Eintritt stärkerer Wehen und der Geburtseinleitung kam es nicht wie erwartet zu einer raschen Muttermunderöffnung. Es kam zu weiteren Komplikationen, die im Ergebnis dazu führten, dass das Kind leblos zur Welt…

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Bundesarbeitsgericht vom 04.11.2021
Arbeitsrecht -Kündigungsschutzrecht:
Verurteilter Straftäter scheitert in höchster Instanz, BArbG, Az. 10 AZN 402/21

Post Views: 444 Chronologie: Ein Rechtsanwalt aus Norddeutschland, der bereits bundesweit durch sein jahrelanges durch die Gazetten laufendes Erpressungsverfahren vor dem Landgericht Düsseldorf bundesweit traurige Berühmtheit erzielte, scheiterte nunmehr abermals mit seinem untauglichen Versuch, mittels einer Nichtzulassungsbeschwerde vor dem Bundesarbeitsgericht zum Erfolg zu kommen. Inhaltlich war er der Auffassung, ihm stünden aus einer vormaligen anwaltlichen…

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Landgericht Dortmund vom 26.10.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler
Fehloperation nach mehrsegmentaler Spinalkanalstenose in Höhe LW 4/5, 20.000,- Euro, LG Dortmund, Az.: 4 O 299/20

Post Views: 392 Chronologie: Der Kläger befand sich in 2019 im Klinikum der Beklagten. Aufgrund des MRT-Befundes – einer Spinalkanalstenose – wurde ihm ein operativer Eingriff angeraten, der jedoch an einer falschen Operationsstelle erfolgte. Der Kläger musste sich daher einer Folgeoperation unterziehen. Verfahren: Das Landgericht Dortmund musste sich weitestgehend nicht mit dem Vorfall befassen, nachdem…

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Landgericht Bielefeld vom 22.10.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Misslungene Arthrodeseoperation nach posttraumatischer USG-Arthrose, LG Bielefeld, Az.: 4 O 10/18

Post Views: 379 Chronologie: Der Kläger stellte sich bei der Beklagten aufgrund von Schmerzen im Sprunggelenk links vor. Krankenhistorisch war eine vor zwanzig Jahren erlittene Fersenbeinfraktur links bekannt. Die Unfallchirurgen diagnostizierten eine posttraumatische USG-Arthrose und stellten die Indikation zu einer operativen Behandlung. Postoperativ stellten sich beim Kläger weiterhin Schmerzen und Bewegungseinschränkungen ein. Es wird eine…

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Landgericht Hamburg vom 14.10.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Läsion des Nervus ischiadicus und Nervus saphenus links nach Arthrodese, 40.000,- Euro, LG Hamburg, Az.: 303 O 60/20

Post Views: 442 Chronologie: Die Klägerin litt an einer fortgeschrittenen Arthrose und begab sich daher zur operativen Behandlung bei der Beklagten. Postoperativ stellten sich Taubheitsgefühle ein. Es wurden Läsionen des Nervus ischiadicus und Nervus saphenus am Bein diagnostiziert, wofür die Klägerin die Beklagten verantwortlich machte.   Verfahren: Das Landgericht Hamburg hat den Vorfall mittels eines…

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Landgericht Berlin vom 12.10.2021
Wettbewerbsrecht – Freies Meinungsäußerungsrecht:
Norddeutscher Anwalt geht erneut vor Gericht mit kleinkalibriger Klage unter, LG Berlin, Az. 16 O 13/20

Post Views: 459 Chronologie: Der Kläger, bei dem es sich um einen bundesweit zwischenzeitlich allseits bekannten vom Landgericht Düsseldorf abgeurteilten Straftäter handelt, nachdem er jahrlang wegen versuchter Erpressung von 50.000,- Euro auf der Anklagebank saß, ging in dieser wettbewerbsrechtlichen Klage gegen Googlebewertungen im Internet vor, die er als diffamierend und unrichtig empfand. Im einzelnen handelte…

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Hanseatisches Oberlandesgericht vom 11.10.2021
Zwangsvollstreckungsrecht – Kostenrecht:
Norddeutscher Rechtsanwalt scheitert abermals vor Gericht, OLG Hamburg, Az.: 1 W 34/21

Post Views: 462 Chronologie: Der Beschwerdeführer, bei dem es sich um einen vom Landgericht Düsseldorf abgeurteilten Straftäter handelt, nachdem er jahrelang wegen versuchter Erpressung von 50.000,- Euro auf der Anklagebank saß, wandte sich mit einer sogenannten sofortigen Beschwerde gegen eine Kostenentscheidung des Landgerichtes Hamburg. Er war bereits zuvor dadurch aufgefallen, dass er fälschlich behauptet hatte,…

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Landgericht Berlin vom 28.09.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Digitus saltans Operation mit 60-prozentiger Einschränkung, 10.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 221/20

Post Views: 429 Chronologie: Der Kläger litt an einem Digitus altans am linken Mittelfinger, woraufhin er sich in die Behandlung der Beklagten begab. Diese rieten ihm zu einem operativen Eingriff. Seit der Operation leidet der Kläger unter einer 60-prozentigen Einschränkung des Fingers. Dieser lässt sich nur noch eingeschränkt schließen und beugen und verhindert ein festes…

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Landgericht Berlin vom 22.09.2021
Wettbewerbsrecht – Kostenfestsetzungsverfahren – Kostenrecht:
Rechtsanwalt aus Norddeutschland erneut erfolglos, LG Berlin, Az.: 16 O 239/16

Post Views: 479 Chronologie: Der Kläger, bei dem es sich um einen verurteilten Straftäter handelt, ging gegen einen im Dezember 2020 ergangenen Kostenfestsetzungsbeschluss des Landgerichtes Berlin vor, weil er der Ansicht war, er sei hinsichtlich der Höhe übervorteilt worden, indem ihm ein Betrag zu viel „in Soll“ gestellt worden sei.   Verfahren: Die Kammer des…

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Landgericht Hamburg vom 21.09.2021
Zwangsvollstreckungsrecht – Anwaltliches Berufsrecht – Strafrecht:
Strafrechtlich verurteilter Rechtsanwalt aus Norddeutschland erleidet erneute Prozessschlappe, LG Hamburg, Az. 327 O 121/21

Post Views: 503 Chronologie: Der beklagte Rechtsanwalt aus Norddeutschland, der sich bereits vor dem Landgericht Düsseldorf wegen versuchter Erpressung von 50.000,- Euro verantworten musste und strafrechtlich verurteilt wurde, hatte in einem Zivilprozess einen Kostenfestsetzungsbeschluss über rund 1.000,- Euro erwirkt. Anstatt, wie es standesrechtlich erforderlich ist, diesen nach Zahlungsausgleich unverzüglich entwertet an die Gläubiger herauszugeben, behielt…

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Landgericht Bremen vom 13.09.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Paravalvulärer Abszess bei Hämorrhoidopexie nach Longo ohne Endokarditis-Prophylaxe, 30.000,- Euro, LG Bremen, Az.: 1 O 908/21

Post Views: 557 Chronologie: Der Kläger befand sich zur Behandlung eines Hämorrhoidalleidens zur Behandlung bei der Beklagten. Ohne Vornahme einer Endokarditis-Prophylaxe erfolgte eine Koloskopie, in deren Anschluss sich ein paravalvulärer Abszess entwickelte. Es wurde eine Re-Implantation der Koronarostien erforderlich.   Verfahren: Das Landgericht Bremen hat der Beklagten die Klageschrift der Prozessvertreter des Patienten zugestellt, woraufhin…

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Landgericht München I vom 06.09.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Versteifung der LWK 3/4 nach subtotaler Spinalkanalstenose, 25.000,00 Euro, LG München I, Az.: 9 O 723/20

Post Views: 582 Chronologie: Der Kläger litt an einer subtotalen Spinalkanalstenose und begab sich daher zwecks Vornahme einer Spondylodese in die Behandlung bei der Beklagten. Postoperativ wurde eine linksseitige Fußheberparese festgestallt, die eine weitergehende Operation erforderlich machte. Seither leidet der Kläger an neurologischen Defiziten und ist in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Der GdB liegt bei 70.…

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Landgericht Frankfurt/Oder vom 27.08.2021
Verkehrsunfallrecht – Schmerzensgeldrecht:
HWS-, BWS- und LWS-Beschwerden nach Verkehrsunfall, 25.000,- Euro, LG Frankfurt/Oder, Az.: 12 O 191/19

Post Views: 497 Chronologie: Der Kläger erlitt aufgrund eines Auffahrunfalles Schmerzen im HWS- und BWS-Bereich und eine LWS-Distorsion. Die Haftungsfrage war eindeutig. Es ist allerdings eine 25prozentige Betriebsgefahr des eigenen Fahrzeuges mitzuberücksichtigen.   Verfahren: Aufgrund der Eindeutigkeit der Sach- und Rechtslage wies das Gericht die Parteien darauf hin, dass eine gütliche Erledigung des Rechtsstreits sinnvoll…

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Landgericht Duisburg vom 17.08.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandelte dorsale Schultersubluxation rechts, 40.000,- Euro, LG Duisburg, Az.: 6 O 297/17

Post Views: 535 Chronologie: Der Kläger erlitt anlässlich eines Fahradsturzes eine Schulterluxation und begab sich in die Klinik der Beklagten. Dort diagnostizierten die Ärzte lediglich eine Schulterprellung und verordneten nur Schonung. Aufgrund anhaltender Schmerzen begab sich der Kläger später in eine andere Klinik, in der mittels CTG-Befundes ein komplexer Schaden mit Nekrose des Humeruskopfes festgestellt…

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Landgericht Berlin vom 09.08.2021
Wettbewerbsrecht – Anwaltliches Standesrecht:
Weitere Prozessschlappe für strafrechtlich verurteilten Anwalt aus Norddeutschland, LG Berlin, Az.: 16 O 360/20

Post Views: 570 Chronologie: Der Kläger, bei dem es sich um einen vom Landgericht Düsseldorf verurteilten Straftäter handelt, klagte gegen die Beklagten wegen derer Bezeichnung mehrerer Kanzleistandorte als „Beratungsbüros“ auf Unterlassung, Auskünften und Schadenersatz, gemäß §§ 3, 5, 9 UWG iVm 242 BGB. Er war der Auffassung, dass die Bezeichnung von „Beratungsbüros“ für den Verbraucher…

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Landgericht Bielefeld vom 04.08.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Tod anlässlich Zwischenfalls bei zahnärztlicher Behandlung, 170.000,- Euro, LG Bielefeld, Az.: 4 O 10/16

Post Views: 702 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient befand sich in zahnärztlicher Behandlung des Beklagten zu 2). Ihm wurde eine operative Versorgung des Ober- und Unterkiefers angeraten, bei welcher eine Präparation mehrerer Zähne sowie die Implantatsetzung Regio Zahn 35 im Unterkiefer erfolgen sollte. Da die Anästhesie für die auf vier Stunden anberaumte Operation nicht durch…

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Landgericht Regensburg vom 26.07.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Grob fehlerhaft vorgenommene Fasziotomie, 50.000,- Euro, LG Regensburg, Az.: 43 O 1039/17

Post Views: 615 Chronologie: Die Klägerin stellte sich erstmals am 02.07.2014 im Krankenhaus der Beklagten vor. Dort wurde eine chronisch-venöse Insuffizienz IV. Grades mit einem kleinen Ulcus cruris venosum diagnostiziert. Unter chronisch-venöser Insuffizienz versteht man Beschwerden, die aufgrund einer pathologischen venösen Hämodynamik entstehen. Dabei sind die Venenklappen (Ventile) der Beinvenen undicht, sodass das venöse Blut…

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Landgericht Dresden vom 19.07.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Lungen- und Rektumkarzinom mit Querschnittslähmung durch Hygienemangel und Todesfolge, 100.000,- Euro, LG Dresden, Az.: 6 O 1833/19

Post Views: 666 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient begab sich zwecks Metastaseentfernung im linken Lungenflügel in die operative Behandlung bei der Beklagten. Mittels des gelegten Schmerzekatheters kam es zur Einschleppung von Keimen und in deren Folge zur Entzündung des Rückenmarks und einer Querschnittslähmung. Es werden unter anderem eine fehlerhafte Indikation zur Operation, fehlerhaftes Hygienemanagement und…

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Oberlandesgericht Köln vom 07.07.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagener Knie-TEP-Einsatz nach Gonarthrose, 100.000,- Euro, OLG Köln, Az.: 5 U 207/19

Post Views: 716 Chronologie: Die Klägerin litt an Kniebeschwerden und begab sich in die Behandlung bei der Beklagten. Im November 2014 wurde eine Kniegelenksoperation, anlässlich derer eine nickelhaltige Knie-TEP eingesetzt wurde,  notwendig. Postoperativ traten Komplikationen ein, es entstanden Schmerzen, Schwellungen, Bewegungseinschränkungen und Entzündungen. Eine Revisionsoperation musste vorgenommen werden.   Verfahren: Bereits das Landgericht Köln hatte…

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Landgericht Düsseldorf vom 30.06.2021
Strafrecht – Anwaltliches Standesrecht:
Rechtsanwalt wegen Erpressung auf der Anklagebank, LG Düsseldorf, Az.: 032 Ns 58/20 (30 Js 3365/15)

Post Views: 769 Chronologie: Ein Rechtsanwalt aus Norddeutschland musste sich nun vor der Strafkammer des Landgerichtes Düsseldorf wegen Erpressung/Nötigung verantworten. Der für seine zahlreichen Agitationen bundesweit bekannte Angeklagte hatte vormals vergeblich versucht, Berufskollegen zur Zahlung einer Geldsumme von 50.000,- Euro zu bewegen, wofür er zu strafrechtlich relevanten Mitteln griff, die Gegenstand dieses Strafverfahrens waren.  …

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Landgericht Hannover vom 28.06.2021
Verkehrsunfallrecht – Schmerzensgeldrecht:
Tinnitus nach HWS-Schleudertrauma, LG Hannover, Az.: 13 O 236/20

Post Views: 614 Chronologie: Der Kläger erlitt anlässlich eines unverschuldeten Auffahrunfalles ein Schädel-Hirn-Trauma 1. Grades und eine HWS-Distorsion und war mehrere Wochen arbeitsunfähig geschrieben. Die Haftung des Unfallgegners war unstrittig, der Versicherer des Unfallverursachers war aber nicht bereit, sämtliche Ansprüche des Klägers außergerichtlich zu regulieren, so dass dieser gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen musste.  …

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Landgericht Nürnberg vom 21.06.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehldiagnose einer Diskusruptur mit Ulna Impaction Syndrom, LG Nürnberg, Az.: 4 O 8245/18

Post Views: 794 Chronologie: Die Klägerin ist nach dem Einkaufen auf Blitzeis vor der Haustür ausgerutscht und gestürzt. Unmittelbar nach dem Sturz wurden das linke Handgelenk und der linke Unterarm als auch die Hand dick und schmerzten. Sie stellte sich daraufhin einer Klinik vor. Dort wurde eine Röntgenaufnahme gefertigt und der Klägerin mitgeteilt, dass man…

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Oberlandesgericht Frankfurt/M. vom 09.06.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Hochgradige dilatative Kardiomyopathie erfordert Implantation eines AICD-Defibrillators, OLG F’furt/M., Az.: 8 U 25/17

Post Views: 667 Chronologie: Der Kläger litt unter einer Hyperthyreose mit diffusen cervicalen Struma und wurde langzeitig medikamentös behandelt. Nachdem sich der Gesundheitszustand des Klägers verschlechterte, ergaben Diagnostiken u.a. eine hochgradige dilatative Kardiomyopathie, die zu einer Senkung der Herzleistung auf 20 Prozent führte. Es war die Implantation eines AICD-Defibrillators erforderlich. Den Beklagten wird eine verspätete…

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Landgericht Köln vom 02.06.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Netzhautablösung anlässlich Photokoagulation Laserbehandlung, 15.000,- Euro, LG Köln, Az.: 25 O 55/18

Post Views: 621 Chronologie: Der Kläger stellte sich in 2016 zur jährlichen Kontrolle bei seinem Augenarzt, dem Beklagten, vor, der eine Netzhautablösung diagnostizierte. Er führte eine Photokoagulation durch. Seither leidet der Kläger unter erheblichen Beeinträchtigungen am rechten Auge, wie erhöhter Blendempfindlichkeit und Beeinträchtigung des Gesichtsfeldes. Dem Beklagten wird eine Fehlbehandlung vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Köln…

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Landesarbeitsgericht Düsseldorf vom 26.05.2021
Arbeitsrecht – Kündigungsschutzrecht:
Prozessschlappe für vormals freiberuflich tätigen Rechtsanwalt, LArbG Düsseldorf, Az.: 13 Sa 4/20

Post Views: 702 Chronologie: Ein Rechtsanwalt aus Norddeutschland musste nun beim Landesarbeitsgericht Düsseldorf eine herbe Prozesspleite hinnehmen, nachdem er zuvor davon ausgegangen war, ihm hätten gegen seinen ehemaligen Auftraggeber noch Ansprüche im deutlich fünfstelligen Eurobereich zugestanden. Der ehemalige freiberuflich tätige Anwalt war nach seiner fristlosen Kündigung und Entfernung aus den Kanzleiräumen des Ex-Auftraggebers, die nur…

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Landgericht Trier vom 21.05.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fahrlässige Tötung durch Durchstoßen der Pleurakuppe und Punktion der Arm-Hals-Vene einer Jugendlichen, 50.000,- Euro, LG Trier, 4 O 495/15

Post Views: 837 Chronologie: Die zum Zeitpunkt des Vorfalles 19-jährige Patientin begab sich wegen Erkältungssymptomen und Kreislaufbeschwerden Ende 2012 in die Behandlung des Beklagten, der ein Pneumothorax vermutete und eine Thoraxdrainage vornahm. Der Zustand der Patientin verschlechterte sich jedoch zunehmend, so dass der Beklagte eine weitere Thoraxdrainage vornahm, bei der er mit dem Trokar versehentlich…

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Landgericht Köln vom 11.05.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Medikamentenverschreibung nach Hautproblemen, LG Köln, Az.: 3 O 292/19

Post Views: 781 Chronologie: Der Kläger litt an Hautunreinheiten und begab sich in die Praxis des Beklagten, der diesem ein Medikament verschrieb. Dieses nahm der Kläger in der Folgezeit auch weisungsgemäß ein, es entwickelten sich allerdings Gesundheitsprobleme, wie trockene Lippen und Augen, ein starkes Schwitzen etc. Erst nach längerer Einnahmezeit bemerkte der Kläger anhand des…

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Landgericht Aachen vom 10.05.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Psychotherapie führt zu lebensbedrohlicher Situation, LG Aachen, Az.: 11 O 453/19

Post Views: 678 Chronologie: Die Klägerin befand sich über mehrere Jahre hinweg in psychotherapeutischer Behandlung beim Beklagten. Im Rahmen dieser Therapie kam es zu einem Vertrauensbruch, der die Klägerin in eine derartige Retraumatisierung führte, dass sie Suizidgedanken entwickelte und einen Suizidversuch unternahm. Verfahren: Das Landgericht Aachen hat den Parteien angeraten, diese Angelegenheit mittels einer Mediation,…

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Tribunal de Paris vom 04.05.2021
Internationales Recht – Mietrecht:
Wasserschaden im Badezimmer, 25.000,00 Euro, LG Paris, Az.: RG 19/09673

Post Views: 607 Chronologie: Der Kläger ist Eigentümer einer Wohnung im Zentrum von Paris. Im September 2014 stellte sich im Badezimmer seiner Pariser Wohnung ein Wasserschaden ein, dessen Ursache mittels des von der Hausverwaltung hinzugezogenen Gutachters von der oberhalb der Wohnung liegenden Wohnung stammen musste. Diese Wohnung wurde von einem Ehepaar bewohnt, das sich zunächst…

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Landgericht Bielefeld vom 03.05.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fadengranulom mit Wundheilungsstörung nach Kreuzbandoperation, LG Bielefeld, Az. 4 O 52/18

Post Views: 667 Chronologie: Der Kläger verdrehte sich in 2015 beim Fußballspielen das rechte Knie. Es wurde eine Kreuzbandruptur diagnostiziert und operativ im Hause der Beklagten behandelt. Postoperativ trat eine MRSA-Infektion ein. Es kam zu Wundheilungsstörungen. Verfahren: Das Landgericht Bielefeld hat den Vorfall mittels eines fachorthopädisch/unfallchirurgischen Gutachtens überprüfen lassen. Im Ergebnis bemängelte der Gutachter im…

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Landgericht Berlin vom 21.04.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Cortisontherapie bei M. Hodgkin, 70.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 8 O 68/18

Post Views: 725 Chronologie: Der Kläger litt seit September 2015 unter anhaltendem Husten und begab sich in die Praxis des Beklagten, der lediglich eine Sarkoidose diagnostizierte. Nach Verschlechterung des Gesamtzustandes stellte sich der Kläger mehrfach erneut vor. Erst im August 2016 wurde bei ihm ein zwischenzeitlich fortgeschrittenes Hodgkin Lymphom festgestellt, das einer sofortigen Chemotherapie bedurfte…

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Landgericht Paderborn vom 16.04.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Sectio trotz Risikoschwangerschaft, 100.000,- Euro plus Feststeller, LG Paderborn, Az.: 4 O 186/19

Post Views: 692 Chronologie: Bei der Mutter der Klägerin lag eine Risikoschwangerschaft vor. So traten dann auch anlässlich des Geburtsvorgangs Komplikationen ein, eine Notsectio war erforderlich. Aufgrund dieser kam es bei der Neugeborenen zu einer schweren Asphyxie und Anämie. Auch heute noch leidet die Klägerin unter anderem an einer Beinlängendifferenz mit Hüftkopfnekrose, sowie einer Niereninsuffizienz.…

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Landgericht Bonn vom 09.04.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittslähmung nach thorakaler Schmerzsymptomatik und Aortendissektion, LG Bonn, Az.: 9 O 173/19

Post Views: 868 Chronologie: Der Kläger wurde in 2015 wegen einer ausgeprägten thorakalen Schmerzsymptomatik und Lähmungserscheinung beider Beine in die Klinik der Beklagten eingeliefert. Es erfolgte Röntgendiagnostiken und bildgebende Diagnostik mittels MRT und CT. Diese Maßnahmen werden als verspätet vorgenommen vorgeworfen. Verfahren: Vor gerichtlicher Inanspruchnahme waren sowohl die Schlichtungsstelle der zuständigen Ärztekammer, als auch der…

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Landgericht Koblenz vom 06.04.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene laparoskopische Sigmaresektion, LG Koblenz, Az. 1 O 4/17

Post Views: 689 Chronologie: Die Klägerin begab sich aufgrund einer rezidivierenden Sigmadivertikulitis in die Behandlung bei der Beklagten. Diese riet zu einem operativen Eingriff an. Postoperativ traten Schwierigkeiten auf, es war eine intensivmedizinische Behandlung und eine Revisionsoperation erforderlich. Verfahren: Das Landgericht Koblenz hat den Vorfall mittels eines Sachverständigengutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis kam das Gericht…

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Landgericht Berlin vom 05.04.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verbleiben der Spitze eines Wurzelinstruments im Zahnhals, LG Berlin, Az.: 13 O 17/19

Post Views: 685 Chronologie: Der Kläger begab sich in die zahnärztliche Behandlung beim Beklagten. Dieser nahm eine Wurzelbehandlung vor, anlässlich derer eine Pfeilenspitze des Wurzelinstrumentes im Wurzelkanal verblieb. Diese zahnärztliche Behandlung wird als fehlerhaft vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Berlin hat den Vorfall mittels eines zahnärztlichen Fachgutachters hinterfragen lassen. Im Ergebnis waren einige Punkte im Ansatz…

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Landgericht Flensburg vom 26.03.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verabsäumte Operation nach Beugesehnenverletzung, LG Flensburg, Az. 3 O 170/18

Post Views: 711 Chronologie: Der Kläger hatte sich einen Finger der rechten Hand in einer Tür gequetscht und begab sich in die Notaufnahme der Beklagten. Dort diagnostizierte man eine Beugesehnenverletzung, die eine sofortige operative Behandlung erfordert hätte, die indes unterblieb. Die hierdurch eingetretene Gesundheitsschädigung wird der Beklagten vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Flensburg hat den Vorfall…

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Oberlandesgericht Frankfurt/M. vom 15.03.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene laparoskopische Appendektomie, 20.000,- Euro, OLG Frankfurt/M., Az.: 6 U 67/18

Post Views: 711 Chronologie: Die Klägerin stellte sich aufgrund starker abdomineller Beschwerden notfallmäßig in der Ambulanz der Beklagten vor. Da keine eindeutigen Ergebnisse vorlagen, erfolgte eine laparoskopische Untersuchung. Intraoperativ ergab sich das Bild einer gedeckt perforierten Entzündung im Bereich des Colon transversum. Die postoperativ erfolgte Endoskopie konstatierte keinen auffälligen Befund. Die Klägerin wirft der Behandlerseite…

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Landgericht Karlsruhe vom 12.03.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhaftes Zahnimplantat, 15.000,- Euro; LG Karlsruhe, Az.: 4 O 320/17

Post Views: 689 Chronologie: Der Kläger befand sich in der Zeit von Februar 2014 – Dezember 2016 in zahnärztlicher Behandlung beim Beklagten. Der Grund war ein benötigter Zahnersatz im Oberkiefer. Der Beklagte plante eine Teleskopbrücke einzusetzen. Dafür war es notwendig, die noch bestehenden sieben Zähne im Oberkiefer abzuschleifen und zu überkronen. Nach dem Einsetzen der…

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Landgericht Trier vom 05.03.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Lysetherapie nach schwerem Schlaganfall, 1.200.000,- Euro, LG Trier, Az.: 4 O 227/17

Post Views: 877 Chronologie: Der Kläger litt in 2016 unter anderem an Dysästhesien und Ruheschmerzen im rechten Unterarm und in der rechten Hand. Er stellte sich bei der Beklagten vor, wo zunächst eine Doppler-Sonographie vorgenommen wurde. In der Folge stellten sich weitere Symptome ein, wie ein Flackern am rechten Auge und Sprachstörungen. Die Beklagte diagnostizierte…

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Landgericht Nürnberg-Fürth vom 25.02.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Unterlassene Thromboseprophylaxe, LG Nürnberg-Fürth, Az.: 11 O 4693/17

Post Views: 754 Chronologie: Die Klägerin erlitt einen Skiunfall mit Knieverletzung. Sie stellte sich daher beim Beklagten, einem Orthopäden vor. Es wurde die Diagnose Innenbandanriss gestellt. Die Klägerin erhielt eine Mecron-Schiene (20°) verschrieben, dazu Heparin-Salbe gegen die Schwellung und Ibuprofen gegen die Schmerzen. Es fand ein 2. Termin beim Beklagten zur Auswertung eines MRTs statt…

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Oberlandesgericht Karlsruhe vom 18.02.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Mammakarzinom Diagnose, 200.000,-Euro, OLG Karlsruhe, Az.: 7 U 58/17

Post Views: 765 Chronologie: Die Klägerin begab sich zwecks Mammographie in die Klinik der Beklagten. Die Diagnose lautete: keine Tumorzeichen. Ein Jahr später stellte sich die Klägerin in einer anderen Klinik vor. Dort stellten die Mediziner fest, dass bereits auf den Aufnahmen aus dem Vorjahr deutlich Mikrokalk zu erkennen war. Es wurde ein Mammogramm mit…

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Landgericht Memmingen vom 10.02.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Aufklärungsmangel nach Hinterhorn Basisriss, LG Memmingen, Az.: 22 O 1560/17

Post Views: 795 Chronologie: Die Klägerin erlitt durch einen Treppensturz einen Riss im rechten Außenmeniskus mit VKB-Ruptur. Die Beklagte nahm daraufhin eine Arthroskopie vor, und in der Folge eine Steroid-Therapie, die jedoch zu weiteren gesundheitlichen Problemen und Bewegungseinschränkungen führte. Anlässlich einer Kontrolluntersuchung zeigten sich diffuse fleckige Knochenmarksödeme, die mit einem CRPS vereinbar sind. Auch heute…

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Landgericht Berlin vom 02.02.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Adenokarzinom Diagnose, 11.200,- Euro, LG Berlin, Az.: 35 O 211/18

Post Views: 822 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient befand sich jahrelang in regelmäßiger urologischer Behandlung beim Beklagten. Es wurden standardmäßig die Laborwerte bestimmt. Beim letzten Besuch im Februar 2018 wurde erneut Blut abgenommen und die Werte überprüft. Dabei war der CEA-Wert deutlich erhöht. Angesichts dieses Wertes lag der Verdacht auf ein Karzinom vor, der sich…

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Landgericht Stuttgart vom 28.01.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Unzureichende Aufklärung vor Einsetzen von Multifokallinsen, 14.000,00 Euro, LG Stuttgart, Az.: 20 O 151/18

Post Views: 1.341 Chronologie: Der Kläger befand sich bei den Beklagten in Stuttgart in Behandlung. Anlass der Behandlung war eine Kurzsichtigkeit an beiden Augen. Daraufhin wurde dem Kläger von der Beklagten zu 2) mitgeteilt, dass die natürlichen Linsen durch Multifokallinsen getauscht werden sollen. Da dem Kläger durch die Beklagten die Information zuteilwurde, dass durch den…

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Landgericht Aachen vom 21.01.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Probleme nach arthroskopischer Resektion des Außenmeniskus, LG Aachen, Az.: 11 O 136/16

Post Views: 1.002 Chronologie: Die Klägerin befand sich aufgrund einer Schmerzsymptomatik im linken Knie in Behandlung bei der Beklagten. Diagnostiziert wurden ein Korbhenkelriss des Außenmeniskus, ein Kniegelenkserguss und eine Pan-Chondropathie, eingehend mit femoropatellarer Instabilität. Nach Vornahme der Arthroskopie traten erhebliche Beschwerden ein. Diese dauerte anstatt der avisierten 45 Minuten insgesamt 250 Minuten. Sodann verblieb die…

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Landgericht Hannover vom 15.01.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Grob fehlerhafte Cholesteatom Behandlung, 30.000,- Euro, LG Hannover, Az.: 19 O 72/16

Post Views: 825 Chronologie: Die Klägerin litt von Geburt an an wiederkehrenden Ohrenentzündungen. Sie befand sich aufgrund dessen in der Behandlung bei dem beklagten HNO-Arzt. Dieser operierte sie, wobei das dabei entnommene Gewebe jedoch nicht einer histologischen Untersuchung zugeführt wurde. Dementsprechend blieb das Krankheitsbild eines Cholesteatoms unerkannt und unbehandelt. In den folgenden zwei Jahren stellte…

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Landgericht Lübeck vom 11.01.2021
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Corona bedingter Vergleichsvorschlag nach problembehafteter Hüft-TEP, 10.000,- Euro, LG Lübeck, Az. 12 O 232/18

Post Views: 904 Chronologie: Die Klägerin litt an Hüftproblemen und begab sich daher in ärztliche Behandlung. Ihr wurde eine Hüft-TEP beidseitig empfohlen. Anlässlich dieser Operation trat eine Fußheberschwäche und eine Läsion am linken Bein ein. Der Nervus ischiadicus wurde in Mitleidenschaft gezogen. Hinterfragt wird insbesondere die Einhaltung des fachärztlichen Standards und die Indikation zu dieser…

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Landgericht Saarbrücken vom 21.12.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Operative Entfernung eines Papilloms anstatt Mammakarzinoms, LG Saarbrücken; Az. 16 O 157/18

Post Views: 819 Chronologie: Bei der Klägerin wurde im Rahmen eines Mammographie-Screenings ein Karzinomherd entdeckt, der entfernt werden sollte. Stattdessen wurde nachfolgend ein intraduktales, teils sklerosiertes Papillom entfernt. Es war eine Revisionsoperation erforderlich, um den Fehler zu beheben. Verfahren: Das Landgericht Saarbrücken hat den Vorfall mittels eines fachmedizinischen Sachverständigengutachtens hinterfragen lassen. Insbesondere konstatierte der befasste…

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Landgericht Münster vom 15.12.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Tod durch nicht diagnostiziertes Bronchialkarzinom, 35.000,- Euro; LG Münster, Az.: 108 O 57/15

Post Views: 903 Chronologie: Die zwischenzeitlich verstorbene Patientin litt Anfang 2013 an einem länger anhaltenden Husten. Es wurde ein Röntgenbild des Thorax erhoben, welches ein unklares zentrales Infiltrat im Bereich des rechten Mittelfeldes zeigte. Ein weiterer CT-Befund schloss einen tumorösen Prozess nicht sicher aus. Es folgten röntgenologische Kontrollen, eine therapeutische Maßnahme erfolgte jedoch nicht. Erst,…

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Landgericht Bremen vom 07.12.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Armplexuslähmung anlässlich Geburtsvorganges, 70.000,- Euro, LG Bremen, Az.: 3 O 1357/13

Post Views: 855 Chronologie: Die Klägerin war in 2011/2012 mit ihrem vierten Kind schwanger. Sie wünschte eine Hausgeburt, anlässlich derer es infolge einer Schulterdystokie zu einer Plexuslähmung des rechten Armes des Kindes kam. Die Klägerin selber erlitt u.a. einen Dammriss. Verfahren: Rund acht Jahre nach dem streitgegenständlichen Vorfall hat das befasste Gericht nun per Schlussurteil…

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Landgericht Berlin vom 04.12.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Grobe Fehldiagnose eines Hodgkin-Lymphoms, 70.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 8 O 68/18

Post Views: 955 Chronologie: Der Kläger litt an persistierendem trockenem Husten und stellte sich im November 2015 beim Beklagten vor. Trotz deutlich geschwollener Lymphknoten und auffälliger Blutwerte, diagnostizierte der Beklagte lediglich eine Sarkoidose. Tatsächlich lag aber bereit ein Hodgkin-Lymphom vor, das erst im August 2016 diagnostiziert wurde. Zwischenzeitlich hatte sich der Kläger immer wieder beim…

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Landgericht Trier vom 30.11.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Asherman-Syndrom nach Fehlgeburt und operativer Ausschabung, LG Trier, Az.: 4 O 34/18

Post Views: 1.264 Chronologie: Die Klägerin erlitt in 2012 eine Fehlgeburt und stellte sich danach zur Vornahme einer Ausschabung bei der Beklagten vor. Rund drei Jahre später erlitt sie erneut eine Fehlgeburt und es erfolgte wiederum eine Ausschabung. Postoperativ wurde ein Asherman-Syndrom Grad 3 diagnostiziert. Es werden eine Fehldiagnose und Mängel in der Aufklärung vorgeworfen.…

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Landgericht Bielefeld vom 27.11.2020
Wettbewerbsrecht – Standesrecht – Strafrecht:
Einstweilige Verfügung wegen Verleumdung, 250.000,- Euro, LG Bielefeld, Az.: 4 O 289/20

Post Views: 807 Chronologie: Ein Rechtsanwalt aus Norddeutschland darf ab sofort nicht mehr einem Berufskollegen gegenüber den Vorwurf der erheblichen Veruntreuung erheben. Anlass seines untauglichen Verleumdungsvorwurfes war seine an den mutmaßlich Geschädigten herangetretene Nachfrage, ob dieser tatsächlich aktuell eine Arbeitsgemeinschaft mit dem mutmaßlichen Schädiger betreibe. In diesem Kontext trug er dann auch noch vor, er…

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Landgericht Münster vom 25.11.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Unzureichende Dekubitisprophylaxe, 12.500,- Euro plus Feststeller, LG Münster, Az.: 108 O 25/15

Post Views: 784 Chronologie: Beim Kläger bestand ab März 2013 ein hohes bis sehr hohes Dekubitusrisiko. Spätestens ab dem 31.03.2013 wäre aufgrund des schlechten Allgemeinzustandes des Klägers die Erstellung eines Bewegungsplans durch die Beklagte zwingend erforderlich gewesen. Eine solche Bewegungsplanung erfolgte indessen nicht, woraufhin der Kläger keine individuell angepasste Bewegungsförderung erhielt. Aufgrund der Versäumnisse der…

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Landgericht Berlin vom 10.11.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Hörprobleme nach akuter Mastoiditis, LG Berlin, Az.: 6 O 119/16

Post Views: 916 Chronologie: Die Klägerin begab sich nach einem unerwarteten Hörverlust auf dem rechten Ohr in die Behandlung bei der Beklagten. Es wurde eine Ohreninfektion festgestellt und diese antibiotisch therapiert. Da sich die Symptome verschlimmerten, es traten u.a. auch Gleichgewichtsprobleme auf, begab sie sich in stationäre Behandlung, wo sodann eine akute Mastoiditis diagnostiziert wurde.…

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Landgericht Osnabrück vom 05.11.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittssyndrom und Blasen- und Mastdarmstörung nach Laminektomie, 150.000,- Euro, LG Osnabrück, Az.: 2 O 1018/19

Post Views: 938 Chronologie: Die Klägerin litt unter Schmerzen im unteren Lendenwirbelbereich mit Ausstrahlung in die Beine und begab sich in die Behandlung bei der Beklagten, die eine Laminektomie vornahm. Postoperativ zeigte sich ein Querschnittssyndrom ab Th 9/10 und es traten Harnblasen- und Mastdarmfunktionsstörungen auf. Seit dem Vorfall ist die Klägerin auf einen Rollstuhl angewiesen.…

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Landgericht Mainz vom 26.10.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Infektion nach Operation einer Spinalkanalstenose, LG Mainz, Az.: 2 O 420/15

Post Views: 975 Chronologie: Der Kläger wurde im Hause der Beklagten aufgrund einer ausgeprägten Spinalkanalstenose an der Halswirbelsäule operiert. Postoperativ traten Beschwerden auf. Es stellte sich eine Leukozytose ein und es kam zu erheblicher Wundheilstörung mit Dehiszenz. Eine mikrobiologische Untersuchung ergab einen Befall mit Propionibakterien, was eine Antibiose zur Folge hatte. Der Beklagten wird die…

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Landgericht Hamburg vom 21.10.2020
Wettbewerbsrecht – Anwaltliches Standesrecht:
Einstweilige Verfügung mittels Verbotes wegen Irreführung zu anwaltlichen Dienstleistungen, 250.000,- Euro, LG Hamburg, Az.: 327 O 301/20

Post Views: 945 Chronologie: Ein Rechtsanwalt aus Norddeutschland darf ab sofort nicht mehr gegenüber dem Rechtsverkehr den Eindruck vermitteln, er sei eine der wenigen Kanzleien, die auch vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe vertritt. Auf seiner Internetpräsenz wirbt der Anwalt mit dieser vollmundigen Aussage, bei der es sich um eine marktschreierische Selbstanpreisung handelt, die nicht nur…

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Landgericht Cottbus vom 19.10.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verkanntes Harnblasenkarzinom, 30.000,- Euro, LG Cottbus, Az.: 3 O 238/16

Post Views: 939 Chronologie: Die Klägerin befand sich seit 2007 zur regelmäßigen Krebsvorsorgeuntersuchung bei der Beklagten, einer Fachärztin für Gynäkologie. Im Jahre 2011 diagnostizierte die Beklagte zystische Beschwerden, ohne weitere Diagnostik, über ein Jahr später wurde anlässlich einer Ultraschalluntersuchung der Blase und einer Zystoskopie ein ausgedehntes Urothelkarzinom der Harnblase festgestellt. Eine verspätete Diagnose und fehlende…

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Landgericht Koblenz vom 12.10.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Haglund Operation, 120.000,- Euro, LG Koblenz, Az. 1 O 19/20

Post Views: 856 Chronologie: Der Kläger unterzog sich in der Einrichtung der Beklagten zu 1) im Januar 2016 einer sogenannten Haglund Operation. Postoperativ war keine Beschwerdebesserung festzustellen, sondern im Gegenteil traten neben der bereits zuvor vorliegenden ausgeprägten Schmerzsymptomatik weitere Einschränkungen der Belastbarkeit des Fußes und Gangunsicherheiten auf, die auch noch bis heute andauern. Zwischenzeitlich war…

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Landgericht Lübeck vom 06.10.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Hüft-TEP-Operation, Coronabedingter Vergleichsvorschlag, LG Lübeck, Az: 12 O 232/18

Post Views: 973 Chronologie: Die Klägerin befand sich beim Beklagten zu 1) aufgrund von Hüftproblemen in orthopädischer Behandlung. Dieser empfahl ihr eine Hüft-TEP-Operation, die bei der Beklagten zu 2) vorgenommen wurde. Postoperativ traten weitergehende Gesundheitsbeschwerden, Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und Taubheitsgefühle ein. Es werden Behandlungsfehler und Aufklärungsfehler vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Lübeck hat den Parteien angesichts des…

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Landgericht Trier vom 29.09.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Perianale Venenthrombose nach Einsatz von Aethoxyskerols, 30.000,- Euro, LG Trier, Az.: 4 O 232/12

Post Views: 739 Chronologie: Die Klägerin litt unter Sitz- und Bewegungsbeschwerden und begab sich in die Behandlung bei der Beklagten, wor sie mit Aethoxyskerol behandelt wurde. Es entwickelten sich Gewebseinschmelzungen, Nekrosen und eine perianale Venenthrombose, außerdem kam es zu einer Narbenbildung. Fraglich war die Behandlungsfehlerhaftigkeit des Einsatz des Mittels. Verfahren: Das Landgericht Trier hat zu…

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Landgericht Berlin vom 28.09.2020
Wettbewerbsrecht – Anwaltliches Standesrecht:
Einstweilige Verfügung wegen Irreführung einer Zusatzqualifikation, 250.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 52 O 318/20

Post Views: 797 Chronologie: Ein Rechtsanwalt aus Norddeutschland darf ab sofort nicht mehr gegenüber dem Rechtsverkehr den Eindruck vermitteln, er habe eine Zusatzqualifikation im Medizinrecht, die er indes tatsächlich nicht besitzt. Auf seiner Internetpräsenz wirbt der Anwalt mit der vollmundigen Aussage, er würde jährlich neben dem „Pflichtprogramm“ aus § 15 Fachanwaltsordnung auch noch eine „Vielzahl“…

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Landgericht Hamburg vom 17.09.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Staphylococcus epidermidis Infektion anlässlich Implantation einer Aortenklappenbioprothese, 60.000,- Euro, LG Hamburg Az.: 303 O 148/18

Post Views: 943 Chronologie: Bei der Klägerin lag ein symptomatisches hochgradiges kombiniertes Aortenklappenvitium mit führender Stenose bei bikuspider Klappe und Aneurysma der Aorta ascendens vor. Es war daher im Hause der Beklagten ein Aortenklappenersatz mittels einer Bioprothese indiziert. Postoperativ traten u.a. Herzrhythmusstörungen und Entzündungen auf, ein Wundabstrich ergab einen Befall mit Staphylokokken, so dass Folgeoperationen…

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Landgericht Frankenthal vom 14.09.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Hirninfarkt nach Legung eines zervikalen Venenkatheters intraarteriell, 300.000,- Euro, LG Frankenthal, Az.: 4 O 528/14

Post Views: 997 Chronologie: Die Klägerin begab sich im Mai 2013 aufgrund von Beschwerden bei bekannter früherer Magenausgangsstenose in die Klinik der Beklagten, wo ein mittelgradiger Pleuraerguss beidseits festgestellt wurde. Im Rahmen der Pleurasonographie erfolgte eine Punktion, es wurde Erythromycin verordnet. Weitere diagnostische Maßnahmen waren nicht vorgesehen. Nach Auftreten weiterer Komplikationen wurde eine Intubationsnarkose erforderlich,…

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Oberlandesgericht Dresden vom 09.09.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Infektion mit Todesfolge nach Ösophagusperforation, OLG Dresden, Az.: 4 U 744/18

Post Views: 941 Chronologie: Der Kläger ist Ehemann der betagten zwischenzeitlich verstorbenen Patientin. Diese begab sich aufgrund akut aufgetretener Luftnot und thorakalem Druckgefühl in die Klinik der Beklagten, wo unter anderem eine transthorakale Echokardiographie vorgenommen wurde. In der Folge kam es zu einer Ösophagusperforation, die operativ versorgt wurde. Im weiteren Verlauf stellte sich eine Infektion…

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Landgericht München II vom 31.08.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kompartmentsyndrom nach Oberschenkeloperation, LG München II, Az.: 1 O 451/18

Post Views: 908 Chronologie: Der Kläger zog sich anlässlich eines Sturzes im heimischen Garten eine Oberschenkelhalsfraktur rechts zu und stellte sich in der Klinik der Beklagten vor. Die Fraktur wurde operativ behandelt. Postoperativ entwickelten sich starke Schmerzen. Ein Kompartmentsyndrom wurde diagnostiziert, das zu Bewegungseinschränkungen führte. Der Behandlerseite wird eine nicht fachgerechte Operation und postoperative Versorgung…

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Landgericht Aschaffenburg vom 26.08.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Taubheit im Kinn-, und Zungenbereich nach Einsatz eines Zahnimplantates, LG Aschaffenburg, Az.: 14 O 125/19

Post Views: 936 Chronologie: Der Kläger begab sich in die zahnärztliche Behandlung beim Beklagten zwecks Einsatz eines Zahnimplantats. Die zuvor dort vorhandene Brücke konnte nicht länger gehalten werden. Das Implantat sollte der Stabilisierung dienen. Anlässlich der Implantierung wurden Nerven in Mitleidenschaft gezogen und es kam zu Taubheitsgefühlen im Kinn-, und Zungenbereich. Die Beschwerde haben sich…

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Landgericht Essen vom 21.08.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Operation einer Spinalkanalstenose, LG Essen, Az.: 16 O 199/17

Post Views: 947 Chronologie: Die Klägerin leidet seit vielen Jahren unter einem Bandscheibenleiden. Im November 2014 ließ sie sich daher im Hause der Beklagten an der Lendenwirbelsäule operieren. Postoperativ stellten sich weitere Schmerzen ein. Verfahren: Das Landgericht Essen hat zu dem Vorfall ein neurochirurgisches Fachgutachten eingeholt. Im Ergebnis stellt der Gutachter fest, dass die Stenose…

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Landgericht Ulm vom 12.08.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Kniegelenkspiegelung, LG Ulm, Az.: 6 O 107/18

Post Views: 918 Chronologie: Am 15.08.2016 stellte sich der Kläger bei der Beklagten vor. Grund der Vorstellung waren seit einiger Zeit bestehende leichte Schmerzen des rechten Kniegelenkes, verbunden mit einer Schwellungsneigung ohne vorliegendes Trauma. Die Untersuchung ergab einen Druckschmerz über dem medialen Kniegelenkspalt mit positiven Innenmeniskuszeichen, keinen Gelenkerguss, jedoch eine diffuse leichte Schwellung bei stabiler…

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Landgericht Wuppertal vom 27.07.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Tod nach operativer Behandlung eines Hypophysenadenoms, 35.000,- Euro, LG Wuppertal, Az.: 5 O 8/17

Post Views: 935 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient litt an einem Hypophysenadenom, das operativ im Jahre 2015 im Hause der Beklagten behandelt wurde. Postoperativ traten erhebliche Komplikationen auf, der Gesundheitszustand des Patienten verschlechterte sich zunehmend, er musste u.a. in ein künstliches Koma versetzt werden. Eine Liquorfistel, die eine ernste und lebensbedrohliche Situation darstellt, musste entfernt…

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Landgericht Berlin vom 17.07.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Beinverkürzung durch fehlerhafte Reposition und Fixierung nach Osteotomie, LG Berlin, Az.: 36 O 97/16

Post Views: 1.069 Chronologie: Der Kläger kam aus dem Rollstuhl zu Fall und stürzte auf den rechten Oberschenkel. Er erlitt dabei eine Fraktur distal der Osteotomie. Die Beklagte nahm daher eine Materialentfernung, Reposition und Fixierung mittels T2-Femur-Nagel vor. Anstelle der Wiederherstellung der Begradigung kam es dabei zu einer Beinverkürzung um 2,5 cm. Verfahren: Das Landgericht…

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Landgericht Leipzig vom 08.07.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Inkomplette Querschnittslähmung mit spastischer Paraparese bei Spinalkanalabszess, LG Leipzig, Az.: 07 O 416/17

Post Views: 1.244 Chronologie: Der Kläger litt unter erheblichen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und begab sich in eine Klinik, wo eine Injektionstherapie vorgenommen wurde. Im weiteren Verlauf nahmen die Beschwerden zu, ein operativer Eingriff wurde erforderlich. In der Folge trat ein residuelles sensomotorisches Querschnittssyndrom ein. Der Behandlerseite werden mehrere Fehlleistungen vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht…

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Oberlandesgericht Frankfurt am Main vom 29.06.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Spondylodese und Pseudoarthrose nach Densfraktur der oberen HWS, OLG Frankfurt/M., Az.: 8 U 149/18

Post Views: 1.044 Chronologie: Der Kläger erlitt im Oktober 2010 infolge eines häuslichen Sturzes eine Densfraktur der oberen Halswirbelsäule. Er begab sich daraufhin in die stationäre Behandlung bei der Beklagten und wurde operativ behandelt. Postoperativ entwickelten sich eine Spondylodese und eine Pseudoarthrose. Der Behandlerseite wird eine Reihe von Fehlleistungen vorgeworfen. Verfahren: Mit dem Vorfall war…

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Landgericht Paderborn vom 24.06.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Duraverletzung und Meningitis anlässlich Spinalkanaloperation, 40.000,- Euro, LG Paderborn, Az.: 4 O 20/19

Post Views: 1.055 Chronologie: Der Kläger litt unter anhaltenden Rückenschmerzen und begab sich in das Haus der Beklagten zwecks Operation an der Lendenwirbelsäule. Anlässlich dieser Operation kam es zur Schädigung des Spinalkanals, wobei Liquorflüssigkeit austrat, mit der Folge einer Meningitis. Der Kläger litt postoperativ unter erheblichen Schmerzen. Auch psychisch waren die Folgen für den Kläger…

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Landgericht Düsseldorf vom 15.06.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Darmperforation anlässlich Operation der Gebärmutter, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 302/16

Post Views: 1.216 Chronologie: Die Klägerin begab sich aus gynäkologischen Gründen in die Behandlung der Beklagten, wo laparoskopisch ein künstliches Band im vaginalen Unterbauch implantiert wurde. Postoperativ traten erhebliche Schmerzen auf, eine Revisionsoperation wurde erforderlich. Es stellte sich heraus, dass es anlässlich der Erstoperation zu einer Darmperforation gekommen war. Verfahren: Das Landgericht Düsseldorf hat zu…

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Landgericht Gießen vom 08.06.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Unterlassene Diagnostik bei schwerer Mitral- und Trikuspidalklappeninsuffizienz, 30.000,- Euro, LG Gießen, Az.: 5 O 312/18

Post Views: 979 Chronologie: Der Kläger begab sich im Dezember 2013 wegen Atemnot und verminderter Leistungsfähigkeit zu seinem Hausarzt, einem Internisten und Kardiologen. Dieser behandelte den Kläger über einen langen Zeitraum lediglich konservativ, ohne dass sich die Beschwerden besserten. Daher suchte der Kläger im Oktober 2015 eine Uniklinik auf, wo eine koronare Gefäßerkrankung, sowie eine…

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Landgericht München I vom 27.05.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Operation nach rechtslateralem extraforaminalem Bandscheibenvorfall, LG München I, Az.: 9 O 6671/18

Post Views: 1.050 Chronologie: Die Klägerin begab sich aufgrund chronischer Rückenschmerzen nach einem Bandscheibenvorfall in die Klinik der Beklagten. Dort wurde eine sogenannten operative „Aufpolsterung“ der Bandscheiben vorgenommen. Postoperativ nahmen die Schmerzen bei der Klägerin deutlich zu. Verfahren: Das Landgericht München I hat zu dem Vorfall ein fachorthopädisches Gutachten eingeholt. Im Ergebnis stellte der befasste…

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Landgericht Bochum vom 18.05.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Komplikationen nach Verhütungsmaßnahme, LG Bochum, Az.: I – 6 O 137/18

Post Views: 986 Chronologie: Die Klägerin ließ sich bei der Beklagten zwecks Verhütung einen IUB Kupferperlen-Ball einsetzen, anlässlich dessen die Gebärmutter perforiert wurde. Es kam infolgedessen neben weiteren Gesundheitsproblemen auch zu Verdauungsstörungen und erheblichen Schmerzen. Verfahren: Das Landgericht Bochum hat zu dem Vorfall ein gynäkologisches Sachverständigengutachten eingeholt. Laut Gutachten ist der IUB unter anderem nicht…

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Landgericht Kiel vom 13.05.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Brust- und Bauchoperation, LG Kiel, Az.: 8 O 201/16

Post Views: 1.008 Chronologie: Die Klägerin begab sich zwecks Brustvergrößerung sowie einer Bauchdeckenstraffung in die Behandlung der Beklagten. Dabei kam es jedoch zu einer Asymmetrie bei der Brustoperation im Sinne eines Button-out-Phänomens und zu einem Hochstand der Narbe hinsichtlich der Bauchoperation. Über entsprechende Risiken war die Klägerin nicht mit der ausreichenden Sorgfalt aufgeklärt worden. Verfahren:…

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Landgericht Mannheim vom 08.05.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Arthroskopie des rechten Sprunggelenks, LG Mannheim, Az.: 6 O 365/18

Post Views: 1.009 Chronologie: Die Klägerin litt an Schmerzen im Bereich der Achillessehne und am rechten Sprunggelenk. Sie begab sich daher in die Behandlung des Beklagten, der eine Arthroskopie vornahm. Postoperativ stellten sich bei ihr ein Taubheitsgefühl und anhaltende Schmerzen des rechten Fußes ein. Es werden Fehler anlässlich der Operation, deren Indikation und Aufklärungsmängel vorgeworfen.…

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Landgericht Saarbrücken vom 30.04.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fersenbeintrümmerbruch nach Sprung vom Hausdach, 12.000,- Euro, LG Saarbrücken, Az.: 16 O 32/18

Post Views: 938 Chronologie: Der Kläger litt unter einer erheblich behandlungsbedürftigen psychischen Beeinträchtigung und begab sich zu der Einrichtung der Beklagten. Dort bat er vergeblich um Aufnahme, die ihm erst für den Folgetag bestätigt wurde, so dass er wieder nach Hause gehen musste. Dort angekommen, versuchte er in seiner psychischen Notsituation von einem Hausdach auf…

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Landgericht Hannover vom 24.04.2020
Medizinrecht – Versicherungsrecht – Deckungsschutz:
Rechtsschutz nach lateraler Tibiakopfimpressionsspaltfraktur, LG Hannover, Az.: 6 O 296/17

Post Views: 998 Chronologie: Die rechtsschutzversicherte Klägerin erlitt aufgrund eines häuslichen Sturzereignisses eine Tibiakopffraktur links und begab sich in eine chirurgisch-orthopädische Gemeinschaftspraxis. Von dort wurde sie in eine Klinik zwecks operativer Behandlung überwiesen. Postoperativ traten Komplikationen auf, die auf einen ärztlichen Behandlungsfehler schließen ließen. Die Gesamtschadenposition liegt im Bereich von 200.000,- Euro. Die Prozessvertreter der…

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Landgericht Ulm vom 17.04.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Knieoperation nach Kreuzbandriss, 27.500,- Euro, LG Ulm, Az.: 6 O 120/19

Post Views: 1.657 Chronologie: Die Klägerin litt Ende 2016 unter Schmerzen im linken Knie und begab sich in das Krankenhaus der Beklagten. Dort wurde ein Kreuzbandriss diagnostiziert und operativ mittels VKB – Ersatzplastik behandelt. Postoperativ traten Probleme auf, eine volle Streckung des Knies kann die Klägerin nicht mehr erreichen. Verfahren: Das Landgericht Ulm hat zu…

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Landgericht Düsseldorf vom 09.04.2020
Wettbewerbsrecht – Anwaltliches Berufsrecht:
Einstweilige Verfügung gegen ehemaliges Vorstandsmitglied der Rechtsanwaltskammer Berlin, 250.000,- Euro, LG Düsseldorf, Az.: 12 O 306/19

Post Views: 972 Chronologie: Antragsteller und Antragsgegnerin sind Rechtsanwälte und befinden sich daher mit ihren anwaltlichen Dienstleistungen in einem Wettbewerbsverhältnis. Die Antragsgegnerin bewirbt seit Jahren ihre als Einzelanwältin geführte Anwaltskanzlei in Pluralform, sowie mit den Titeln „avocat“ und/oder „avocats“, obwohl sie über keine anwaltliche Zulassung in Frankreich verfügt. Gegen u.a. diese vorsätzliche Falschbehauptung richtet sich…

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Tribunal Administratif de Chalon-en-Champagne vom 03.04.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verkannter Schlaganfall, T.A. de Chalon-en-Champagne, Dossier no. 1501483-1

Post Views: 1.232 Chronologie: Der Kläger, selber Arzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis, war auf der Rückreise von seinem Frankreichurlaub mit seinem Fahrzeug unterwegs. In der Nähe von Reims traten bei ihm spontaner Schwindel und starke Sehbeeinträchtigungen ein. Ihm war sofort bewusst, dass eine schwerere Erkrankung vorlag und begab sich unmittelbar in das nächstgelegene Krankenhaus,…

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Kammergericht Berlin vom 30.03.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Inkontinenz nach Prostatektomie aufgrund Adenokarzinom, KG Berlin, Az. 20 U 187/18

Post Views: 1.051 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient befand sich seit vielen Jahren in der Klinik der Beklagten zur jährlichen Prostata-Krebsvorsorge. In 2015 wurde ein Adenokarzinom der Prostata diagnostiziert und in der Folge eine radikale Prostatektomie vorgenommen. Seither litt der Patient unter anderem unter Inkontinenz. Verfahren: Mit dem Vorfall war bereits das Landgericht Berlin befasst…

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Landgericht Koblenz vom 23.03.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandlung einer Luxationsfraktur des rechten Humeruskopfes, 20.000,- Euro plus Feststeller (60.000,- Euro), LG Koblenz, Az.: 1 O 357/16

Post Views: 1.108 Chronologie: Der Kläger wurde nach einem häuslichen Sturzereignis in die Klinik der Beklagten verbracht, wo eine Luxationsfraktur diagnostiziert und operativ behandelt wurde. Postoperativ entstand ein Impingementsyndrom. Eine erhebliche Bewegungseinschränkung der Schulter ist die Folge. Verfahren: Das Landgericht Koblenz hat zu dem Vorfall ein orthopädisch-unfallchirurgisches Sachverständigengutachten eingeholt, das im Ergebnis klare Behandlungsfehler konstatierte.…

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Landgericht Potsdam vom 13.03.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Implantation einer zementierten bikondylären Oberflächenersatzprothese am Kniegelenk, 60.000,- Euro, LG Potsdam, Az.: 11 O 232/17

Post Views: 1.164 Chronologie: Die Klägerin litt an einer primären Gonarthrose rechts und begab sich daher in die Klinik der Beklagten. Dort erfolgte eine Implantation einer Knie-TEP. Postoperativ traten erhebliche Komplikationen auf, insbesondere Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Umfangreiche Nachbehandlungen sind erforderlich. Verfahren: Das Landgericht Potsdam hat den Vorfall mittels eines orthopädisch-unfallchirurgischen Sachverständigengutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis…

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Landgericht Hamburg – vom 09.03.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verkannte TBC mit irreparabler Lungenschädigung, 25.000,- Euro plus Feststeller, LG Hamburg, Az. 323 O 43/18

Post Views: 1.164 Chronologie: Die Klägerin litt seit März 2008 unter starkem Husten. Im September 2008 begab sie sich in die Behandlung bei den Beklagten, die eine Röntgenaufnahme fertigten. Diese zeigte eine deutliche Veränderung der Lunge, eine TBC-Diagnose stellten die Mediziner jedoch nicht. Dieses führte zu einer nachhaltigen und irreparablen Lungenschädigung der Patientin. Verfahren: Das…

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Landgericht Hamburg vom 02.03.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Bakterieller Staphylokokkus aureus und epidermis Befall nach Arthrodese, LG Hamburg, Az.: 336 O 51/17

Post Views: 1.097 Chronologie: Die Klägerin litt an anhaltenden Schmerzen des linken Kniegelenks. Sie begab sich in mehrere Kliniken, in denen operative Eingriffe erfolgten. Infolge einer der Operationen bei der Beklagten entwickelte sich eine Staphylokokkus Infektion, die über einen längeren Zeitraum hinweg mit verschiedenen Antibiotika behandelt werden musste. Sowohl Indikation einer Operation, als auch sachgerechte…

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Landgericht Amberg vom 21.02.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Karzinomdiagnose eines fibrillären Astrozytoms, LG Amberg, Az.: 24 O 192/17

Post Views: 1.064 Chronologie: Der Patient litt unter einem Taubheitsgefühl in den Beinen, weshalb er sich am 13.07. 2015 bei dem Beklagten vorstellte. Dieser veranlasste ein MRT des Kopfes, welches keine Auffälligkeiten zeigte. Daraufhin wurde der Kläger ohne weitere diagnostische Maßnahmen vorgenommen zu haben und ohne medizinische Behandlungsmaßnahmen ergriffen zu haben, als gesund entlassen. Im…

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Landgericht Berlin vom 14.02.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Metastasenbildung nach nicht erkanntem Pankreaskopfkarzinom, LG Berlin, Az: 6 O 73/15

Post Views: 1.122 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Kläger litt unter Magen- und Darmproblemen. Es zeigte sich auch Blut im Stuhl. Im Rahmen einer Magen- und Darmspiegelung stellten sich Magengeschwüre und ein Helicobacter-Bakterienbefall heraus, die medikamentös behandelt wurden. Einige Monate später entwickelte sich beim Patienten ein Gelbsuchtanfall. Nunmehr diagnostizierten die behandelnden Ärzte auch ein bereits metastasiertes…

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Landgericht Magdeburg vom 11.02.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Wachkoma nach überhöhter Verabreichung eines Narkosemittels anlässlich Wirbelsäulenoperation, 50.000,- Euro, LG Magdeburg, Az.: 9 O 1746/16

Post Views: 1.089 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient wurde wegen einer Stenose im Bereich LW 3/4 und LW 4/5 in der Klinik der Beklagten operativ behandelt. Dabei erhielt er ein Narkosemittel, dessen Menge deutlich oberhalb des vorgesehenen Dosisbereichs liegt. In der Folge kam es zu einem massiven Abfall des Blutdrucks. Postoperativ trat ein hypoxischer Hirnschaden…

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Landgericht Rostock vom 07.02.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Multiorganversagen nach laparoskopischer Cholezystektomie, 12.000,- Euro, LG Rostock, Az.: 10 O 297/19

Post Views: 960 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient wurde aufgrund von Oberbauchschmerzen und Fieberschüben bei der Beklagten stationär aufgenommen. Die Mediziner diagnostizierten eine hydropische Gallenblase und Steine in den Gallenwegen, die sie operativ behandelten. Postoperativ kam es zu einem massiven Anstieg der Transaminasen, einem Verschluss der rechten Leberarterie, sowie akutem Nierenversagen, woraufhin der Patient sodann…

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Landgericht Würzburg vom 03.02.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Rückenmarkverletzung anlässlich ventraler Dekompression C5/6 mit einer Cage-Fusion, 25.000,- Euro, LG Würzburg, Az.: 12 O 962/18

Post Views: 979 Chronologie: Der Kläger begab sich aufgrund von Rückenschmerzen in die stationäre Behandlung der Beklagten, die eine Versteifung der Halswirbelsäule mit einer Cage-Fusion zwischen C5/6 vornahm. Dabei erlitt der Kläger eine Myelopathie, die zu einer deutlichen Einschränkung seiner Mobilität führte. Der Beklagtenseite wird unter anderem ein nicht adäquates Aufklärungsgespräch über die gesundheitlichen Risiken…

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Landgericht Mönchengladbach vom 27.01.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Milzentfernung nach nekrotisierender Pankreatitis, 22.500,- Euro, LG M’gladbach, Az.: 6 O 197/18

Post Views: 926 Chronologie: Der Kläger begab sich aufgrund von Schmerzen im Oberbauch in die Behandlung der Beklagten, die eine Pankreatitis diagnostizierten. Nach Entlassung hielten die Beschwerden an. Es war in der Folge die Punktierung einer Zyste erforderlich, angesichts derer die Milz peroriert wurde und entfernt werden musste. Verfahren: Das Landgericht Mönchengladbach hat zu dem…

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Landgericht Stuttgart vom 22.01.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Implantation eines Hormonstäbchens führt zur Nervus medianus Verletzung, LG Stuttgart, Az.: 15 O 67/17

Post Views: 1.067 Chronologie: Die Klägerin begab sich in die Behandlung der Beklagten zwecks Schwangerschaftsverhütung. Die Beklagte setzte ein Implanon-Hormonstäbchen ein, eine Aufklärung über Risiken erfolgte allerdings nicht. Beim Einsetzen wurde der Nervus medianus verletzt. Seither leidet die Klägerin unter einer Gefühlsstörung, Taubheit der Finger 1 bis 3 links sowie einer Hand- bzw. Fingerschwächung. Verfahren:…

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Landgericht Potsdam vom 21.01.2020
Personenschadenrecht, Schmerzensgeldrecht:
Hundebiss bei Kleinkind, LG Potsdam, Az.: 4 O 146/19

Post Views: 1.057 Chronologie: Die einjährige Klägerin befand sich mit ihren Eltern zu Besuch bei der Beklagten und krabbelte auf der Terrasse herum. Der Hund der Beklagten, eine Englische Bulldogge, biss der Klägerin in die Nase, woraufhin diese in ein Krankenhaus verbracht wurde. Es verblieb eine Narbe. Verfahren: Das Landgericht Potsdam hat den Parteien aufgrund…

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Landgericht Detmold vom 09.01.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fußheberplegie nach Bandscheibenvorfall, 25.000,- Euro, LG Detmold, Az.: 1 O 12/2017

Post Views: 1.014 Chronologie: Die Klägerin begab sich aufgrund starker Rückenschmerzen in die Behandlung bei der Beklagten. Bei der Aufnahme war der linke Fuß der Klägerin noch funktionstüchtig, am Folgetage stellte sich allerdings eine Lähmung ein, auf die die Beklagte nicht adäquat reagierte. Erst sechs Tage später erfolgte die Verlegung in eine Spezialklinik, wo die…

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Oberlandesgericht Nürnberg vom 02.01.2020
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Dekompressionsoperation nach Sulcus-ulnaris-Syndrom, 70.000,- Euro, OLG Nürnberg, Az.: 5 U 639/17

Post Views: 1.096 Chronologie: Die Klägerin begab sich aufgrund eines Sulcus-ulnaris-Syndroms in die Behandlung der Beklagten. Postoperativ litt sie weiterhin an Sensibilitätsstörungen der Hand und Schmerzen. Es erfolgten zwei Revisionsoperationen, die zur Schädigung von Nervenfaszikeln führten. Seither leidet die Klägerin unter erheblichen Beschwerden. Der linke Arm und die linke Hand sind laut Urteilsbegründung „nicht mehr…

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Landgericht Berlin vom 13.12.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittslähmung nach Revision einer intrathekalen Morphinapplikation trotz ASS-Medikation, 90.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 145/15

Post Views: 1.029 Chronologie: Die Klägerin begab sich wegen eines chronischen Schmerzsyndroms nach lumbaler Wirbelsäulenoperation in die Klinik der Beklagten, wo eine Schmerzmedikamentenpumpe zur intrathekalen Morphinapplikation implantiert wurde. Dort stellten die Mediziner eine Fehllage des Katheters fest und vereinbarten mit ihr eine operative Revision. Besondere operationsvorbereitende Maßnahmen gab es nicht, obwohl diese angezeigt gewesen wären,…

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Landgericht Düsseldorf vom 05.12.2019
Wettbewerbsrecht – Anwaltliches Standesrecht:
Eine weitere Posse von der „Waterkant“, LG Düsseldorf, Az.: 12 O 125/19

Post Views: 1.070 Chronologie: Die Parteien sind Rechtsanwälte und stehen, zumindest im norddeutschen Wedel, auf einem bestimmten Rechtsgebiet in einem konkreten anwaltlichen Wettbewerbsverhältnis zueinander. Der Beklagte hatte im Internet in Bezug auf eine Google-Bewertung vollmundig und mit Stolz vorgetragen, er habe gegen den „klagewütigen“ Kläger bereits elf gegen ihn gerichtete Verfahren gewonnen. Dieses „spreche für…

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Landgericht Hannover vom 05.12.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Arthroskopie mit massivem Infekt, 100.000,- Euro, LG Hannover, Az.: 19 O 101/15

Post Views: 972 Chronologie: Der Kläger litt im Jahre 2013 unter einer schmerzhaften Streckhemmung im Bereich des linken Knies. Es war eine Arthroskopie erforderlich. Postoperativ traten Komplikationen auf, unter anderem eine starke Schwellung. Der behandelnde Belegarzt veranlasste erst einige Tage nach der Operation eine Spülung des Knies. Da hatte sich aber bereits der Infekt nachhaltig…

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Landgericht Köln vom 02.12.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Mammaaugmentation, 110.000,- Euro, LG Köln, Az.: 25 O 298/15

Post Views: 934 Chronologie: Die Klägerin begab sich zwecks Brustvergrößerungsoperation in die Behandlung des Beklagten, einen plastischen Chirurgen. Postoperativ traten Komplikationen auf, die zwei weitere Eingriffe erforderlich machten. In der Folge wurden nochmals vier Operationen durch einen anderen plastischen Chirurgen erforderlich. Nach dem Primäreingriff entwickelte sich bei der Klägerin eine Kapselfibrose, sie litt an Wundheilungsstörungen,…

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Landgericht Lübeck vom 27.11.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Durchtrennung des Nervus medianus anlässlich Carpaltunnelspaltung, 140.000,- Euro, LG Lübeck, Az. 12 O 85/15

Post Views: 1.065 Chronologie: Der 50-jährige Kläger hatte sich als Kind eine Schnittverletzung an der Hand zugezogen. Die Beugesehnenfunktion bestand seither nur eingeschränkt. Im Hause der Beklagten erfolgte eine Carpaltunnelspaltung, anlässlich derer es behandlungsfehlerhaft zur Durchtrennung des Nervus medianus kam. Seine rechte Hand kann er seither nicht mehr benutzen, es liegt ein GdB von 50…

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Landgericht Saarbrücken vom 20.11.2019
Zahnmedizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Komplikationen anlässlich einer Zahnwurzelbehandlung, LG Saarbrücken, Az.: 16 O 82/19

Post Views: 1.022 Chronologie: Die Klägerin begab sich aufgrund von anhaltenden Zahnschmerzen in die Einrichtung der Beklagten. Die behandelnde Ärztin vermutete eine entzündete Wurzel, konnte aber keine eindeutige Diagnose stellen, bei welchem Zahn die Wurzel entzündet war. Eine angefertigte Röntgenaufnahme war nicht aufschlussreich. Eine Aufnahme mit einem Rundumröntgengerät unterblieb. Nach der Wurzelbehandlung wurden die Zahnschmerzen…

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Landgericht Osnabrück vom 07.11.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Schädigung des Nervus ulnaris durch kontraindizierte Implantation einer Handgelenksprothese, LG Osnabrück, Az.: 3 O 1013/13

Post Views: 1.110 Chronologie: Die Klägerin litt unter schmerzhaften Bewegungsbeeinträchtigungen im Bereich ihres linken Handgelenks. In einem Universitätsklinikum wurde ihr aufgrund dessen zu einer Teilarthrodese geraten. Bedauerlicherweise konnte die dort geplante Operation wegen Kapazitätsüberschreitungen indes nicht stattfinden. Zwischenzeitlich hatte sich die Klägerin an das Haus der Beklagten gewandt, um sich eine Zweitmeinung einzuholen. Der dortige…

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Oberlandesgericht Hamm vom 18.10.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Morbus Sudeck nach fehlerhafter Behandlung einer Tendovaginitis stenosans, 40.000,- Euro plus Feststeller, OLG Hamm, Az.: I – 3 U 156/17

Post Views: 3.431 Chronologie: Die Klägerin litt infolge einer Sturzverletzung unter Schmerzen im Bereich ihres rechten Handgelenks. Diese waren belastungsabhängig. Sie stellte sich aufgrund dessen in der Klinik der Beklagten vor, wo ihr mitgeteilt wurde, dass die Tendovaginitis stenosans im Bereich des ersten Strecksehnenfaches mittels einer operativen Ringspaltung zu behandeln sei. Alternativen dazu wurden der…

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Landgericht Wuppertal vom 15.10.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie mit Todesfolge nach fehlerhaftem Geburtsmanagement, LG Wuppertal, Az.: 5 O 280/16

Post Views: 1.149 Chronologie: Die Klägerin begab sich in die Klinik der Beklagten zwecks Geburtseinleitung ihres zweiten Kindes. Hierbei traten Komplikationen auf. Es wurde eine Notsectio aus reiner Steißlage erforderlich. Das Neugeborene wurde sodann wegen schwerer primärer Asphyxie nach Uterusruptur in ein Uniklinikum verlegt, wo es einige Tage später verstarb. Es werden Fehler im Geburtsmanagement…

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Landgericht Freiburg im Breisgau vom 08.10.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Mangelhafte Aufklärung bei Sphinkterrekonstruktion, 15.000,- Euro, LG Freiburg, Az.: 1 O 281/16

Post Views: 973 Chronologie: Die Klägerin stellte sich wegen einer leichten Stuhlinkontinenz am 02.02.2016 bei der Beklagten vor. Im Rahmen dieses Termins wurde der Klägerin geraten, eine Sphinkterrekonstruktion durchführen zu lassen. Zum Zwecke der Sphinkterrekonstruktion wurde die Klägerin schließlich am 07.02.2016 stationär aufgenommen. Am 08.02.2016 erfolgte die anteriore Sphinkterrekonstruktion. Am 11.02.2016 wurde die Klägerin aus…

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Landgericht Frankfurt/M. vom 02.10.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Re-Lasik Operation, LG Frankfurt/M., Az.: 2-14 O 329/14

Post Views: 960 Chronologie: Der Kläger stellte sich erstmals im Jahre 2000 in der Praxis der Beklagten vor zwecks Vornahme einer Lasik Operation. Zwölf Jahre später schilderte er den Beklagten eine Sehschwäche, woraufhin diese ihm eine Re-Lasik Operation anrieten und vornahmen. Es stellte sich ein deutlicher Sehkraftverlust von etwa 30 – 40 Prozent auf beiden…

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Landgericht Potsdam vom 27.09.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Zweifelhafte Medikamentierung eines Reserveantibiotikums, LG Potsdam, Az.: 11 O 16/17

Post Views: 996 Chronologie: Der Kläger begab sich aufgrund einer bakteriellen Infektion in die Behandlung bei der Beklagten. Dort wurde ihm das Medikament Levofloxacin verordnet. Dieses Medikament ist mit Risiken behaftet. Der Kläger litt in der Folge an Atem-, Muskel- und Kniebeschwerden und erlitt einen Hörsturz. Es wird vorgeworfen, dem Kläger kein risikoärmeres Medikament verordnet…

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Oberlandesgericht Köln vom 19.09.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Knie-TEP Operation, OLG Köln, Az.: 5 U 100/18

Post Views: 1.040 Chronologie: Die Klägerin litt seit dem Jahre 2009 unter degenerativen Beschwerden im Knie. Es wurde eine primäre Gonarthrose linksseitig diagnostiziert. Erst einige Jahre später entschloss sich die Klägerin zu einer Knie-TEP Operation. Seither besteht ein irreversibles Bewegungsdefizit. Die Klägerin kann nur noch etwa einhundert Meter am Stück gehen. Verfahren: Mit dem Vorfall…

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Landgericht Ulm vom 13.09.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhaft vorgenommene STARR Operation, LG Ulm, Az.: 6 O 21/16

Post Views: 985 Chronologie: Die Klägerin befand sich im Jahr 2013 zur stationären Behandlung bei der Beklagten anlässlich einer erfolgten transanalen Rektumvollwandresektion Im weiteren Verlauf stellte sich die Klägerin in einer Praxis für Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Proktologie vor. Zu diesem Zeitpunkt klagte die Klägerin über Blutbeimengungen beim Stuhlgang und starke Schmerzen. Eine klinische Untersuchung…

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Landgericht Berlin vom 06.09.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene „Brazilian Butt Lift Operation“, LG Berlin, Az.: 13 O 257/17

Post Views: 991 Chronologie: Die Klägerin unterzog sich in der Klinik der Beklagten einer sogenannten „Brazilian Butt Lift Operation“. Hierbei handelt es sich um eine Straffung des Gesäßes mit Eigenfett. Postoperativ stellte sich eine massive Asymmetrie an den Stellen der Fettabsaugung dar, da diese ungleichmäßig erfolgte. Verfahren: Das Landgericht Berlin hat den Vorfall mittels eines…

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Landgericht Trier vom 26.08.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Implantation einer Hüft – TEP, 30.000,- Euro, LG Trier, Az.: 4 O 45/15

Post Views: 1.572 Chronologie: Die Klägerin befand sich in 2014 in der Klinik der Beklagten zwecks Vornahme einer Hüftoperation. Postoperativ traten Komplikationen auf. Es kam zu mehreren Luxationen. Seither leidet die Klägerin erheblich unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Verfahren: Das Verfahren wurde zunächst beim hiesigen Gericht geführt. Die Prozessvertreter der Klägerin hatten bereits hier auf massive…

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Landgericht Hildesheim vom 10.08.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Lendenwirbelsäulenoperation ohne erforderliche Indikation, 40.000,- Euro, LG Hildesheim, Az.: 4 O 194/16

Post Views: 1.194 Chronologie: Die Klägerin litt an erheblichen Rückenschmerzen, woraufhin ihr zu einer Versteifung des Segments L 4/5 angeraten wurde. Nach dem Eingriff hielten die Beschwerden der Klägerin indes an, eine Folgeoperation war notwendig. Verfahren: Das Landgericht Hildesheim hat zu dem Vorfall ein neurochirurgisches Sachverständigengutachten eingeholt, das grobe Fehler der Behandlung durch die Beklagte…

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Oberlandesgericht Köln vom 06.08.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Staphylococcus Infektion anlässlich Knie-TEP Operation, 15.000,- Euro, OLG Köln, Az.: 5 U 100/18

Post Views: 1.029 Chronologie: Die Klägerin begab sich in 2015 angesichts anhaltender Kniebeschwerden in die Klinik der Beklagten, wo eine Knie-TEP Operation vorgenommen wurde. Postoperativ stellte sich eine Infektion mit dem Erreger Staphylococcus epidermidis ein. Die Klägerin leidet nach wie vor unter Bewegungseinschränkungen. Verfahren: Mit diesem Vorfall hatte sich bereits das Landgericht Aachen befasst und…

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Landgericht Koblenz vom 26.07.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nervenschädigung durch Miniphlebektomie, LG Koblenz, Az.: 1 O 172/17

Post Views: 1.113 Chronologie: Die Klägerin ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie. Sie stellte sich im MVZ der Beklagten vor, wo eine beidseitige Insuffizienz der Vena saphena magna mit Astvarizen festgestellt wurde. Postoperativ stellten sich Schmerzen ein. Verfahren: Das Landgericht Koblenz hat den Vorfall gutachterlich hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte der Gutachter heraus, dass eine…

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Landgericht Bremen vom 12.07.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlmedikamentierung bei Tracheitis, LG Bremen, Az.: 3 O 841/14

Post Views: 1.087 Chronologie: Die betagte Klägerin wurde aufgrund einer fiebrigen Infektion der Atemwege notärztlich bei der Beklagten aufgenommen. Neben einer Antibiotikatherapie erhielt sie eine Medikamentierung die zu deutlichen Zusatzbeschwerden führte. Diese Medikamentierung wird als fehlerhaft vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Bremen hat den Vorfall gutachterlich hinterfragen lassen und im Ergebnis den Parteien einen Vergleich im…

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Landgericht Frankfurt/M. vom 06.07.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Visusverlust nach Lasik Operation, LG Frankfurt/M. , Az.: 2-14 O 329/14

Post Views: 1.228 Chronologie: Der Kläger begab sich in die Praxis der Beklagten zwecks Vornahme einer Lasik Operation. Postoperativ stellte sich heraus, dass keine Sehbesserung, sondern ein Sehverlust von 30 – 40 Prozent auf beiden Augen eingetreten war. Über dieses Risiko war der Kläger nicht hinreichend aufgeklärt worden. Verfahren: Das Landgericht Frankfurt/M. hat zu dem…

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Landgericht Düsseldorf vom 29.06.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Behandlung eines periprokitischen Abszesses, 45.000,- Euro, plus Feststeller, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 65/19

Post Views: 1.195 Chronologie: Der Kläger litt an einer schmerzhaften abszedierenden analen Erkrankung und musste in der Praxis des Beklagten operiert werden. Diesem werden sowohl Diagnosefehler, eine fehlerhaft vorgenommene Operation, sowie Aufklärungsfehler vorgeworfen. Verfahren: Im Vorfeld des Verfahrens hatte sich bereits die Gutachterkommission der Ärtzekammer Nordrhein mit dem Vorfall befasst (Az.: 2015/0343) und mehrere konkrete…

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Landgericht Magdeburg vom 17.06.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Diagnose eines Pankreaskopf Karzinoms, 20.000,- Euro, LG Magdeburg, Az.: 9 O 516/18

Post Views: 1.161 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Kläger litt unter anhaltenden Oberbauchschmerzen und begab sich zunächst in die Behandlung seines Hausarztes. Dieser verwies ihn in die Einrichtung der Beklagten, wo Untersuchungen vorgenommen wurden, jedoch eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse nicht erkannt wurde. Da die Beschwerden anhielten, begab sich der Patient in eine andere Klinik, wo sodann…

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Landgericht Flensburg vom 12.06.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Infektion nach Knie-TEP bei Retropatellar Arthrose, 25.000,- Euro, LG Flensburg, Az.: 3 O 258/16

Post Views: 1.178 Chronologie: Dem zwischenzeitlich verstorbenen Patienten wurde ein künstliches Kniegelenk eingesetzt. Nach Diagnose einer Retropatellar Arthrose musste eine Revisionsoperation erfolgen. Nach Einsatz einer neuen Prothese entwickelten sich deutliche Schwellungen und eine Infektion, der Spacer im rechten Knie wurde entfernt. Vorgeworfen wird u.a. eine nicht adäquate antibiotische Behandlung dieser Infektion. Verfahren: Das Landgericht Flensburg…

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Landgericht Wuppertal vom 07.06.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Ohrenanlege Operation mit Knorpelstreifenresektion, 10.000,- Euro plus Feststeller, LG Wuppertal, Az.: 5 O 344/15

Post Views: 1.076 Chronologie: Der Kläger begab sich in 2013 zwecks Ohrenanlage Operation in die stationäre Behandlung des Beklagten. Postoperativ traten Probleme auf, auch in kosmetischer Hinsicht. Eine Revisionsoperation wurde erforderlich. Verfahren: Das Landgericht Wuppertal hat den Vorfall mittels eines HNO-fachärztlichen Gutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis regte das Gericht Vergleichsgespräche an, die von der Beklagtenseite…

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Landgericht Heilbronn vom 24.05.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Zwerchfellbruch nach Herausziehen eines Drainageschlauchs, LG Heilbronn, Az.: 1 O 52/17

Post Views: 1.286 Chronologie: Die Klägerin verspürte im November 2014 eine verstärkte Leistungsschwäche mit Herzrasen. Aufgrund dessen stellte sie sich bei einem niedergelassenen Kardiologen vor. Dieser überwies die Klägerin bei Verdacht auf Myokarditis am 02.12.2014 in ein Krankenhaus zum MRT.Das MRT ergab ebenfalls keinen Hinweis auf eine Myokarditis. Die Klägerin wurde jedoch eine Abklärung wegen…

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Landgericht Münster vom 18.05.2019
Verkehrsunfallrecht – Personenschadenrecht – Schmerzensgeld:
BWS- und HWS-Distorsionen nach Verkehrsunfall, LG Münster, Az.: 4 O 186/18

Post Views: 1.212 Chronologie: Der Kläger befuhr eine Autobahn in Süddeutschland. Der vor ihm befindliche LKW-Fahrer fuhr aufgrund eines Sekundenschlafes in die Leitplanke, wodurch ein Verkehrsschild auf das Fahrzeug des Klägers geschleudert wurde. Dadurch erlitt der Kläger Distorsionen an BWS, HWS, Thorax- und Schulterprellungen, sowie multiple Facettenirritationen. Verfahren: Das Gericht riet aufgrund der Eindeutigkeit der…

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Landgericht Berlin vom 15.05.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Magenbypass Operation, LG Berlin, Az.: 6 O 207/16

Post Views: 1.192 Chronologie: Die Klägerin litt an einer pathologischen Adipositas III. Grades und unterzog sich deswegen einer Magenbypass Operation. Postoperativ traten Komplikationen auf, wie etwa eine Dünndarmischämie. Der Behandlerseite wird eine nicht lege artis vorgenommene Operation vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Berlin hat zu dem Vorfall ein Gutachten eines Facharztes für Viszeralchirurgie erstellen lassen, worin…

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Landgericht Hildesheim vom 13.05.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Schlaganfalldiagnose, LG Hildesheim, Az.: 4 O 6/18

Post Views: 1.270 Chronologie: Beim Kläger stellten sich während einer Kur Wortfindungsprobleme und Konzentrationsstörungen ein. Er äußerte gegenüber dem Personal der Beklagten mehrfach den Verdacht eines Schlaganfalles, worauf jedoch nicht reagiert wurde. Einige Tage später wurde mittels MRT ein Schlaganfall diagnostiziert. Seither leidet der Kläger an neurologischen Problemen. Verfahren: Das Landgericht Hildesheim hat ohne Einholung…

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Landgericht Ingolstadt vom 29.04.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verlust des Eileiters durch verspätete Behandlung einer Tubentorsion, LG Ingolstadt, Az.: 31 O 1653/17

Post Views: 1.355 Chronologie: Die Klägerin befand sich im Zeitraum vom 27.08.2016 bis 31.08.2016 aufgrund einer Tubentorsion rechts im Hause der Beklagten. Im Rahmen einer Operation am 30.08.3016 mussten der rechte Eileiter vollständig und ein Teil (etwa 2/3) des rechten Eierstocks entfernt werden. Den Beklagten wurde vorgeworfen, dass bei einer Behandlung dem medizinischen Standard entsprechend…

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Landgericht Duisburg – vom 18.04.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Geburtsschaden:
Tetraparese, Zerebralsklerose, körperliche u. geistige Schwerstbehinderung nach Zwillingsgeburt, 2 Mio. Euro, LG Duisburg, Az. 13 O 48/12

Post Views: 1.564 Chronologie: Bei den Klägerinnen handelt es sich um die Krankenkasse und Pflegekasse des geschädigten Kindes. Die Mutter trug 2008 ihre zweite Schwangerschaft aus. Es handelte sich um eine Zwillingsgeburt. Vor der Entbindung wies eines der Zwillinge ein pathologisches CTG auf. Es wurde durch die Beklagte zu 1) eine eilige Sectio angeordnet. Eine…

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Landgericht Rostock vom 09.04.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandelte Sprunggelenksluxationsfraktur, LG Rostock, Az.: 10 O 640/16

Post Views: 1.300 Chronologie: Die Klägerin zog sich durch einen Sturz eine Sprunggelenksfraktur zu und begab sich in das Krankenhaus der Beklagten, die die Fraktur operativ behandelten. Postoperativ stellten sich weitere Beschwerden ein, die den Beklagten als Folge einer Fehlbehandlung angelastet wurden. Verfahren: Das Landgericht Rostock hat den Vorfall umfangreich mittels eines fachmedizinischen Sachverständigengutachtens verifizieren…

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Landgericht Passau vom 05.04.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Tod nach ambulanter Knieendoskopie, 40.000,- Euro, LG Passau, Az.: 1 O 564/15

Post Views: 1.383 Chronologie: Am 28.04.2013 unterzog sich der Erblasser einer ambulanten Knieendoskopie. Am 16.05.2013 wurde eine Operationskontrolle durchgeführt und das Medikament Arcoxia verordnet. Nach Einnahme von zwei dieser Tabletten traten beim Erblasser am Abend des 16.05.2013 Atemnot, Schmerzen in der linken Brusthälfte und im linken Arm auf, weshalb der Erblasser am 17.05.2013 im Krankenhaus…

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BGH vom 30.03.2019
Wettbewerbsrecht – Anwaltliches Berufsrecht:
Unzulässigkeit der Pluralbildung einer Ein-Mann-Kanzlei, eine Posse von der „Waterkant“, BGH, Az.: I ZR 146/18

Post Views: 1.319 Chronologie: Die Parteien sind Rechtsanwälte und jeweils u. a. auf dem Gebiet des Medizinrechts tätig. Der Beklagte betreibt eine Einzelanwaltskanzlei in Wedel (Schleswig-Holstein), ohne weitere juristische Mitarbeiter, oder sonstige Angestellte, tritt im Internet aber mit „vielversprechenden“ Floskeln auf, wie: „wir wollen nichts unversucht lassen …“, „unser Einsatz für Sie macht nicht vor…

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Landgericht Trier vom 26.03.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Multiorganversagen nach verspäteter Diagnose einer Sepsis, 30.000,- Euro, LG Trier, Az.: 4 O 236/18

Post Views: 1.264 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient litt an einem Rektumkarzinom. Im März 2016 wurde bei ihm eine laparoskopisch assistierte Rektumresektion vorgenommen. Postoperativ entwickelte sich eine Sepsis, die zu spät erkannt wurde. Der Patient verstarb in der Folge an einem Multiorganversagen. Verfahren: Im Vorfeld des Verfahrens war bereits der Schlichtungsausschuss der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz mit…

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Landgericht Gera vom 19.03.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Osteosynthese nach Distorsion des linken Handgelenks, LG Gera, Az.: 3 O 1248/15

Post Views: 1.339 Chronologie: Der Kläger zog sich in 2012 eine Distorsion des linken Handgelenks zu. In der Unfallchirurgie der Beklagten erfolgte sodann eine Osteosynthese, bei der jedoch ein zu schwach dimensioniertes Material verwendet wurde. Folge davon war ein Plattenbruch und die Notwendigkeit einer Revisionsoperation. Verfahren: Das Landgericht Gera hat zu dem Vorfall ein Sachverständigengutachten…

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Landgericht Aachen vom 12.03.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Entfernung einer Drainage bei Pankreaspseudozyste, 10.000,- Euro, LG Aachen, Az.: 11 O 286/16

Post Views: 1.300 Chronologie: Der Kläger litt unter rezidivierenden Oberbauchschmerzen, die als Pankreatitis diagnostiziert wurden. Auch lag ein Gallenstein vor, der in der Klinik der Beklagten entfernt wurde, wobei eine Drainage zwischen Bauchspeicheldrüse und Magen angelegt wurden. Nach deren Entfernung traten postoperativ Beschwerden auf. Eine Revisionsoperation war erforderlich. Verfahren: Das Landgericht Aachen hat zu dem…

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Landgericht Koblenz vom 27.02.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Keine sorgfältige Abklärung einer Dyspnoe, LG Koblenz, Az.: 1 O 378/17

Post Views: 1.398 Chronologie: Die zwischenzeitlich verstorbene Klägerin, die unter einem langjährigen Asthma Bronchiale litt, suchte die Praxis des Beklagten wegen anhaltendere Atemprobleme auf. Der Beklagte unterließ allerdings weitergehende Abklärungen. Es wird der Behandlerseite u.a. die Unterlassung einer differenzialdiagnostischen Abklärung vorgeworfen. In der Folge verstarb die Patientin. Verfahren: Bereits vor der gerichtlichen Inanspruchnahme war die…

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Landgericht Rostock vom 19.02.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Operation nach trimalleolärer OSG-Luxationsfraktur links, LG Rostock, Az.: 10 O 640/16

Post Views: 1.425 Chronologie: Die Klägerin erlitt in 2013 einen Arbeitsunfall, wobei sie sich eine Sprunggelenksluxationsfraktur zuzog. Sie stellte sich bei den Beklagten vor, die die Fraktur operativ mittels Fixateur externe behandelten. Eine Revisionsoperation war erforderlich. Postoperativ angefertigte Röntgenbilder zeigten einen zunehmenden Korrekturverlust, die eine erneute Operation erforderten. Auch lange Zeit später litt die Patientin…

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Landgericht Cottbus vom 12.02.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Hallux Valgus Operation, LG Cottbus, Az.: 3 O 337/14

Post Views: 1.815 Chronologie: Die Klägerin begab sich wegen eines Hallux Valgus in die stationäre Behandlung der Beklagten, wo sie operiert wurde. Diese Operation und auch nachfolgende Operationen führten jedoch nicht zu einer gesundheitlichen Verbesserung. Erst eine Revisionsoperation in einer anderen Klinik führte zu einer Verbesserung. Nach wie vor leidet sie jedoch an erheblichen Bewegungseinschränkungen.…

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Bundesgerichtshof vom 01.02.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Mammakarzinom Diagnose, 200.000,-Euro, BGH, Az.: VI ZR 295/18

Post Views: 1.898 Chronologie: Anfang 2012 begab sich die Klägerin zwecks Mammographie in die Klinik der Beklagten. Die Diagnose lautete: keine Tumorzeichen. Ein Jahr später stellte sich die Klägerin in einer anderen Klinik vor. Dort stellten die Mediziner fest, dass bereits auf den Aufnahmen aus dem Vorjahr deutlich Mikrokalk zu erkennen war. Es wurde ein…

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Landgericht Verden vom 28.01.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Übersehene Sphinkterverletzung im Rahmen der Geburt, 18.500,- Euro, LG Verden, Az.: 5 O 205/17

Post Views: 1.508 Chronologie: Die Klägerin war schwanger und stellte sich mit fraglichem Blasensprung in der Geburtshilfeabteilung der Beklagten vor. Bei der Spontanentbindung kam es zu einer Rissverletzung im Bereich des Dammes, der nicht dokumentiert wurde. Bereits drei Tage nach der Entlassung stellten sich bei der Klägerin eine Stuhlinkontinenz sowie eine Wundheilungsstörung ein. Ein Beckenbodenzentrum…

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Landgericht Trier vom 23.01.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Tod durch Multiorganversagen nach Rektumresektion, 30.000,- Euro, LG Trier, Az.: 4 O 236/18

Post Views: 1.439 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient begab sich aufgrund eines Rektumkarzinoms in die Einrichtung der Beklagten zwecks laparoskopischer Rektumresektion. Postoperativ traten Komplikationen auf: Es wurden ein hoher Laktatwert und ein Hb-Abfall festgestellt und es entwickelten sich Hämatome, auf die die Behandlerseite erst zwei Tage später reagierte. Nach fulminanter Verschlechterung verstarb der Patient sodann…

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Landgericht Hannover vom 11.01.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Hallux Valgus Operation, 20.000,- Euro, LG Hannover, Az.: 19 O 85/16

Post Views: 1.790 Chronologie: Die Klägerin litt unter einem Hallux Valgus beidseits und begab sich in die Behandlung des Beklagten. Anlässlich der Operation übersah der Beklagte einen Schraubenüberstand, woraufhin sich eine Arthrose entwickelte. Zudem entwickelte sich bei der Klägerin eine Infektion im Fuß, da der Beklagte keine erforderliche Antibiotikaprophylaxe vorgenommen hatte. Verfahren: Nachdem der Beklagte…

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Landgericht Bochum vom 04.01.2019
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Läsion des Nervus peroneus nach Plattenosteosynthese des Ischia rechts, LG Bochum, Az.: I – 6 O 159/16

Post Views: 1.510 Chronologie: Die Klägerin ließ sich in 2011 eine Hüfttotalendoprothese implantieren. Nachfolgend entwickelte sich eine Pseudoarthrose im Bereich der 3-fach Beckenosteotomie, so dass in 2014 eine Verplattung des Sitzbeines erfolgte. Hierbei kam es zu einer Läsion des Nervus peroneus, wodurch die Klägerin sturzanfällig wurde. Der Behandlerseite wird eine nicht lege artis vorgenommene Operation,…

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Landgericht Berlin vom 21.12.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fußheberparese nach Bandscheibenvorfall, 15.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 35 O 189/12

Post Views: 1.415 Chronologie: Die Klägerin begab sich nach einem Bandscheibenvorfall Anfang 2011 in die Behandlung der Beklagten. Es wurde ein Bandscheibenmassenvorfall in Höhe LWK 4/5 links diagnostiziert und operativ behandelt. Postoperativ litt die Klägerin unter anderem unter einer Fußheberparese, Inkontinenz und Schmerzsymptomatik. Verfahren: Das Landgericht Berlin hat zu dem Vorfall zunächst ein neurochirurgisches Sachverständigengutachten…

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Landgericht Lübeck vom 17.12.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Durchtrennung des Nervus medianus anlässlich Carpaltunnelspaltung, 180.000,- Euro, LG Lübeck, Az.: 12 O 85/15

Post Views: 1.700 Chronologie: Der 50-jährige Kläger hatte sich als Kind eine Schnittverletzung an der Hand zugezogen. Die Beugesehnenfunktion bestand seither nur eingeschränkt. Im Hause der Beklagten erfolgte eine Carpaltunnelspaltung, anlässlich derer es behandlungsfehlerhaft zur Durchtrennung des Nervus medianus kam. Seine rechte Hand kann er seither nicht mehr benutzen, es liegt ein GdB von 50…

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Landgericht Frankfurt/Oder vom 04.12.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrechts – Behandlungsfehler:
Fehldiagnose einer Thrombose und Embolie im linken Oberschenkel, 15.000,- Euro, LG F’furt/Oder, Az. 14 O 95/15

Post Views: 1.663 Chronologie: Die Klägerin litt ab November 2013 unter zunehmenden Brust- und Rückenschmerzen. Nach zusätzlicher massiver Atemnot wurde sie in der Einrichtung der Beklagten zu 2) aufgenommen. Eine Beinvenenuntersuchung erfolgte indes nicht. Dadurch wurde eine akute Thrombose übersehen. Diese war wohl durch die Einnahme einer Antibabypille verursacht worden, woraufhin die Klägerin auch deren…

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Oberlandesgericht Düsseldorf vom 30.11.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verletzung des Plexus brachialis nach Thrombektomie, 50.000,- Euro, OLG Düsseldorf, Az.: I – 8 U 97/14

Post Views: 1.376 Chronologie: Der Kläger trägt einen Herzschrittmacher und stellte in 2005 eine Hand-Arm-Schwellung fest. Die Beklagte diagnostizierte ein chronisches Thoracic-inlet-Syndrom und nahm eine Thrombektomie vor, anlässlich derer es zur Schädigung des Plexus brachialis kam. Seit dem Vorfall konnte der zwischenzeitlich verstorbene Kläger seinen Beruf als Gastroenterologe nicht mehr ausüben und war erheblich gesundheitlich…

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Landgericht Mainz vom 22.11.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Operation der Halswirbelsäule nach Spinalkanalstenose, 25.000,- Euro, LG Mainz, Az.: 2 O 420/15

Post Views: 1.473 Chronologie: Der Kläger litt unter einer ausgeprägten Spinalkanalstenose, die Anfang 2012 im Hause der Beklagten operativ behandelt wurde. Postoperativ traten Komplikationen auf. Es entwickelte sich eine Leukozytose, die durch einen verspäteten Verbandswechsel ausgelöst wurde. Es ergab sich ein Befall mit Propionibakterien. Eine Notoperation wurde erforderlich. Im Anschluss daran verschlechterte sich das Beschwerdebild…

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Oberlandesgericht Hamm vom 09.11.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Inkompletter Querschnitt nach HWS-Versteifung, 540.000,- Euro plus lebenslange Rente, OLG Hamm I – 3 U 27/18

Post Views: 1.566 Chronologie: Hinsichtlich der Chronologie wird verwiesen auf LG Münster, Az.: 111 O 25/14, veröffentlicht auf www.ciper.de/prozesserfolge vom 09.04.2018. Gegen das vom LG Münster ergangene Urteil ist die Beklagtenseite trotz der eindeutigen Feststellungen in der ersten Instanz vergeblich in Berufung gezogen. Verfahren: Das OLG Hamm hat sich vollumfänglich der Argumentation des erstinstanzlichen Gerichtes…

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Landgericht Hamburg vom 06.11.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Rechtswidrige dynamische Stabilisierung der Wirbelsäule, 22.500,- Euro, LG Hamburg, Az.: 323 O 189/15

Post Views: 1.485 Chronologie: Die Klägerin ließ sich von dem Beklagten aufgrund anhaltender Rückenschmerzen mit einer dynamischen Stabilisierung der Wirbelsäule behandeln. Postoperativ trat jedoch nicht die gewünschte Verbesserung ein, so dass sich die Klägerin in eine andere Praxis begab, wo die Ärzte ihr sagten, dass die bei ihr eingebrachten Elemente völlig überflüssig und ungeeignet seien.…

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Landgericht Dresden vom 31.10.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Arthroskopie und erfolgloser Kreuzbandersatz, LG Dresden, Az.: 6 O 285/17

Post Views: 1.419 Chronologie: Der Kläger erlitt im Mai 2009 ein Bagatelltrauma mit Streckhemmung am rechten Knie. Nach Vornahme einer Arthroskopie setzte der Beklagte ihm einen Kreuzbandersatz ein. Eine gesundheitliche Verbesserung trat indes hierdurch nicht ein. Der Kläger wirft der Behandlerseite mehrere Fehlleistungen vor. Verfahren: Das Landgericht Dresden hat zu dem Vorfall ein orthopädisches Gutachten…

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Landgericht Düsseldorf vom 19.10.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Polyneuropathie und Infektion nach Colon transversum Karzinom, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 275/14

Post Views: 1.364 Chronologie: Die Klägerin erkrankte im Jahre 2009 an einem Colon transvesum Karzinom, welches die Therapierung mittels Chemotherapie erforderlich machte. Als Nebenwirkung der Chemotherapie entwickelte die Klägerin eine Polyneuropathie, welche am linken Fuß stark ausgeprägt ist. Es wurde eine podologische Fußkomplexbehandlung notwendig. In der Folge stellte sich eine hochgradige bakterielle Infektion ein, die…

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Landgericht Augsburg vom 05.10.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Hysteroskopie von zwei Mirena Spiralen, LG Augsburg, Az.: 042 O 1212/16

Post Views: 1.423 Chronologie: Die Klägerin wurde über zehn Jahre lang vom Beklagten gynäkologisch betreut. Seit 2006 hatte sie eine hormonhaltige Spirale, die nach fünf Jahren gewechselt werden sollte. Der Eingriff erfolgte in Narkose, wobei die eingesetzte Spirale nicht auffindbar war. Etwa zwei Jahre später stellte sich die Klägerin bei einer anderen Gynäkologin aufgrund mehrerer…

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Landgericht Leipzig vom 02.10.2018
Verkehrsunfallrecht – Schadenersatz – Schmerzensgeld:
Personenschaden durch Verkehrsunfall, LG Leipzig, Az.: 03 O 789/18

Post Views: 1.278 Chronologie: Die Klägerin befuhr mit ihrem Fahrrad in der Leipziger Innenstadt eine Straße. Der Beklagte ist Halter eines Transporters, der in einer Einfahrt abgestellt war. Am rechten Fahrbahnrand stand ein weiteres Fahrzeug. Zwischen beiden Fahrzeugen hatte der Beklagte ein Seil quer über die Fahrbahn gespannt, ohne dieses zu kennzeichnen, beziehungsweise eine entsprechende…

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Oberlandesgericht Düsseldorf vom 27.09.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Katarakt-OP in Femto-Phako Technik, OLG Düsseldorf, Az.: I – 8 U 31/18

Post Views: 1.311 Chronologie: Die Klägerin litt unter grauem Star und begab sich deshalb in die Augenarztpraxis der Beklagten. Anlässlich der Operation setzte der Augenarzt eine Multifokallinse ein. Diese führte jedoch nicht zu einer Sehverbesserung, sondern einer Sehverschlechterung und musste in der Folge ausgetauscht werden. Verfahren: Mit dem Vorfall war zuvor bereits das Landgericht Düsseldorf…

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Landgericht Köln vom 17.09.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nicht erkannte Appendizitis, 18.000,- Euro plus Feststeller, LG Köln, Az.: 25 O 238/17

Post Views: 1.398 Chronologie: Der minderjährige Kläger begab sich wegen starker Bauchschmerzen in die Behandlung des Beklagten. Diagnostiziert wurde ein Magen-Darm-Virus. Erst Tage später stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine bereits perforierte Appendizitis handelte. Es war eine Notoperation erforderlich. Verfahren: Das Landgericht Köln hatte dem Beklagten die Klageschrift zugestellt und eine Frist…

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Oberlandesgericht Düsseldorf vom 03.09.2018
Wettbewerbsrecht – Anwaltliches Berufsrecht:
Unzulässigkeit der Pluralbildung einer Ein-Mann-Kanzlei, Eine Posse von der „Waterkant“, OLG D’dorf, Az.: I – 20 U 52/17

Post Views: 1.372 Chronologie: Die Parteien sind Rechtsanwälte und jeweils u. a. auf dem Gebiet des Medizinrechts tätig. Der Beklagte betreibt eine Einzelanwaltskanzlei in Wedel (Schleswig-Holstein), ohne weitere juristische Mitarbeiter, oder sonstige Angestellte, tritt im Internet aber mit „vielversprechenden“ Floskeln auf, wie: „wir wollen nichts unversucht lassen …“, „unser Einsatz für Sie macht nicht vor…

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Landgericht Hamburg vom 27.08.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Laparoskopie nach Ösophaguskarzinom, LG Hamburg, Az.: 336 O 164/17

Post Views: 1.379 Chronologie: Im Rahmen einer Magenspiegelung stellte sich bei der Klägerin ein Ösophaguskarzinom auf dem Boden einer Barrett-Metaplasie heraus. Die Ärzte rieten ihr daher zu einer Ausräumung auf dem minimalinvasiven, d.h. laparoskopischen Wege. Der Klägerin wurde hierzu ein erheblicher Teil der Speiseröhre reseziert und ein Schlauchmagen angelegt. Intraoperativ kam es zu einer Fehlfunktion…

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Landgericht Wiesbaden vom 22.08.2018
Medizinrecht – Arzthaftungrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene prothetische Versorgung des Ober- und Unterkiefers, LG Wiesbaden, Az.: 9 O 222/17

Post Views: 1.297 Chronologie: Die Klägerin begab sich im Oktober 2015 in die Praxis des Beklagten zwecks Einsetzens einer Implantat tragenden Prothese. Eingesetzt wurden mittels eines beidseitigen Sinusliftes drei Bonebuilder Blöcke mit zwei Fixationsscheiben. Postoperativ traten Schmerzen auf. Es waren Folgebehandlungen erforderlich. Verfahren: Das Landgericht Wiesbaden hat den Parteien angesichts der Eindeutigkeit der Sach- und…

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Landgericht Stuttgart vom 18.08.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Frozen Shoulder nach Impingement Syndrom Operation, LG Stuttgart, Az.: 15 O 294/16

Post Views: 1.430 Chronologie: Die Klägerin begab sich Ende 2015 aufgrund eines Impingement Syndroms der rechten Schulter in die Klinik der Beklagten. Postoperativ traten Beschwerden auf. Ein Neurologe stellte fest, dass eine inkomplette Schädigung des Plexus brachialis oder mehrerer peripherer Nerven gegeben sei. Auffällig seien zudem die erhebliche Einschränkung der Beweglichkeit, sowie die andauernde Schmerzhaftigkeit.…

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Landgericht Lübeck vom 13.08.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Diagnose eines Urothelkarzinoms der Nieren, LG Lübeck, Az.: 12 O 200/15

Post Views: 1.368 Chronologie: Die Klägerin litt ab Ende 2012 unter erhöhtem Harndrang, Blut im Urin und Müdigkeit. Sie begab sich mehrfach in die Behandlung bei der Beklagten, wo lediglich ein Harnwegsinfekt diagnostiziert wurde. Erst über ein Jahr später stellte eine Röntgenpraxis ein tumoröses Herdgeschehen in der rechten Niere fest, das umgehend operativ behandelt wurde.…

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Landgericht Aachen vom 03.08.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Dekubitus in Folge mangelhafter Pflege und Lagerung, 20.000,- Euro, LG Aachen, Az.: 11 O 271/15

Post Views: 1.552 Sachverhalt: Der Kläger befand sich im Zeitraum vom 06.08.2014 bis 04.09.2014 bei der Beklagten zur Anschlussheilbehandlung nach einer Herzbypass-Operation. Bei Einweisung am 06.08.2014 litt der Kläger unter einer leichten Druckstelle am Kreuzbein. Da der Kläger bereits seit 45 Jahren querschnittsgelähmt ist, fragte die zuständige Sachbearbeiterin vom Sozialdienst vor der Verlegung im Hause…

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Landgericht Fulda vom 28.07.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Übersehene Fraktur im Bereich der Halswirbelsäule, 10.000,- Euro, LG Fulda, Az.: 2 O 705/16

Post Views: 1.396 Chronologie: Der Kläger erlitt einen Arbeitsunfall, anlässlich dessen er aus einer Höhe von etwa acht Metern durch ein marodes Dach auf einen Hallenboden stürzte. Dabei zog er sich lebensgefährliche Verletzungen zu, die im Klinikum der Beklagten behandelt wurden. Es erfolgten zahlreiche Eingriffe, allerdings übersahen die Mediziner eine Fraktur im Bereich der Halswirbelsäule.…

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Oberlandesgericht Hamm vom 23.07.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Katarakt Operation, 10.000,- Euro, OLG Hamm, Az.: I – 3 U 158/16

Post Views: 1.404 Chronologie: Der Kläger begab sich vor sechs Jahren in die Praxis der Beklagten wegen eines grauen Stars zur Vornahme einer Katarakt Operation. Für die Anästhesie bedienten sich die Augenärzte eines externen Anästhesisten. Unmittelbar nach der Erstvorstellung wurde die Narkose mittels Retrobulbäranästhesie eingeleitet. Dabei wird das Anästhetikum mittels einer gebogenen Nadel in das…

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Landgericht Osnabrück vom 15.07.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Plattenosteosynthese nach Radiusfraktur, 15.000,- Euro, LG Osnabrück, Az.: 3 O 964/14

Post Views: 1.501 Chronologie: Die Klägerin stürzte im häuslichen Umfeld und zog sich dabei eine Radiusfraktur im Bereich des linken Arms zu. Notfallmäßig wurde sie in das beklagte Klinikum verbracht und dort unverzüglich operiert. Es erfolgte eine Plattenosteosynthese. Postoperativ stellten sich Schwellungen und Schmerzen ein. Eine weitere Kontrolluntersuchung ergab, dass eine Schraube in den Gelenkspalt…

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Landgericht Dortmund vom 07.07.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Schlaganfalldiagnose nach Schwindelgefühlen, 65.000,- Euro, LG Dortmund, Az.: 4 O 136/15

Post Views: 1.488 Chronologie: Die Klägerin litt am Abend des 25. März 2014 unter starken Schwindelgefühlen, Übelkeit und Erbrechen. Sie wurde mittels Notarztwagens in die Klinik der Beklagten verbracht, wo lediglich ein Lagerungsschwindel diagnostiziert und die Klägerin mit einem Medikament gegen Übelkeit entlassen wurde. Da sich die Beschwerden in den Folgetagen nicht besserten, begab sich…

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Landgericht Wiesbaden vom 30.06.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Kniegelenksarthroskopie, LG Wiesbaden, Az.: 3 O 207/15

Post Views: 1.351 Chronologie: Der Kläger stellte sich in der Praxis der Beklagten wegen anhaltender Kniebeschwerden vor. Dort erfolgte sodann eine Kniegelenksarthroskopie. Postoperativ traten beim Kläger starke Schmerzen, Schüttelfrost und Schwellungen an der operierten Stelle ein. Es waren fünf Folgeoperationen erforderlich. Verfahren: Das Landgericht Wiesbaden hat zunächst ein mikrobiologisches Gutachten eingeholt, nach dessen Vorlage das…

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Landgericht Regensburg vom 23.06.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Schlaganfall durch Fehllage eines zentralen Venenkatheders, 40.000,- Euro, LG Regensburg vom 23.06.2018, Az.: 4 O 1718/14 (1)

Post Views: 1.458 Chronologie: Der Kläger befand sich aufgrund eines Darmverschlusses seit 2013 regelmäßig in Behandlung im Krankenhaus der Beklagten. Im Februar 2014 sollte ihm ein ZVK in die Vene des Halses gelegt werden, welcher jedoch fälschlicherweise in die Arterie gelegt wurde. Am Tag des Eingriffs überprüften die Mediziner nicht die richtige Lage dieses Katheders.…

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Landgericht Mainz vom 12.06.2018:
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Patientenrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Prostatabiopsie, LG Mainz, Az.: 2 O 197/16

Post Views: 1.556 Chronologie: Der Kläger begab sich im August 2015 in die Behandlung des Beklagten, wo eine vergrößerte Prostata, sowie ein erhöhter PSA-Wert festgestellt wurden. Der Beklagte riet zu einer Biopsie an, die im September 2015 erfolgte. Postoperativ stellten sich beim Kläger gesundheitliche Probleme, wie Übelkeit, Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Fieber ein. Sein behandelnder Hausarzt…

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Landgericht Bochum vom 07.06.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Spinalabszess mit Querschnittssyndrom, Harn- und Stuhlinkontinenz, 100.000,- Euro, LG Bochum, Az.: I – 6 O 189/14

Post Views: 1.298 Chronologie: Der Kläger begab sich aufgrund einer Prostataerkrankung, die eine Operation erforderte, in die Klinik der Beklagten. Postoperativ traten schwerwiegende Komplikationen ein: So entwickelte sich ein Spinalabszess und eine hochgradige, linksbetonte Parese der unteren Extremitäten, sowie eine Harn- und Stuhlinkontinenz. Verfahren: Bereits vor dem Verfahren war die Gutachterkommission der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit…

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Landgericht Chemnitz vom 05.06.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Nagelung einer Humerusschaftfraktur, LG Chemnitz, Az.: 4 O 1630/16

Post Views: 1.546 Chronologie: Die Klägerin erlitt während einer Mutter-Kind-Kur durch einen Sturz eine Fraktur des rechten Oberarms. Im Hause der Beklagten wurde der Bruch lediglich genagelt, es unterblieb indes eine Verplattung. In der Folge wurde eine Revisionsoperation erforderlich, um den eingebrachten Nagel zu entfernen. Die Klägerin leidet seither unter neurologischen Defiziten. Verfahren: Das Landgericht…

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Oberlandesgericht Nürnberg vom 22.05.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Patientenrecht:
Fehlerhaftes Einsetzen eines Hüftimplantates, OLG Nürnberg, Az.: 5 U 1578/17

Post Views: 1.854 Chronologie: Die Klägerin stellte sich wegen bestehender Schmerzen an der rechten Hüfte beim Beklagten vor, der ihr eine Hüft-Totalendoprothese empfahl. Postoperativ litt die Klägerin weiterhin unter Schmerzen. Eine Beinlängendifferenz wurde festgestellt. Verfahren: Mit dem Vorfall war zunächst das Landgericht Nürnberg-Fürth (Az.: 11 O 9271/14) befasst und hatte die Klage als unbegründet abgewiesen.…

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Oberlandesgericht Hamm vom 14.05.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Unzureichende Aufklärung vor Operation eines Sulcus Ulnaris Syndroms, OLG Hamm, Az.: I – 26 U 119/17

Post Views: 1.639 Chronologie: Die Klägerin litt seit dem Jahre 2009 unter Schmerzen im Bereich der linken Hand und des linken Arms. Neurologisch wurde ein Sulcus Ulnaris Syndrom diagnostiziert und ihr zu einem operativen Eingriff angeraten. Postoperativ verblieben erhebliche Schmerzen, Revisionsoperationen waren erforderlich. Verfahren: Mit der Angelegenheit war zunächst das Landgericht Detmold befasst gewesen und…

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Landgericht Wuppertal vom 09.05.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Verriegelungsmarknagelosteosynthese nach Fibula Mehrfragment Fraktur, LG Wuppertal, Az.: 5 O 325/14

Post Views: 1.536 Chronologie: Der Kläger erlitt in 2012 einen Rollerunfall und zog sich dabei eine Unterschenkelspiralfraktur am Übergang zum mittleren distalen Drittel mit gleichzeitiger proximaler Fibula Mehrfragment Fraktur zu. Im Hause der Beklagten erfolgte daraufhin eine Verriegelungsmarknagelosteosynthese. Röntgenkontrollaufnahmen ergaben in der Folge, dass eine erhebliche Achsabweichung des distalen Fragments von zehn Grad vorlag. Es…

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Landgericht München I vom 04.05.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Mammakarzinom Diagnose, 130.000,- Euro, LG München I, Az.: 9 O 21602/16

Post Views: 1.842 Chronologie: Die Klägerin begab sich seit dem Jahre 2000 regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen bei dem Beklagten, einem Facharzt für Gynäkologie. Im Oktober 2014 stellte sie sich bei ihm vor, weil sie in der rechten Brust einen Knoten ertastet hatte. Der Beklagte diagnostizierte anhand eines Ultraschallbildes eine Zyste und teilte der Klägerin mit, dass…

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Landgericht Fulda vom 30.04.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Schwere Hirnschädigung durch fehlerhafte Geburtseinleitung und postnatale Versorgung, 400.000,- Euro, LG Fulda, Az.: 2 O 208/06

Post Views: 1.717 Chronologie: Die geburtsgeschädigte Patientin wurde in 2004 geboren. Anlässlich des Geburtsvorganges traten eine Reihe von Komplikationen ein, denen ärztlicherseits nicht lege artis begegnet wurden. Es trat u.a. eine Hirnblutung ein, sowie ein Dekubitus. Die Geschädigte ist seither dauerhaft pflegebedürftig. Verfahren: Das Landgericht Fulda hat zu dem Vorfall mehrere fachmedizinische Gutachten eingeholt, die…

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Landgericht Stuttgart vom 24.04.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nervenschädigung durch fehlerhafte Implantation eines Implanon-Hormonstäbchens, LG Stuttgart, Az. 15 O 67/17

Post Views: 1.569 Chronologie: Die Klägerin begab sich in die Behandlung der Beklagten zwecks Schwangerschaftsverhütung. Die Beklagte setzte ein Implanon-Hormonstäbchen ein, eine Aufklärung über Risiken erfolgte allerdings nicht. Beim Einsetzen wurde der Nervus medianus verletzt. Seither leidet die Klägerin unter einer Gefühlsstörung, Taubheit der Finger 1 bis 3 links sowie einer Hand- bzw. Fingerschwächung. Verfahren:…

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Landgericht Bielefeld vom 16.04.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Spondylodese im Segment L4/L5, 25.000,- Euro, LG Bielefeld, Az: 4 O 89/14

Post Views: 1.838 Chronologie: Der Kläger begab sich wegen Beschwerden im Wirbelsäulenbereich in die Klinik der Beklagten, wo eine versteifende Wirbelsäulenoperation in Form einer Spondylodese im Bereich L4/L5 vorgenommen wurde. Unmittelbar nach dem Eingriff zeigte sich bei ihm eine Fußheberparese auf der linken Seite. Eine Revisionsoperation war erforderlich. Die Parese verblieb indes. Verfahren: Das Landgericht…

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Landgericht Bayreuth vom 12.04.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nicht erfolgte Eierstockentferung nach diagnostizierter Zyste, LG Bayreuth, Az.: 31 O 309/17

Post Views: 1.925 Chronologie: Die Klägerin stellte sich in der Einrichtung der Beklagten zwecks Entfernung einer Zyste am rechten Eierstock vor. Anstatt diese jedoch vereinbarungsgemäß zu entfernen, wurde lediglich eine Punktion der Zyste vorgenommen. Postoperativ wurde eine Endometriose diagnostiziert und eine laparoskopische Adnexektomie war erforderlich. Seit dem Vorfall leidet die Klägerin unter mehreren Gesundheitsbeschwerden. Verfahren:…

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Landgericht Münster vom 09.04.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Inkompletter Querschnitt nach HWS-Versteifung, 250.000,- Euro plus Feststeller, LG Münster, Az.: 111 O 25/14

Post Views: 1.953 Chronologie: Die Klägerin begab sich aufgrund leichter Beschwerden im Nackenbereich in die Klinik der Beklagten, in der der zwischenzeitlich verstorbene Neurochirurg als Belegarzt die Operation vornahm. Anlässlich dieser Operation wurde ihr Nervenkanal so erheblich geschädigt, dass sie einen inkompletten Querschnitt, sowie Blasen- und Mastdarmstörung erlitt. In einem flankierend laufenden Strafverfahren konnte ermittelt…

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Oberlandesgericht Koblenz vom 03.04.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Herniotomie mit Netzeinlage, OLG Koblenz, Az.: 5 U 306/17

Post Views: 1.900 Chronologie: Der Kläger unterzog sich im Krankenhaus der Beklagten einer Herniotomie aufgrund einer nicht reponiblen Skrotalhernie links ohne Inkarzerationszeichen. Postoperativ traten Komplikationen auf. Es war eine Revisionsoperation erforderlich. In der Folge wurde die Indikation zur Hodenentfernung gestellt. Verfahren: Erstinstanzlich war in dieser Angelegenheit bereits das Landgericht Trier involviert gewesen (Az.: 4 O…

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Landgericht Koblenz vom 28.03.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Implantation einer Knieprothese, 17.000,- Euro, LG Koblenz, Az.: 1 O 387/16

Post Views: 1.994 Chronologie: Der Kläger begab sich in 2014 aufgrund einer Gonarthrose 4. Grades in die Klinik der Beklagten zwecks Implantation einer Knieprothese. Postoperativ traten Druckschmerzen auf. Es stellte sich heraus, dass die Prothese im Innenbeinbereich etwa 5 mm breiter als der Knochen war und die schmerzhaften Auswirkungen hierauf zurückzuführen waren. Es war eine…

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Landgericht Köln vom 20.03.2018
Medizinrecht – Versicherungsrecht – Patientenrecht:
Erneute Prozessschlappe für DEVK – Rechtsschutzversicherung wegen verweigerter Deckungszusage, LG Köln, Az.: 24 O 247/17

Post Views: 1.877 Chronologie: Die bei der Beklagten rechtsschutzversicherte Klägerin ist durch einen ärztlichen Behandlungsfehler schwerstgeschädigt mit dauerhaftem Pflegebedarf. Nach Mandatsaufnahme sandten die Prozessvertreter der Klägerin der DEVK sämtliche entscheidungsrelevanten Informationen und Unterlagen zur Erteilung des Deckungsschutzes für ein Vorgehen gegen die Behandlerseite. Mit nicht nachvollziehbarer Argumentation verweigerte der Rechtsschutzversicherer den Deckungsschutz für eine gerichtliche…

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Landgericht Gera vom 19.03.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandelte pertrochantäre Femurfraktur links, LG Gera, Az.: 5 O 350/16

Post Views: 2.043 Chronologie: Die Klägerin stürzte zu Hause und zog sich dabei einen Oberschenkelhalsbruch zu. Dieser wurde in dem Krankenhaus der Beklagten auch diagnostiziert und operativ behandelt. Anlässlich der Operation wurde ein Nagel verwendet, der sich als zu kurz erwies und beim Laufen gebrochen ist. Es war eine Revisionsoperation erforderlich. Verfahren: Das Landgericht Gera…

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Landgericht Magdeburg vom 14.03.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Doppelbilder und vertikale Blickparese nach Punktion der Hirnkammer, 45.000,- Euro, LG Magdeburg, Az.: 9 O 619/16

Post Views: 1.808 Chronologie: Die Klägerin begab sich in die Klinik der Beklagten zwecks operativer Behandlung von Hirndrucksymptomen. Dort legten die Mediziner eine Lumbaldrainage an. Postoperativ wurde eine zu tiefe Ein- und Fehllage des Ventrikelkatheters nachgewiesen, der operativ korrigiert werden musste. Seit dem Vorfall leidet die Klägerin an Doppelbildern und einer vertikalen Blickparese. Verfahren: Bereits…

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Landgericht Landshut vom 12.03.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Besorgnis der Befangenheit des VRiLG begründet, LG Landshut, Az.: 44O 669/16

Post Views: 1.918 Chronologie: Vor dem Landgericht Landshut ging es um ein arzthaftungsrechtliches Verfahren. Gegen den Vorsitzenden Richter am Landgericht wurde ein Befangenheitsantrag gestellt. Die Besorgnis der Befangenheit ist begründet, wenn anzunehmen ist, dass Gründe vorliegen, die berechtigte Zweifel an der Unparteilichkeit oder Unabhängigkeit aufkommen lassen. Zweifel an der Unabhängigkeit liegen zum Beispiel dann vor,…

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Landgericht Koblenz vom 02.03.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene laparoskopische Hysterektomie mit Tubektomie, 25.000,- Euro, LG Koblenz, 1 O 269/16

Post Views: 1.983 Chronologie: Die Klägerin befand sich in stationärer Behandlung bei der Beklagten zur Vornahme eine Hysterektomie. Intraoperativ kam es im Rahmen einer unsachgemäßen Schnittführung zu einer Harnleiterläsion. Ein Nierenfistelkatheter musste angelegt werden. In einer Revisionsoperation wurde sodann ein Teilstück des Harnleiters von 4 cm Länge entfernt. In der Folge litt die Klägerin unter…

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Oberlandesgericht Frankfurt am Main vom 26.02.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhaft vorgenommene Biopsie führt zu einer Marklagerblutung, 420.000,- Euro, OLG Frankfurt/M., Az.: 8 U 149/17

Post Views: 2.144 Chronologie: Die Klägerin stellte sich am 21.05.2007 in der Klinik der Beklagten wegen seit vier Wochen bestehenden Cephalgien mittig nach occipital ausstrahlend sowie intermittierende Sehstörungen vor. Im CCT vom 14.05.2007 hatte sich ein massiv verkalkter Tumor über dem Corpus callosum gezeigt. Nach anfänglicher Verzögerung der Diagnostik wurden am 29.05.2007 ein MRT und…

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Landgericht Düsseldorf vom 20.02.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene FUT Haartransplantation, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 284/17

Post Views: 2.086 Chronologie: Der in Dubai lebende Kläger begab sich in die Praxis des Beklagten, um eine FUT Haartransplantation vornehmen zu lassen. Etwa ein Jahr nach dem Eingriff ging der Kläger erneut in die Praxis, da nur ein kleiner Teil der Transplantationszone mit Haar bedeckt und eine große Narbe noch deutlich sichtbar war. Er…

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Landgericht Dresden vom 15.02.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Implantation einer Arthrorise Schraube bei Osteomyelitis, LG Dresden, Az.: 6 O 1390/16

Post Views: 1.898 Chronologie: Die Klägerin litt unter einem juvenilen Knick-Senk-Fuß und Schmerzen im linken Kniegelenk. Im Krankenhaus der Beklagten wurde ihr daher in 2013 eine Sinus-Tarsi-Schraube implantiert. Postoperativ verschlimmerten sich ihre Beschwerden indes. Es entwickelte sich ein Druckgeschwür, mehrere Folgebehandlungen waren erforderlich. Auch heute noch leidet die Klägerin unter einer eingeschränkten Belastungsfähigkeit des Fußes.…

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Oberlandesgericht Koblenz vom 09.02.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Implantation einer Totalendoprothese – Zurückverweisung an das Landgericht Trier, OLG Koblenz, Az.: 5 U 897/17

Post Views: 2.235 Chronologie: Die Klägerin befand sich in 2014 in der Klinik der Beklagten zwecks Vornahme einer Hüftoperation. Postoperativ traten Komplikationen ein. Es kam zu mehreren Luxationen. Seither leidet die Klägerin erheblich unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Verfahren: Die Prozessvertreter der Klägerin hatten bereits in der ersten Instanz vor dem Landgericht Trier (Az. 4 O…

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Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen vom 07.02.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhaft verursachte Armplexuslähmung anlässlich Geburtsvorgang, OLG Bremen, Az.: 5 U 15/16

Post Views: 2.119 Chronologie: Anlässlich der Geburtsvorbereitung hat die Behandlerseite nach klarer gutachterlicher Konstatierung einen groben Behandlungsfehler verursacht, wodurch die Klägerin eine Schulterdystokie erlitten hat. Das Geburtsgewicht der Klägerin wurde deutlich zu niedrig geschätzt und die Makrosomie des Kindes nicht erkannt. Die Abweichung zum tatsächlichen Geburtsgewicht sei so groß, dass das Kind in der 3.…

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Corte d’Appello di Trento vom 26.01.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Abgewiesener Antrag auf Aussetzung einer Zwangsvollstreckung nach verkanntem Herzinfarkt, 700.000,- Euro, OLG Trient, Az.: No. 79/2017

Post Views: 2.071 Chronologie: Der Angelegenheit liegt die verspätete Behandlung eines akuten Herzinfarktes einer deutschen Ärztin, die ihren Urlaub in Südtirol verbrachte, zugrunde. In dem Ursprungsprozess vor dem Tribunale di Bolzano (Landgericht Bozen) war ihre Klage gegen die behandelnde Klinik zunächst als unbegründet abgewiesen worden, in der Berufungsinstanz vor dem Corte d’Appello di Trento (OLG…

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Landgericht Düsseldorf vom 23.01.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Völlige Dehydrierung durch fehlerhaftes Verhalten eines Pflegedienstes anlässlich eines ‚Betreuten Wohnens‘, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 219/14

Post Views: 2.027 Chronologie: Die betagte Klägerin brach an einem Sonntagvormittag in 2014 in ihrer Wohnung im ‚Betreuten Wohnen‘ zusammen. Die Mittagsschwester des Pflegedienstes, die gegen 13.00 Uhr zur Medikamentengabe kam, klingelte vergeblich und ging dann einfach wieder, ohne Meldung zu erstatten. Erst gegen 17.00 Uhr fand sodann eine Notschwester die Klägerin auf und veranlasste…

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Landgericht Magdeburg vom 09.01.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kardiale und pulmonale Globalinsuffizienz nach Myokardinfarzierung, 215.000,- Euro, LG Magdeburg, Az.: 9 O 1119/14 – 322

Post Views: 2.071 Chronologie: Der Kläger wurde im Krankenhaus der Beklagten aufgrund eines Herzinfarktes aufgenommen und behandelt. Diese Behandlung entsprach nicht den ärztlichen Regeln. Verfahren: Das Landgericht Magdeburg hat den Vorfall gutachterlich hinterfragen lassen. Das Gericht hat berücksichtigt, dass es zur Ausbreitung der abszedierenden Pneumonie in den rechten Ober- und Unterlappen und letztlich zu einer…

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Landgericht Darmstadt vom 04.01.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Asymmetrien beider Schamlippen nach Laser Labienreduktion, LG Darmstadt, Az.: 8 O 79/14

Post Views: 2.150 Chronologie: Die Klägerin hatte insbesondere beim Ausüben von Sport (Fahrradfahren) Probleme im Schambereich und begab sich daher in die Behandlung des Beklagten. Dieser führte die Beschwerden auf das Vorliegen vergrößerter Schamlippen zurück und riet ihr zu einer Laser Labienreduktion, die er sodann vornahm. Das Resultat war indes völlig unzufriedenstellend, zumal sich deutliche…

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Landgericht Halle vom 03.01.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kompartmentsyndrom nach Kniegelenksoperation, LG Halle, Az.: 6 O 259/14

Post Views: 2.180 Chronologie: Die Klägerin litt an Beschwerden des rechten Kniegelenks. Sie begab sich daher in die Klinik der Beklagten, wo die Mediziner eine chronische Instabilität des Kniegelenks feststellten und eine arthroskopisch assistierte Ersatzplastik des hinteren Kreuzbandes vornahmen. Postoperativ traten Schmerzen ein, die nach einiger Zeit als Kompartmentsyndrom diagnostiziert wurden. Es war ein weiterer…

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Landgericht Deggendorf vom 02.01.2018
Unfallschadenrecht – Schmerzensgeldrecht:
Unterschenkelfraktur nach Skiunfall, 24.500,- Euro, LG Deggendorf, Az.: 21 O 254/16

Post Views: 1.839 Chronologie: Der Kläger fuhr im Januar 2010 in einem Skigebiet in Österreich talabwärts, als der Beklagte von hinten auf ihn auffuhr, wodurch der Kläger stürzte. Dabei zog sich dieser eine Unterschenkelmehrfachfraktur zu. Als Dauerschaden liegt eine Beinlängendifferenz von zwei Zentimetern vor. Verfahren: Die Haftung dem Grunde nach war unstrittig, da der Beklagte…

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Landgericht Mainz vom 21.12.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Außenmeniskusteilresektion nach Ruptur; LG Mainz, Az.: 2 O 214/15

Post Views: 1.821 Chronologie: Die Klägerin begab sich im Jahre 2014 wegen Knieproblemen in ein Universitätsklinikum, wo ein Riss des linken Außenmeniskus diagnostiziert wurde. Zur Resektion stellte sie sich sodann in der Praxis der Beklagten vor, wo der operative Eingriff erfolgte. Entgegen der Behandlung am Außenmeniskus erfolgte der Eingriff indes am Innenmeniskus. Die Klägerin litt…

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Landgericht Flensburg vom 18.12.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandelter Bandscheibenvorfall im Segment LW 4/5, 27.000,- Euro, LG Flensburg, Az.: 3 O 28/15

Post Views: 2.067 Chronologie: Die Klägerin wurde aufgrund akuter Rückenschmerzen in die Klinik des Beklagten eingeliefert. Dort verwies sie auf einen zwei Jahre zurückliegenden Bandscheibenvorfall. Als einzige Therapiemöglichkeit nannten die Mediziner ihr das sogenannte DIANA-Verfahren, das auch vorgenommen wurde. Postoperativ verstärkten sich allerdings die Beschwerden. Verfahren: Das Landgericht Flensburg hat den Vorfall mittels eines neurochirurgischen…

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Landgericht Heilbronn vom 15.12.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Darmläsion anlässlich laparoskopischer Salpingotomie, Az.: 1 O 75/15

Post Views: 2.010 Chronologie: Die Klägerin wurde wegen einer Eileiterschwangerschaft rechts vom niedergelassenen Frauenarzt in die Klinik der Beklagten eingewiesen. Dort erfolgte ein operativer Eingriff im Sinne einer laparoskopischen Salpingotomie, anlässlich derer es zu einer Darmverletzung kam. Verfahren: Das Landgericht Heilbronn hat den Vorfall mittels eines gynäkologischen, sowie eines radiologischen Sachverständigengutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis…

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Landgericht Stuttgart vom 13.12.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Übersehenes metastasiertes Prostatakarzinom, 470.000,- Euro; LG Stuttgart, Az.: 20 O 132/15

Post Views: 2.162 Chronologie: Der Kläger stellte sich beim Beklagten zu einer Vorsorgeuntersuchung vor. Der Beklagte beschrieb die Prostata als palpatorisch sehr derb und notierte:“Prostatahyperplasie mit suspektem Tastbefund“. Er empfahl eine Kontrolluntersuchung. Es erfolgte eine transrektale Prostatastanzbiopsie mit der Diagnose eines Prostatakarzinoms. Dem Beklagten wird vorgeworfen, die erforderliche Diagnostik nicht bereits fünfzehn Monate früher vorgenommen…

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Landgericht Wuppertal vom 11.12.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Osteosynthese nach Rollerunfall, LG Wuppertal, Az.: 5 O 325/14

Post Views: 1.974 Chronologie: Der Kläger erlitt in 2012 einen Rollerunfall und wurde in die Klinik der Beklagten transportiert. Dort erfolgte eine Osteosynthese mittels Verriegelungsnagels. Postoperativ stellten sich beim Kläger insbesondere Bewegungseinschränkungen und Druckbeschwerden ein. Es kam zu einer Pseudoarthrose. Verfahren: Das Landgericht Düsseldorf hat den Vorfall mittels eines unfallchirurgischen Gutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis…

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Landgericht Regensburg vom 06.12.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Arthroskopie des rechten Knies nach Meniskusschaden, LG Regensburg, Az.: 4 O 610/16

Post Views: 2.033 Chronologie: Die Klägerin begab sich in die Praxis des Beklagten zwecks Arthroskopie des rechten Knies. Behandlungsfehlerhaft wurde aber das linke Knie operiert, das insbesondere keinen Meniskusschaden aufwies. Verfahren: Das Landgericht Regensburg hat den Vorfall mittels eines fachorthopädischen unfallchirurgischen Gutachtens hinterfragen lassen. Der Gutachter konstatierte im Ergebnis, dass das falsche Knie operiert wurde.…

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Tribunal de Grande Instance de Paris vom 29.11.2017
Französisches Recht – Mietrecht – Schadenersatzrecht:
Schadenersatz nach Wasserschaden, 22.000,- Euro, Tribunal Paris, no. RG 17/58410

Post Views: 1.879 Chronologie: Der Kläger nimmt den Beklagten auf Ersatz derjenigen Schäden in Anspruch, die ihm durch einen vom Beklagten verursachten Wasserschaden entstanden sind und entstehen werden. Bei dem Beklagten handelt es sich um den über dem Kläger wohnenden Nachbarn. Durch offensichtlich nicht fachgerechte Isolation entstanden im Badezimmer des Klägers erhebliche Wasserschäden im gesamten…

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Landgericht Magdeburg vom 27.11.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Versicherungsrecht:
Erneute Prozessschlappe für WGV Rechtsschutzversicherung, LG Magdeburg, Az.: 1 S 39/17

Post Views: 2.020 Chronologie: Die Beklagte ist Rechtsschutzversicherer des Klägers. Sie erteilte dem Kläger für ein erstinstanzliches Verfahren in einer Arzthaftungssache Deckungsschutz. Nach Klageabweisung prüften die Prozessvertreter des Klägers die Erfolgsaussichten für eine Berufung und rieten diesem sodann von einem weiteren Vorgehen ab. Die hierfür entstandene „Abrategebühr“ war die Beklagte nicht bereit, zu übernehmen. Verfahren:…

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Oberlandesgericht Hamm vom 22.11.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Aufklärungsmangel bei obstruktivem Schlafapnoesyndrom (OSAS), 20.000,- Euro; OLG Hamm, Az.: 3 U 47/16

Post Views: 1.869 Chronologie: Der Kläger begab sich in 2008 in die Behandlung beim Beklagten zu 1), der eine OSAS und eine gravierende Schnarchkrankheit diagnostizierte. Es erfolgte eine operative Begradigung der Nasenscheidewand, sowie eine weitere Operation mit Tonsillektomie und radiofrequentierter Thermotherapie. Seither leidet der Kläger u.a. unter dem Ausfall der Nasen- und Rachenfunktion, sowie Geschmacks-…

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Oberlandesgericht Frankfurt/M. vom 20.11.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
X-Beinstellung nach Oberschenkelfraktur, OLG Frankfurt/M., Az.: 8 U 179/15

Post Views: 1.807 Chronologie: Die Klägerin erlitt in 2011 einen Sturz von einem Bürostuhl und zog sich dabei eine Oberschenkelfraktur zu, die noch am selben Tag in der Klinik der Beklagten operativ versorgt wurde. In der Folge entstand eine X-Beinstellung, es war eine Revisionsoperation erforderlich. Die Klägerin litt weiter unter Bewegungseinschränkungen. Verfahren: Mit dem Vorfall…

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Oberlandesgericht Dresden vom 17.11.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Verdachtsdiagnose einer zerebralen Metastasierung, OLG Dresden, Az.: 4 U 1808/15

Post Views: 1.833 Chronologie: Die Klägerin erkrankte in 2009 an einem Lungenkarzinom. Mitte 2013 erlitt sie einen körperlichen Zusammenbruch und wurde in die Klinik der Beklagten eingeliefert. Dort diagnostizierten die Ärzte eine progrediente Hirndrucksymptomatik bei Verdacht auf erneute zerebrale Metastasierung. Aufgrund der Diagnose erhielt die Klägerin u.a. das Medikament Dexamethason und sie sollte mobilisiert werden.…

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Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken vom 15.11.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Skapholunäre Dissoziation mit Ausbildung eines SLAC-Wrist Stadium III, 20.000,- Euro, OLG Zweibrücken, Az.: 5 U 8/17

Post Views: 1.838 Chronologie: Der Kläger stellte sich nach einem Arbeitsunfall in 2012 in der Notfallambulanz der Beklagten vor. Dort wurde nach klinischer und röntgenologischer Untersuchung eine Bizepssehnenruptur rechts diagnostiziert und behandelt. Postoperativ stellten sich beim Kläger Beschwerden ein. Es war eine weitere Operation erforderlich, im Rahmen derer eine Bandersatzplastik mit Teilversteifung des Handgelenks und…

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Landgericht Heilbronn vom 09.11.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Darmverletzung anlässlich Laparoskopie bei Anlage des Arbeitstrokares, LG Heilbronn, Az.: 1 O 75/15

Post Views: 2.150 Chronologie: Bei der Klägerin wurde eine Eileiterschwangerschaft diagnostiziert und noch am selben Tag eine laparoskopische Operation vorgenommen. Hierbei kam es zu einer Darmläsion, die zu weiteren Gesundheitsbeschwerden bei der Klägerin führte. Verfahren: Das Landgericht Heilbronn hat den Vorfall mittels mehrerer fachmedizinischer Gutachter eruieren lassen. Das Gericht veranlasste ein fachchirurgisches, ein radiologisches, ein…

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Landgericht Gießen vom 07.11.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Schädigung des Nervus facialis mit Hypästhesie, LG Gießen, Az.: 5 O 375/15

Post Views: 2.083 Chronologie: Die Klägerin stellte sich in 2013 bei ihrem Zahnarzt zwecks Extraktion der Zähne 34/35 und Implantatsetzung vor. Postoperativ bemerkte sie, dass ihre Unterlippe herunter hing. Es wurde eine Hypästhesie des Nervus facialis diagnostiziert und eine Behandlung in einer Mund-Kieferchirurgie erforderlich. Die Klägerin wirft dem Beklagten unter anderem Aufklärungsfehler vor. Verfahren: Das…

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Landgericht Hagen vom 05.11.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Unerwünschte Eierstock- und Eileiterexstirpation nach Ovarialzyste, LG Hagen, Az.: 9 O 260/13

Post Views: 1.801 Chronologie: Die Klägerin stellte sich im Jahre 2012 zwecks Entfernung einer Ovarialzyste im Hause der Beklagten vor, wobei es anstatt der vereinbarten Zystenexstirpation zu einer vollständigen Entfernung des linken Eierstocks, sowie des linken Eileiters kam. In der Folge litt die Klägerin unter starken klimakterischen Beschwerden, die auf diese Entfernungen zurückzuführen waren. Erschwerend…

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Landgericht Stuttgart vom 02.11.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Arterienverletzung anlässlich Kryoablation der Pulmonalvenen, LG Stuttgart, Az.: 15 O 158/16

Post Views: 1.935 Chronologie: Die Klägerin litt an Vorhofflimmern und begab sich in die Klinik der Beklagten, wo eine Kryoablation vorgenommen wurde. Hierbei kam es durch Fehlpositionierung des Katheters zu einer arteriellen Blutung, die eine Notoperation erforderlich machte. Seit dem Vorfall leidet die Klägerin unter diversen gesundheitlichen Problemen. Verfahren: Das Landgericht Stuttgart hatte zunächst eine…

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Landgericht Kassel vom 30.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Kompartmentspaltung bei Kompartmentsyndrom, 75.000,- Euro, LG Kassel, Az.: 2 O 1948/15

Post Views: 1.915 Chronologie: Die Klägerin zog sich in 2010 beim Rodeln eine Fraktur des linken Unterschenkels zu, die unmittelbar operativ behandelt wurde. Postoperativ entwickelte sich ein Kompartmentsyndrom, das jedoch fehlerhaft verspätet diagnostiziert wurde. Seit dem Vorfall leidet die Klägerin unter anderem an erheblichen Bewegungseinschränkungen. Verfahren: Das Landgericht Kassel hat zu dem Vorfall ein unfallchirurgisch-orthopädisches…

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Bundesgerichtshof vom 27.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Versicherungsrecht:
Prozessschlappe der WGV Rechtsschutzversicherung vor dem Bundesgerichtshof; BGH, Az.: IX ZR 51/17

Post Views: 1.890 Chronologie: Die WGV-Rechtsschutzversicherung, die selber immer wieder mit Regulierungsverweigerungs- und verzögerungsversuchen bei der Erteilung von Deckungszusagen in Erscheinung tritt, hatte in einer arzthaftungsrechtlichen Angelegenheit den Anwälten einer Versicherungsnehmerin für die Einlegung der Berufung vor dem OLG Celle (Az. 1 U 42/13) Deckung erteilt. Unter anderem wurde in diesem Ursprungsprozess mit der Berufung…

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Landgericht Stralsund vom 25.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Tod nach unterlassener histologischer Abklärung eines Adnextumors, 35.000,- Euro; LG Stralsund, Az.: 6 O 130/14

Post Views: 1.819 Chronologie: Die zwischenzeitlich verstorbene Patientin begab sich wegen postmenopausaler Blutungen in die Praxis der Beklagten zu 2). Diese verwies sie zwecks Entfernung beider Eierstöcke in die Klinik der Beklagten zu 1), wo keine Gewebeprobe entnommen wurde. Über Monate hinweg verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Patientin. Erst fast ein Jahr später wurde sodann…

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Landgericht Wiesbaden vom 23.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verletzung des Nervus mentalis anlässlich Implantation, LG Wiesbaden, Az.: 8 O 68/17

Post Views: 1.798 Chronologie: Der Kläger ließ sich im Oktober 2015 in der Praxis der Beklagten Implantate in den Ober- und Unterkiefer einsetzen. Anlässlich einer zweiten Operation kam es zu einer Verletzung des Nervus mentalis. Ober- und Unterlippe sind dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Der Behandlerseite wird neben einer Fehlbehandlung auch eine nicht ordnungsgemäße Aufklärung vorgeworfen.…

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Landgericht Mönchengladbach vom 20.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Irreversible Hirnschädigungen nach Geburtsvorgang, 400.000,- Euro, LG M’gladbach, Az.: 6 O 347/12

Post Views: 1.852 Chronologie: Der Kläger wurde Anfang 2010 in der Geburtshilfeklinik des Beklagten zu 1) geboren. Anlässlich des Geburtsvorganges kam es zu Komplikationen. Es erfolgte eine eilige Sectio in Spinalanästhesie. Nach der Geburt wurden erst spät EEG und MRT veranlasst und die Krampfanfälle des Kindes zu spät behandelt. Seither leidet der Kläger an irreversiblen…

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Oberlandesgericht Köln vom 18.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Implantation einer SCS-Elektrode im sakralen Bereich, OLG Köln, Az.: 5 U 47/17

Post Views: 1.852 Chronologie: Der Kläger litt unter einer Schmerzsymptomatik im rechten Bein und Gesäßbereich. Im September 2013 implantierten ihm die Mediziner der Beklagten daraufhin eine sakrale Stimulationselektrode. Postoperativ traten Probleme auf, die Schmerzen kamen zurück. Der Behandlerseite werden ärztliche Versäumnisse und Dokumentationspflichtverletzungen vorgeworfen. Verfahren: Mit der Sache war bereits das Landgericht Köln befasst gewesen…

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Oberlandesgericht Düsseldorf vom 16.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Resektion von Teilen des Dünn- und Dickdarms bei Neugeborenem, 240.000,- Euro; OLG Düsseldorf, Az.: I – 8 U 51/17

Post Views: 2.007 Chronologie: Der Kläger wurde im Dezember 2010 in der Klinik der Beklagten zu 1) per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. In der Folge traten mehrere Komplikationen ein. Es war u.a. die Resektion von Teilen des Dünn- und Dickdarms erforderlich. Eine Erkrankung an Morbus Hirschsprung ist nicht diagnostiziert worden. Es entstand ein Kurzdarmsyndrom. Verfahren:…

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Tribunal administratif de Chalon-en-Champagne vom 10.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verkannter Schlaganfall, 600.000,- Euro, T.A. de Chalon-en-Champagne, Dossier no. 1501483-1

Post Views: 2.725 Chronologie: Der Kläger, selber Arzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis, war auf der Rückreise von seinem Frankreichurlaub mit seinem Fahrzeug unterwegs. In der Nähe von Reims traten bei ihm spontaner Schwindel und starke Sehbeeinträchtigungen ein. Ihm war sofort bewusst, dass eine schwerere Erkrankung vorlag und begab sich unmittelbar in das nächstgelegene Krankenhaus,…

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Oberlandesgericht Köln vom 09.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Sehnervverletzung angesichts Lasik-Operation, OLG Köln, Az.: 5 U 34/17

Post Views: 1.979 Chronologie: Der Kläger begab sich in die Praxis des Beklagten zwecks Vornahme einer Lasik-Operation, mit dem Ziel einer Normalsichtigkeit in der Ferne. Seit dem Eingriff leidet er jedoch an einer Weitsichtigkeit, die das Tragen einer Lesebrille erfordert. Dem Beklagten wird insbesondere eine fehlerhafte Risikoaufklärung vorgeworfen. Verfahren: Mit der Sache war bereits das…

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Oberlandesgericht Braunschweig vom 06.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Darmwandperforation anlässlich Koloskopie, 40.000,- Euro, OLG Braunschweig, Az.: 9 U 22/16

Post Views: 2.021 Chronologie: Im Ausgangsverfahren – 1. Instanz: Landgericht Göttingen (Az.: 12 O 20/15), 2. Instanz: Oberlandesgericht Braunschweig (Az.: 9 U 22/16) – wurde festgestellt, dass der Kläger aufgrund einer unzureichenden Aufklärung anlässlich eines Eingriffs (Koloskopie) eine Darmwandperforation erlitt, welche eine Notfalloperation mit weiterem komplizierten Behandlungsverlauf zur Folge hatte. Aufgrund dessen hatte das Landgericht…

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Landgericht Potsdam – vom 02.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandelte Unterschenkelfraktur mittels Osteosynthese, LG Potsdam, Az. 11 O 158/12

Post Views: 1.815 Chronologie: Die Klägerin zog sich eine sprunggelenksnahe Fraktur des rechten Unterschenkels zu, die zweiseitig osteosynthetisch versorgt wurde. Nach Belastungsfreigabe kam es zum Implantatversagen und dadurch zu einem massiven Sturz. Die zu frühe Belastungsfreigabe resultierte daraus, dass der beklagte Arzt die angefertigten Röntgenbilder nicht dem Facharztstandard entsprechend korrekt auswertete. Wäre das gemacht worden,…

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Landgericht Düsseldorf – vom 26.09.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittslähmung aufgrund Befunderhebungsfehlers nach häuslichem Sturz, 200.000,- Euro, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 106/16

Post Views: 1.954 Chronologie: Der Kläger suchte nach einem häuslichen Sturz im März 2008 aufgrund von Rückenschmerzen den Beklagten zu 1) auf. Eine umfangreiche Diagnostik unterblieb. Rund zwei Wochen später stellte er sich wegen anhaltender Beschwerden in der Klinik der Beklagten zu 2) vor. Auch dort unterblieb die erforderliche Diagnostik. Letztlich wurde eine Fraktur des…

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Landgericht Dresden vom 17.09.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nagelung nach distaler Humerusschaftfraktur, LG Dresden, Az.: 6 O 2146/16

Post Views: 1.779 Chronologie: Der Kläger zog sich in 2011 beim Armdrücken eine dislozierte distale Humerusschaftfraktur rechts zu. Er stellte sich am selben Abend in der Notaufnahme der Beklagten vor. Diese stellte die Indikation eines operativen Eingriffs mittels Marknagels. Seither leidet der Kläger unter Bewegungs- und Funktionsstörungen der Hand. Verfahren: Das Landgericht Dresden hatte den…

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Oberlandesgericht Karlsruhe vom 10.09.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Entlassung aus stationärer Behandlung trotz erhöhter CRP-Werte, OLG Karlsruhe, Az.: 7 U 126/16

Post Views: 2.500 Chronologie: Der Kläger begab sich in die Klinik der Beklagten, wo ein Tumor im Bereich des Colon ascendens entfernt wurde. Nach etwa zweiwöchiger stationärer Behandlung entließen ihn die Mediziner, obwohl noch erhöhte Entzündungswerte vorlagen. Einige Tage später wurde er mit starken Schmerzen im rechten Unterbauch notfallmäßig wieder aufgenommen und ein superinfiziertes Hämatom…

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Landgericht Düsseldorf vom 07.09.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Hemiparese nach Aneurysma der Arteria cerebri media, LG Düsseldorf, Az. 3 O 291/10

Post Views: 2.004 Chronologie: Bei der Klägerin wurde Anfang 2008 ein Aneurysma der Arteria cerebri media entdeckt. Es erfolgte ein Clipping, das komplikationslos verlief. Postoperativ trat eine Hemiparese auf, die Anlass zu einer Revisionsoperation gab. Es schlossen sich lange physio- und ergotherapeutische Behandlungen an. Verfahren: Im Vorfeld des Verfahrens war bereits die Schlichtungsstelle der Ärztekammer…

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Landgericht Bonn – vom 01.09.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Lungenembolie und massiver Hirninfarkt nach Herzkatheteruntersuchung, LG Bonn, Az.: 9 O 287/15

Post Views: 1.924 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient stellte sich wegen Herzproblemen in der Klinik der Beklagten vor. Während einer Herzkatheteruntersuchung kam es zu einer Lungenembolie. Im weiteren Verlauf trat ein massiver Hirninfarkt ein, kurze Zeit später verstarb der Patient. Den behandelnden Ärzten wird ein fehlerhaftes Diagnose- und Therapiemanagement vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Bonn hat…

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Landgericht Cottbus – vom 30.08.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nicht erkannte Promyelozytenleukämie, 100.000,- Euro, LG Cottbus, Az.: 3 O 362/13

Post Views: 1.814 Chronologie: Die Patientin litt seit Herbst 2012 unter einem deutlichen Leistungsabfall. Sie begab sich zu ihrem Hausarzt, dem Beklagten zu 1), der sie als Hypochonder abtat. Insbesondere erhob er keine weitergehenden Befunde. Ab Frühjahr 2013 kam es zu einem weiteren Leistungsabfall, auf den wiederum nicht reagiert wurde. Erst im Mai 2013 erfolgte…

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Landgericht Heidelberg vom 21.08.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Komplikationen nach Spondylodese L4/L5, 100.000,- Euro, LG Heidelberg, Az.: 5 O 170/14

Post Views: 1.992 Chronologie: Der Kläger befand sich aufgrund einer Spondylodese in stationärer Behandlung bei der Beklagten. Es erfolgte eine Versteifung und ein Cage wurde eingesetzt. Intraoperativ traten Komplikationen auf. Dadurch waren Folgeoperationen erforderlich. Es werden eine fehlerhafte Operation und mangelnde Aufklärung vorgeworfen. Verfahren: Bereits im Vorfeld hatte sich der MDK Rheinland-Pfalz mit dem Vorfall…

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Landgericht Bremen – vom 14.08.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Armplexuslähmung anlässlich Geburtsvorganges, 200.000,- Euro, LG Bremen, Az.: 3 O 1357/13

Post Views: 1.807 Chronologie: Die Klägerin war mit ihrem vierten Kind schwanger. Sie wünschte eine Hausgeburt, anlässlich derer es infolge einer Schulterdystokie zu einer Plexuslähmung des rechten Armes des Kindes kam. Die Klägerin selber erlitt u.a. einen Dammriss. Verfahren: Das Landgericht Bremen hat den Vorfall mittels eines medizinischen Fachgutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte der…

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Landgericht Stuttgart vom 08.08.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nicht erkanntes Prostatakarzinom trotz suspekten Palpationsbefundes, 100.000,- Euro, LG Stuttgart, Az.: 20 O 132/15

Post Views: 1.889 Chronologie: Der Kläger stellte sich beim Beklagten zu einer Vorsorgeuntersuchung vor. Der Beklagte beschrieb die Prostata als palpatorisch sehr derb und notierte:“Prostatahyperplasie mit suspektem Tastbefund“. Er empfahl eine Kontrolluntersuchung. Es erfolgte eine transrektale Prostatastanzbiopsie mit der Diagnose eines Prostatakarzinoms. Dem Beklagten wird vorgeworfen, die erforderliche Diagnostik nicht bereits fünfzehn Monate früher vorgenommen…

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Landgericht Frankfurt/M. vom 03.08.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Indikation zur Biopsie nach Meningeom, 180.000,- Euro plus Feststeller, LG F’furt/M., Az.: 2 – 04 O 218/14

Post Views: 1.916 Chronologie: Die Klägerin leidet an einem Meningeom WHO I. Sie stellte sich in der Klinik der Beklagten aufgrund von Sehstörungen vor. Dort veranlassten die Mediziner eine stereotaktische Biopsie des Tumors. Es stellte sich eine linksseitige spastische Hemiparese mit Hemihypästhesie ein, sowie eine rechtsseitige Pneumonie, die in eine Embolie überging. Seit dem Vorfall…

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Oberlandesgericht Düsseldorf vom 01.08.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Perityphlitischer Abszess nach nicht erkannter Appendizitis, OLG Düsseldorf, Az.: I – 8 U 126/16

Post Views: 2.054 Chronologie: Die Klägerin litt unter starken Bauchschmerzen und stellte sich bei ihrem Hausarzt, dem Beklagten, vor. Dieser schickte die Klägerin ohne genauere Abklärung der Symptome wieder nach Hause. Da sich die Schmerzen nicht besserten, suchte die Klägerin den Beklagten eine Woche später erneut auf und bestand auf eine sofortige Einweisung in ein…

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Landgericht Stuttgart vom 26.07.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Duraverletzung anlässlich Bandscheibenoperation mit Sequesterotomie, LG Stuttgart, Az.: 15 O 164/15

Post Views: 3.088 Chronologie: Die Klägerin begab sich aufgrund eines Bandscheibenvorfalles in die stationäre Behandlung bei der Beklagten. Es wurden eine mikrochirurgische Sequesterotomie und osteoligamentäre Dekompression vorgenommen. Postoperativ verschlechterte sich jedoch der Zustand der Klägerin. Die Schmerzen strahlten vom Rücken in das rechte Bein aus und sie musste starke Schmerzmittel einnehmen. Verfahren: Das Landgericht Stuttgart…

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Landgericht Lübeck vom 25.07.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Schwerer anaphylaktischer Schock nach Metamizoleinnahme und bekannter Metamizol-Allergie, LG Lübeck, Az.: 12 O 356/16

Post Views: 2.921 Chronologie: Die Klägerin begab sich wegen starker Rückenschmerzen in die Gemeinschaftspraxis der Beklagten. Ihr wurde ein Medikament verschrieben, das den Wirkstoff Metamizol-Natrium beinhaltet. Gegen diesen Wirkstoff ist die Klägerin allergisch und wies die Beklagte hierauf auch entsprechend hin, worauf nicht adäquat reagiert wurde. Nach Einnahme des Medikamentes erlitt die Klägerin einen schweren…

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Landgericht Köln vom 20.07.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehldiagnose eines Mammaabszesses als Prothesenruptur, LG Köln, Az.: 3 O 44/14

Post Views: 1.790 Chronologie: Die Beklagte diagnostizierte bei der Klägerin im April 2013 eine Prothesenruptur in der rechten Brust. Es unterblieben jedoch MRT- oder CT-Aufnahmen. In einem operativen Eingriff stellte sich sodann heraus, dass das ausgetauschte Implantat doch nicht defekt war. Verfahren: Das Landgericht Köln hat den Vorfall fachmedizinisch hinterfragen lassen. Im Ergebnis konstatierte der…

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Brandenburgisches Oberlandesgericht – vom 15.07.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Implantation einer Kniegelenksprothese, OLG Brandenburg, Az.: 12 U 222/15

Post Views: 1.985 Chronologie: Der Kläger nimmt die Beklagte wegen einer fehlgeschlagenen Implantation einer Genesis-Knie-TEP-Prothese in Anspruch. Nach der Operation waren eine Valgus- sowie Rotationsfehlstellung verblieben, die eine Revisionsoperation erforderlich machten. Verfahren: Mit der Sache war zunächst das Landgericht Frankfurt/Oder befasst (Az.: 14 O 257/12) und hatte die Klage als unbegründet abgewiesen. Hiergegen richtet sich…

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Landgericht Saarbrücken vom 11.07.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Spritzenabszess nach Injektion von Ambene und Dexabene in Glutealmuskel, LG Saarbrücken, Az.: 16 O 62/16

Post Views: 2.383 Chronologie: Die Klägerin stellte sich aufgrund von Rückenschmerzen im März 2013 in der Praxis des Beklagten vor, der ihr nach diagnostischer Abklärung ein Emulsionsgemisch aus Ambene und Dexabene injizierte. Nach der Injektion verspürte die Klägerin einen Druckschmerz, die Einstichstelle verhärtete sich im Verlauf zunehmend. Es stellte sich ein Spritzenabszess heraus, der operativ…

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Landgericht Göttingen – vom 08.07.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Dickdarmperforation anlässlich Koloskopie, 25.000,- Euro plus Feststeller, LG Göttingen, Az.: 12 O 20/15

Post Views: 2.061 Chronologie: Der 70-jährige Kläger begab sich in die Behandlung des Beklagten zwecks Vornahme einer präventiven Koloskopie. Dabei kam es zu einer Darmperforation, die postoperativ zu erheblichen Komplikationen führte. Es stellte sich ein Nierenversagen, sowie eine Bauchfellentzündung ein, eine Notoperation war erforderlich, sowie eine Behandlung mit Langzeitbeatmung auf der Intensivstation. Die körperliche Gesamtsituation…

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Landgericht Stendal – vom 06.07.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nicht indizierte Nukleoplastie BWK 12/LWK 1, links nach Osteochondrose, LG Stendal, Az.: 21 O 11/16

Post Views: 1.978 Chronologie: Der Kläger begab sich aufgrund von Rückenschmerzen in die Klinik der Beklagten. Es zeigte sich eine Osteochondrose in BWK 11/12 mit Spinalkanalstenose und Foraminalstenose linksseitig. In der Folge ist der Kläger mehrfach operiert worden, litt aber nachfolgend weiterhin an Schmerzen. Ein eingeholtes orthopädisch-unfallchirurgisches Fachgutachten konstatierte daraufhin, dass die vorgenommenen Operationen nicht…

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Oberlandesgericht Düsseldorf vom 04.07.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Anwaltsregress
Fehlgeschlagener Anwaltsregress nach Arzthaftungsprozess, 100.000,- Euro, OLG Düsseldorf, Az.: I -8 U 38/16

Post Views: 2.093 Chronologie: Die Klägerin beauftragte die Beklagte in 2008 mit der Geltendmachung von Ansprüchen gegen eine Klinik in Freiburg aus behaupteter ärztlicher Fehlbehandlung ihres in 2007 verstorbenen Ehemannes. Das Landgericht Freiburg wies die Klage gegen die Klinik nach umfangreicher Beweisaufnahme mittels mehrerer Sachverständiger als unbegründet ab. Die Klägerin ist der Auffassung, dem Beklagten…

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Landgericht Osnabrück vom 30.06.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Auswertung eines CT-Befundes, 50.000,- Euro, LG Osnabrück, Az.: 3 O 983/14

Post Views: 1.805 Chronologie: Die Ehefrau des Klägers war in der Vergangenheit an einem Gallenblasenkarzinom erkrankt, welches operativ entfernt wurde. Im Rahmen der Nachbehandlung kam es im Juni des Jahres 2012 zu einer CT-Untersuchung des Abdomens, woraufhin am Folgetag angeblich ein Tumorboard stattfand, in welchem ein Rezidiv nicht hätte erkannt werden können. In den Folgemonaten…

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Landgericht Stuttgart – vom 17.06.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte laparoskopische Choleystektomie, 100.000,- Euro, LG Stuttgart, Az.: 15 O 364/14

Post Views: 2.038 Chronologie: Die Klägerin befand sich im Zeitraum vom 21.05.2014 bis 26.05.2014 zur stationären Behandlung im Hause der Beklagten. Die laparoskopische Cholezystektomie fand am 21.05.2014 statt. Postoperativ litt sie unter starken Schmerzen und es erfolgte eine notfallmäßige Verlegung. Es wurde festgestellt, dass sich die Verschlussklammer gelöst hatte. In Folge mussten vier weitere Revisionsoperationen…

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Oberlandesgericht Köln – vom 03.06.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Armplexuslähmung und Kleinhirnhypoplasie nach Spontanentbindung, OLG Köln, Az. 5 U 24/13

Post Views: 1.947 Chronologie: Die Klägerin stellte sich bei der Beklagten in der 39. SSW vor. Am Folgetage wurde die Geburt eingeleitet. Dabei kam es zu Komplikationen. Das geborene Kind leidet seither an einer Erb’schen Lähmung sowie Kleinhirnhypoplasie und hat die Pflegestufe 1. Verfahren: Die Klägerin hatte zunächst das Landgericht Aachen mit dem Vorfall involviert…

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Landgericht Düsseldorf vom 01.06.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Zahnextraktionen nach fehlender Parodontosetherapie, 12.500,- Euro, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 384/13

Post Views: 1.939 Chronologie: Die Klägerin befand sich seit dem Jahre 2007 in zahnärztlicher Behandlung bei der Beklagten. Zwischen 2007 und 2010 extrahierte ihr die Beklagte insgesamt acht Zähne, die nicht mehr für erhaltungsbedürftig erachtet wurden. Der Beklagten wird vorgeworfen, nicht eine konservative Paradontosebehandlung vorgenommen und hierüber aufgeklärt zu haben. Verfahren: Das Landgericht Düsseldorf hat…

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Landgericht Berlin – vom 30.05.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene modifizierte Epping-Plastik bei Rhizarthrose führt zur Schädigung des Nervus medianus, 50.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 335/13

Post Views: 2.130 Chronologie: Die Klägerin ist seit 1973 als Fabrikarbeiterin tätig. Durch gleichbleibende Drehbewegungen stellten sich bei ihr punktuelle Stichschmerzen an der rechten Hand ein. Sie begab sich zur Behandlung in die Klinik der Beklagten, wo eine modifizierte Epping-Plastik vorgenommen wurde. Nach Abnahme des Gipses musste die Klägerin feststellen, dass die Schmerzen weiterhin bestanden…

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Landgericht Darmstadt – vom 28.05.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Schädigung des Nervus accessorius anlässlich Nackenoperation, 40.000,00 Euro, LG Darmstadt, Az.: 19 O 270/14

Post Views: 2.053 Chronologie: Der Kläger begab sich zwecks Entfernung einer Fettgeschwulst am hinteren Hals zur Behandlung in die Praxis der Beklagten. Dabei kam es zur Schädigung des Nervus accessorius, was in der Folge zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen und Armhebeschwierigkeiten führte. Verfahren: Das Landgericht Darmstadt hat einen Gütetermin bestimmt. In der Verhandlung wies das Gericht die…

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Landgericht Leipzig – vom 26.05.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandeltes Trauma der rechten Hand nach Verkehrsunfall, 14.000,- Euro, LG Leipzig, Az.: 7 O 1019/14

Post Views: 2.038 Chronologie: Die Klägerin erlitt im Mai 2013 einen Verkehrsunfall, bei dem sie sich unter anderem Verletzungen an der rechten Hand zuzog. Diese Verletzungen sind von der Beklagtenseite nicht diagnostiziert worden. Die Hand hätte unmittelbar nach dem Unfall operiert werden müssen. Seither leidet sie unter nachhaltigen Funktionsbeeinträchtigungen der Hand. Verfahren: Das Landgericht hat…

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Landgericht Neubrandenburg vom 15.05.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Bauchdeckenabszess nach Uterusruptur und Laparotomie, LG Neubrandenburg, Az.: 4 O 393/14

Post Views: 1.907 Chronologie: Die Klägerin befand sich im August 2013 wegen akuter abdominaler Symptomatik in der siebten Schwangerschaftswoche in der Klinik der Beklagten. Es wurden eine Uterusruptur und ein akutes Abdomen diagnostiziert und behandelt. In der Folge litt die Klägerin über vermehrte Schmerzen. Da eine Besserung nicht eintrat, begab sie sich erneut in ärztliche…

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Landgericht Koblenz vom 12.05.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Kreuzbandoperation nach Verletzung beim Fußballspielen, 20.000, Euro, LG Koblenz, Az.: 1 O 70/15

Post Views: 1.836 Chronologie: Der Kläger verletzte sich im April 2013 beim Fußballspielen am Knie und begab sich in die Klinik der Beklagten, wo eine Kreuzbandoperation vorgenommen wurde. Dabei kam auch eine tibiale Bio-Interferenzschraubenfixierung zur Anwendung. Beim Eindrehen brach die Schraube und es mussten Schraubenteile entfernt werden. Da der Kläger weiter unter Schmerzen litt, ließ…

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Oberlandesgericht Frankfurt am Main vom 10.05.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Stimmbandprobleme nach operativer anteriorer Verschraubung mit fehlerhafter Beatmung, OLG F’furt/M., Az. 8 U 150/16

Post Views: 1.997 Chronologie: Der Kläger erlitt infolge eines Unfalles im Jahre 2010 in seinem Badezimmer eine Fraktur der oberen Halswirbelsäule. Aufgrund dessen wurde er in der Klinik der Beklagten operativ versorgt. Er wirft der Beklagten u.a. eine fehlerhafte Beatmung anlässlich der 2. Operation vor, aufgrund derer er bis heute unter Schleimabsonderungen an den Stimmbändern,…

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Landgericht Saarbrücken vom 09.05.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Anwaltsregress:
Kein Facharzt zur Prüfung der Berufungsaussichten im Arzthaftungsprozess erforderlich, LG Saarbrücken, 9 S 14/16

Post Views: 1.975 Chronologie: Der Beklagte trat in 2014 an die Kläger mit der Bitte um Vornahme eines arzthaftungsrechtlichen Berufungsverfahrens heran. In der ersten Instanz hatte es eine Klageabweisung gegeben. Die Kläger wollten nach Berufungseinlegung die medizinischen Konstatierungen der ersten Instanz mittels Privatgutachtens hinterfragen lassen. Hierzu kam es jedoch nicht mehr, da der Beklagte das…

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Landgericht Berlin – vom 01.05.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Sudecksche Erkrankung nach Handgelenksoperation, LG Berlin, Az.: 36 O 36/14

Post Views: 2.072 Chronologie: Die Klägerin litt unter starken Schmerzen im linken Handgelenk und begab sich in die Klinik der Beklagten. Hier riet man ihr zu einer Teilversteifung, die operativ erfolgte. Postoperativ entwickelte sich eine Sudecksche Erkrankung. Verfahren: Das Landgericht Berlin hat zu dem Vorfall ein handchirurgisches Sachverständigengutachten sowie eine ergänzende gutachterliche Stellungnahme eingeholt. Im…

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Landgericht Osnabrück vom 23.04.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Tod nach Tumorrezidiv eines Gallenblasenkarzinoms, 30.000,- Euro, LG Osnabrück, 3 O 983/14

Post Views: 2.169 Chronologie: Der zwischenzeitlich verstorbene Patient befand sich beim Beklagten zur Nachsorge eines Gallenblasenkarzinoms in Behandlung. Der Beklagte verkannte ein Tumorrezidiv hinter der Vena portae. Verfahren: Das Landgericht Osnabrück hat ein radiologisches Sachverständigengutachten eingeholt, das den Verdacht einer verspäteten Auswertung der CT-Aufnahmen bestätigte. Daraufhin verurteilte das Gericht den Beklagten zu einer Schadensumme von…

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Corte d’Appello di Trento (Oberlandesgericht Trient) vom 13.04.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Behandlung eines akuten Herzinfarktes, 700.000,- Euro, OLG Trient, Az.: 128/2013

Post Views: 2.756 Chronologie: Die Klägerin, selber Ärztin, litt Ende 2005 während des Urlaubs in Südtirol an Herzbeschwerden und suchte daher umgehend eine Klinik vor Ort auf. Trotz Notfallindikation erfolgte keine rasche Behandlung. In der Folge war eine Not-Bypass-Operation erforderlich, bei der es zu einer Hauptstamm Dissektion (Einriss der Koronararterie) kam. Seither ist die Klägerin…

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Landgericht Amberg vom 10.04.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Dekompressionsoperation nach Sulcus-ulnaris-Syndrom, 70.000,- Euro, LG Amberg, Az.: 21 O 702/15

Post Views: 2.400 Chronologie: Die Klägerin begab sich aufgrund eines Sulcus-ulnaris-Syndroms in die Behandlung der Beklagten. Postoperativ litt sie weiterhin an Sensibilitätsstörungen der Hand und Schmerzen. Es erfolgten zwei Revisionsoperationen, die zu Schädigung von Nervenfaszikeln führten. Seither leidet die Klägerin unter erheblichen Beschwerden. Der linke Arm und die linke Hand sind laut Urteilsbegründung „nicht mehr…

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Landgericht Itzehoe vom 03.04.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Diagnose eines Prostatakarzinoms, 50.000,- Euro, LG Itzehoe, Az.: 4 O 94/16

Post Views: 2.210 Chronologie: Der Kläger stellte sich in den Jahren 2005 bis 2014 in einer urologischen Praxis regelmäßig zur Prostatakrebsvorsorge vor. Im Rahmen dieser Untersuchungen kam es auch zu der Erhebung von PSA-Werten, welche ab dem Jahre 2012 den international anerkannten Normwert von 4 ng/ml überschritten hatten. In der Folgezeit kamen weitere Kriterien hinzu,…

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Landgericht Berlin – vom 01.04.2017:
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehldiagnose einer akuten Appendizitis als Magen-Darm-Grippe, LG Berlin, Az. 8 O 214/14

Post Views: 2.241 Chronologie: Der Kläger stellte sich bei der Beklagten mit starken Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Fieber vor. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten eine beginnende Magen-Darm-Grippe und schickten den Kläger wieder nach Hause. Da die Beschwerden nicht besser wurden, begab sich der Kläger in eine andere Klinik, wo ein perityphlitischer Abszess festgestellt und ein operativer…

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Landgericht Düsseldorf vom 23.03.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Coxarthrose durch Sturzunfall nach Hüft-TEP-Implantation, 15.000,- Euro, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 314/15

Post Views: 2.046 Chronologie: Die Klägerin ließ sich eine zementierte Hüft-TEP implantieren. Im Anschluss daran begab sie sich in eine Rehabehandlung, wo sie stürzte und dabei unglücklich auf die operierte Seite fiel. Dabei erlitt sie eine Beckenfraktur. Es wurde eine Coxarthrose links diagnostiziert. Der Rehaklinik wird eine Sorgfaltspflichtverletzung vorgeworfen. Verfahren: Das Landgericht Düsseldorf hat angesichts…

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Landgericht Bielefeld vom 18.03.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhaft behandelte Cholesteatom-Erkrankung, 10.000,- Euro, LG Bielefeld, Az.: 4 O 267/14

Post Views: 2.887 Chronologie: Die Klägerin litt an wiederholten Cholesteatom-Erkrankungen, wegen derer sie bereits operativ behandelt worden war. Sie begab sich aufgrund wiederkehrender Entzündungsprozesse im Ohr mit einhergehenden Schmerzen in die Praxis des Beklagten, der lediglich Antibiotika verschrieb, ohne weitergehende Untersuchungen vorzunehmen. Auf Drängen der Klägerin erfolgte nach über einem Jahr sodann die Überweisung an…

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Landgericht Köln vom 15.03.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kapselfibrosen nach Mammaaugmentation, 20.000,- Euro, LG Köln, Az.: 25 O 298/15

Post Views: 2.063 Chronologie: Die Klägerin begab sich erstmals in 2005 in eine Klinik, in der der Beklagte als Belegarzt tätig war, zwecks  Brustvergrößerung. Da das Ergebnis nicht zufriedenstellend war, mussten in der Folge bis in 2013 insgesamt sechs weitere Korrekturoperationen erfolgen. Es werden dem Beklagten mehrere ärztliche Fehlleistungen, sowie eine nicht ordnungsgemäße Aufklärung vorgeworfen.…

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Landgericht Mainz – vom 13.03.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verschluss des Ductus choledochus nach Cholezystektomie, 40.000,00 Euro, LG Mainz, Az. 2 O 314/14

Post Views: 2.378 Chronologie: Die Klägerin befand sich bei der Beklagten in stationärer Behandlung. Nach Vornahme einer Cholezystektomie traten bei ihr postoperativ Schmerzen auf. Es wurde ein Verschluss des Ductus choledochus festgestellt. Eine Revision des Gallenwegsystems war erforderlich. Auch ein Stück des Dünndarms musste rekonstruiert werden. Verfahren: Das Landgericht Mainz hat den Vorfall gutachterlich hinterfragen…

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Oberlandesgericht Düsseldorf vom 10.03.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Anwaltsregress:
Unschlüssige Klage der WGV-Rechtsschutzversicherung, OLG Düsseldorf, Az.: I – 8 U 32/16

Post Views: 2.058 Chronologie: Die WGV-Rechtsschutzversicherung, die selber immer wieder mit Regulierungsverweigerungs- und verzögerungsversuchen bei der Erteilung von Deckungszusagen in Erscheinung tritt, hatte in einer arzthaftungsrechtlichen Angelegenheit den Anwälten für die Einlegung der Berufung vor dem OLG Celle (Az. 1 U 42/13) Deckung erteilt. Unter anderem wurde mit der Berufung der Einwand der fehlenden Alternativaufklärung…

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Landgericht Nürnberg-Fürth vom 08. März 2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Belastungs- und Dranginkontinenz nach Beckenbodenrekonstruktion, LG Nürnberg-Fürth, Az.: 4 O 8521/15

Post Views: 1.736 Chronologie: Die Klägerin unterzog sich in der Klinik der Beklagten einer Beckenbodenrekonstruktion. In der Folge kam es zu einem Harnwegsinfekt mit Pseudomonas aeruginosa, sowie Inkontinenzproblemen. Der Beklagten wird u.a. vorgeworfen, die zwingend erforderliche präoperative Funktionsdiagnostik nicht vorgenommen zu haben. Verfahren: Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat zu dem Vorfall ein urogynäkologisches Fachgutachten eingeholt. Im…

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Landgericht Würzburg – vom 06. März 2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Blasenperforation anlässlich laparoskopischer Appendektomie, 20.000,- Euro, LG Würzburg, Az.: 11 O 189/16

Post Views: 2.040 Chronologie: Der Kläger begab sich aufgrund einer akuten nekrotisierenden Appendizitis in die Klinik der Beklagten. Dort erfolgte eine laparoskopische Appendektomie. Intraoperativ kam es zu einer Perforation der Blase mit Blasenläsion und transvesikalem Blut. Verfahren: Das Landgericht Würzburg hat zu dem Vorfall ein chirurgisches Fachgutachten eingeholt. Im Ergebnis stellte der Gutachter mehrere ärztliche…

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Landgericht Berlin – vom 19. Februar 2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Spritzenabszess nach Akupunkturbehandlung, LG Berlin, Az.: 13 O 452/11

Post Views: 2.033 Chronologie: Der Kläger leidet an Diabetes mellitus mit Folgeerkrankungen. Er erhielt in der Praxis der Beklagten eine Injektionsbehandlung mit Marcumar. In der Folge entwickelte sich ein Spritzenabszess mit kompliziertem Verlauf. Es kam zu einer deutlich verzögerten Heilbehandlung. Verfahren: Das Landgericht Berlin hat ein fachmedizinisches Gutachten zu dem Vorfall eingeholt, das zu einem…

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Landgericht Stuttgart – vom 15. Februar 2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nervus-Axillaris-Parese nach Schultergelenksoperation, LG Stuttgart, Az.: 15 O 294/16

Post Views: 2.170 Chronologie: Die Klägerin befand sich 2015 in der Klinik der Beklagten aufgrund eines Impingement-Syndroms der Schulter rechts. Anlässlich der Schultergelenksoperation kam es zur Schädigung des Nervus Axillaris. Seither leidet die Klägerin unter körperlichen Bewegungsbeeinträchtigungen und Schmerzen und kann auch ihrem Beruf als Fachverkäuferin nicht mehr nachgehen. Verfahren: Das Landgericht Stuttgart hat bereits…

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Landgericht Frankfurt am Main – vom 11. Februar 2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Übersehenes Mammakarzinom mit eingetretenen Metastasen, LG Frankfurt/M., Az. 2 – 14 O 120/12

Post Views: 2.032 Chronologie: Die Klägerin ertastete einen Knoten in ihrer Brust und begab sich daraufhin in die Praxis der Beklagten, die eine Mammographie veranlasste. Ein vorliegendes Mammakarzinom wurde fehlerhaft nicht diagnostiziert. Die Klägerin musste sich sodann einer Chemotherapie unterziehen. Die verspätete Diagnose verschlechterte das Prognoserisiko. Verfahren: Das Landgericht Frankfurt/M. riet den Parteien aufgrund der…

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Landgericht Wuppertal – vom 10. Februar 2017
Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Behandlungsfehler:
Darmriss anlässlich Koloskopie, 35.000,- Euro, LG Wuppertal, Az.: 5 O 74/15

Post Views: 2.187 Chronologie: Die Klägerin begab sich zwecks Koloskopie in die Behandlung des Beklagten. Dabei kam es zu einem Darmriss, der dazu führte, dass sie reanimationspflichtig wurde und vier Tage auf der Intensivstation verbleiben musste. Noch heute, rund drei Jahre nach dem Vorfall, leidet die Klägerin gesundheitlich unter den Folgen der Fehlbehandlung. Verfahren: Das…

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Landgericht Düsseldorf – vom 31. Januar 2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Perityphlitischer Abszess nach nicht erkannter Appendizitis, 10.000,- Euro, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 294/14

Post Views: 1.812 Chronologie: Die Klägerin litt unter starken Bauchschmerzen und stellte sich bei ihrem Hausarzt, dem Beklagten, vor. Dieser schickte die Klägerin ohne genauere Abklärung der Symptome wieder nach Hause. Da sich die Schmerzen nicht besserten, suchte die Klägerin den Beklagten eine Woche später erneut auf und bestand auf eine sofortige Einweisung in ein…

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Landgericht Düsseldorf – vom 27. Januar 2017
Wettbewerbsrecht – Anwaltliches Berufsrecht:
Unzulässigkeit der Pluralbildung einer Einzelrechtsanwaltskanzlei, 250.000,- Euro, LG Düsseldorf, Az.: 12 O 304/15

Post Views: 1.892 Chronologie: Die Parteien sind Rechtsanwälte und jeweils u.a. auf dem Gebiet des Medizinrechts tätig. Der Beklagte betreibt eine Einzelanwaltskanzlei in Schleswig-Holstein, ohne weitere juristische Mitarbeiter, tritt im Internet aber mit „vielversprechenden“ Floskeln auf, wie: „wir wollen nichts unversucht lassen….“, „unser Einsatz für Sie macht nicht vor der Kanzleitür halt…“ und „alle Rechtsanwälte…

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Landgericht Lübeck – vom 24. Januar 2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Staphylococcus epidermidis Infektion anlässlich Einsatz Kniegelenksprothese, 30.000,- Euro, LG Lübeck, Az.: 12 O 204/15

Post Views: 1.908 Chronologie: Der Kläger begab sich wegen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in die Klinik der Beklagten. Dort wurde eine Kniegelenksprothese implantiert. Postoperativ traten u.a. Schmerzen und Schwellungen auf. Es erfolgte ein Teilwechsel. Im Rahmen einer nachfolgenden Kniegelenkspunktion konnte der Infektionserreger Staphylococcus epidermidis nachgewiesen werden. Verfahren: Das Landgericht Lübeck hat den Vorfall gutachterlich durch einen…

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Landgericht Berlin – vom 18. Januar 2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – Anwaltsregress:
Ärztliche Aufklärungsfehler und anwaltliche Pflichtverletzung, 15.000,- Euro, LG Berlin, Az. 36 O 202/12

Post Views: 1.957 Chronologie: Die Erblasserin unterzog sich in einer Klinik in Berlin einer Herzoperation, an der sie letztlich verstarb. Eine Aufklärung über die Risiken der Operation gab es nicht. Das beklagte Klinikum verteidigte sich damit, dass nicht aufgeklärt werden musste, zumal eine Notfallsituation vorlag. Tatsächlich lag aber keine Notfallsituation vor und die Klägerin hätte…

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Landgericht Aachen – vom 16. Januar 2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene laparoskopische Appendektomie bei Kleinkind, 40.000,- Euro, LG Aachen, Az.: 11 O 178/15

Post Views: 1.809 Chronologie: Die in 2013 fünfjährige Klägerin stellte sich wegen starker Bauchschmerzen in der Klinik der Beklagten vor. Dort nahmen die Mediziner eine laparoskopische Appendektomie vor, anlässlich derer es zu einer Perforation des Blasendaches und der Blasenhinterwand kam. In der Folge litt die Klägerin an Blasenentleerungsstörungen, Erbrechen, Schmerzen, verzögertem Heilungsverlauf und es waren…

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Landgericht Freiburg – vom 02.01.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Implantation einer zementfreien Hüft-Totalendoprothese, 120.000,- Euro, LG Freiburg, Az.: 1 O 90/15

Post Views: 1.861 Chronologie: Die Klägerin begab sich aufgrund einer hämatogen bedingten Coxitis in die Klinik der Beklagten. Dort setze man ihr eine Hüft-Totalendoprothese ein. Postoperativ kam es zu Komplikationen. So stellten sich u.a. Lähmungserscheinungen im Fuß, sowie Schmerzen im Rücken, Hüfte und Gesäß ein. Verfahren: Das Landgericht Freiburg hat den Vorfall mittels eines orthopädisch-unfallchirurgischen…

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Landgericht Düsseldorf – vom 21.12.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nicht diagnostizierte Morbus Hirschsprung Erkrankung eines Neugeborenen, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 243/13

Post Views: 2.492 Chronologie:Der Kläger wurde im Dezember 2010 in der Klinik der Beklagten zu 1) per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. In der Folge traten mehrere Komplikationen ein. Es war u.a. die Resektion von Teilen des Dünn- und Dickdarms erforderlich. Eine Erkrankung an Morbus Hirschsprung ist nicht diagnostiziert worden. Es entstand ein Kurzdarmsyndrom. Verfahren:Das Landgericht…

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Landgericht Duisburg – vom 19.12.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Geburtsschaden:
Tetraparese, Zerebralsklerose, körperliche u. geistige Schwerstbehinderung nach Zwillingsgeburt, 8 Mio. Euro, LG Duisburg, Az. 13 O 48/12

Post Views: 2.062 Chronologie:Bei den Klägerinnen handelt es sich um die Krankenkasse und Pflegekasse des geschädigten Kindes. Die Mutter trug 2008 ihre zweite Schwangerschaft aus. Es handelte sich um eine Zwillingsgeburt. Vor der Entbindung wies eines der Zwillinge ein pathologisches CTG auf. Es wurde durch die Beklagte zu 1) eine eilige Sectio angeordnet. Eine chronische…

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Landgericht Köln – vom 10.12.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Implantation einer Permanentelektrode nach vermehrten lumbalen Bandscheibenvorfällen, LG Köln, Az.: 25 O 229/15

Post Views: 2.624 Chronologie:Der Kläger litt aufgrund vermehrter lumbaler Bandscheibenvorfällen an einem chronischen Schmerzsyndrom. Aufgrund dessen ließ er sich in 2012 ein lumbales SCS-System implantieren. Nach einem Sturzereignis setzten ihm die Behandler eine Permanentelektrode ein. Die Schmerzen steigerten sich jedoch und der Kläger war zu zahlreichen Nachbehandlungen gezwungen. Entzündungen traten auf. Verfahren:Das Landgericht Köln hat…

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Landgericht Koblenz – vom 07.12.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Schwerwiegende Komplikationen nach Spontanpartus, LG Koblenz, Az.: 1 O 341/14

Post Views: 2.120 Chronologie:Bei der seinerzeit 17-jährigen Klägerin kam es im Auto auf dem Weg zum Krankenhaus zu einer Spontanpartus. Während des Geburtsvorganges verlor sie viel Blut. Nach der Geburt stellte sich u.a. hohes Fieber ein. Eine Notoperation sowie anschließend ein Aufenthalt auf einer Intensivstation waren erforderlich. Weitere Komplikationen traten ein. Den behandelnden Ärzten wird…

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Landgericht Düsseldorf – vom 05.12.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Befundung einer Früherkennungs-Mammografie, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 76/12

Post Views: 1.829 Chronologie:Die Klägerin ließ Anfang 2008 ein Mammographie Screening vornehmen, das als unauffällig befundet wurde. Fünf Monate später ertastete sie Veränderungen. Es erfolgte eine weitere Mammographie, die sodann die Diagnose eines Mammakarzinoms ergab. Die Klägerin wirft der Beklagten vor, dieses nicht bereits zuvor festgestellt zu haben. Verfahren:Das Landgericht Düsseldorf hat ein fachradiologisches Gutachten…

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Landgericht Kassel – vom 16.11.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nicht diagnostiziertes Lungenkarzinom mit Lymphknotenmetastasierungen, LG Kassel, Az.: 2 O 781/14

Post Views: 1.902 Chronologie:Bei dem Ehemann der Klägerin, stellten sich ab März 2012 starke Hustenanfälle mit Auswurf ein. Der beklagte Hausarzt veranlasste sodann eine Röntgen-Untersuchung des Brustkorbes (Thorax) durch einen Radiologen, welcher in seinem entsprechenden Befundbericht mitteilte, dass dem Röntgenbild zwar keine Auffälligkeiten zu entnehmen seien, dieser den Patienten jedoch bei anhaltender Beschwerdesymptomatik mittels einer…

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Landgericht Stendal – vom 14.11.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Staphylococcus Aureus-Infektion nach Facettenblockade, 250.000,- Euro, LG Stendal, Az. 21 O 71/10

Post Views: 3.650 Chronologie:Die Klägerin leidet seit 2007 an Beschwerden im Iliosakralgelenk. Anfang 2009 erlitt sie eine LWS-Distorsion. Im Klinikum der Beklagten erhielt sie im Rahmen einer ambulanten Behandlung eine sogenannte Facettenblockade. Es stellte sich eine Staphylokokken-Infektion heraus. Die Klägerin kann seither ihren Beruf als Krankenschwester nicht mehr ausüben. Kausale Folgen des Vorfalles sind u.a.…

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Landgericht Stuttgart – vom 11.11.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Beinamputation nach verspäteter Einleitung von gefäßchirurgischen Maßnahmen, LG Stuttgart, Az. 20 O 342/13

Post Views: 1.890 Chronologie:Die verstorbene Ehefrau des Klägers befand sich bis zu ihrem Todestag wegen einerHerzklappenstenose bei der Beklagten in Behandlung. Im Rahmen einer Operation wurdeein Klappenersatz durch Autotransplantat und Allotransplantat/Xenotransplantat beikongenitalen Klappenanomalien eingebracht.Postoperativ kam es zu Komplikationen, weshalb die Patientin noch am selben Tag auf die Intensivstation verlegt und künstlich beatmet wurde. Am Folgetag…

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Landgericht Koblenz – vom 09.11.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Lymphzyste nach Crossektomie und stadiengerechter Saphenektomie, LG Koblenz, Az. 10 O 5/13

Post Views: 1.991 Chronologie:Die Klägerin begab sich in 2010 aufgrund einer Krampfader in die stationäre Behandlung bei der Beklagten. Hier wurde die Krampfader operativ entfernt. Nach der Operation stellte sich eine starke Schwellung des Beines ein; es entwickelte sich eine Lymphzyste, später ein Lymphödem. Die Klägerin muss seither einen Kompressionsstrumpf tragen. Verfahren:Das Landgericht hat den…

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Landgericht Ulm – vom 03.11.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Behandlungsfehlerhafte Durchtrennung des Nervus saphenus, 55.000,- Euro, LG Ulm, Az.: 6 O 248/13

Post Views: 2.094 Chronologie:Der Kläger begab sich in 2012 in die Behandlung bei der Beklagten zwecks Operation eines vermuteten Ganglions. Intraoperativ hätte erkannt werden können und müssen, dass es sich nicht um ein Ganglion, sondern um einen Nervenscheidentumor handelte. Die Präparation und Freilegung der Nerven erfolgten nicht dem medizinischen Facharztstandard entsprechend, mit der Folge, dass…

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Landgericht Dessau-Roßlau – vom 31.10.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Lagerungsschaden nach Osteosynthese, LG Dessau-Roßlau, Az. 4 O 560/12

Post Views: 1.953 Chronologie:Die Klägerin befand sich im beklagten Klinikum in stationärer Behandlung zur Materialentfernung nach einer Osteosynthese. Während des Eingriffs lagerte die Klägerin in der sogenannten Beachchairposition. Direkt nach dem Eingriff litt die Klägerin an starken Kopfschmerzen und Taubheitsgefühlen am Hinterkopf. Die Beschwerden beruhten auf einer fehlerhaften Lagerung bei der Operation. Verfahren:Die Haftpflichtversicherung der…

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Landgericht Mainz – vom 27.10.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Frakturen im Bereich BWK 8 und LWK 4 anlässlich chiropraktischem Eingriff, 60.000,- Euro, LG Mainz, Az.: 2 O 208/15

Post Views: 2.016 Chronologie:Der Kläger begab sich 2014 wegen leichter Rückenbeschwerden in die Behandlung bei der Beklagten. Dort erfolgte ein chiropraktischer Eingriff, der zu Frakturen im Bereich der Rückenwirbel führte. Der Kläger musste sich daraufhin in stationäre Behandlung begeben. Verfahren:Das Landgericht Mainz hat zu dem Vorfall ein fachorthopädisch unfallchirurgisches Gutachten eingeholt. In diesem Gutachten bestätigt…

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Oberlandesgericht Köln – vom 21.10.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Pars Plana Vitrektomie nach Netzhautablösung, OLG Köln, Az.: 5 U 155/15

Post Views: 1.892 Chronologie:Beim Kläger wurde eine Netzhautablösung am rechten Auge diagnostiziert und ein operativer Eingriff indiziert. Infolge dieser Operation kam es zu Komplikationen (Netzhautabhebung im Bereich der Makula, Tröpfchenbildung). Es war eine Revisionsoperation erforderlich. Seither hat der Kläger noch eine Sehfähigkeit auf dem Auge von 10 Prozent. Verfahren:Bereits das Landgericht Bonn (Az. 9 O…

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Landgericht Koblenz – vom 17.10.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Unterlassene Kontrollzystoskopie nach Harnblasenverletzung, LG Koblenz, Az.: 1 O 80/15

Post Views: 1.956 Chronologie:Anlässlich der Entbindung einer Tochter kam es bei der Klägerin in der Klinik der Beklagten zu einer Verletzung der Harnblase, die über fünf Tage hinweg nicht diagnostiziert wurde. Es entstanden große Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum. Durch diese Fehlerhaftigkeit litt die Klägerin erheblich unter Schmerzen, es war ein verlängerter Krankenhausaufenthalt erforderlich, ein zweimaliges Öffnen…

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Oberlandesgericht Dresden – vom 12.10.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Osteosynthese mittels Marknagels nach Mehrfragmentfraktur, OLG Dresden, Az.: 4 U 583/16

Post Views: 1.759 Chronologie:Die Klägerin zog sich in 2009 eine Sturzverletzung zu und begab sich in die Notfallambulanz der Beklagten. Dort wurde eine Osteosynthese vorgenommen und eine Frakturprothese implantiert. Postoperativ zeigte sich ein ausgedehntes Knochenzementdepot unterhalb des oberen Schaftendes. Die Klägerin leidet seither unter Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Nervenschädigung mit Zwerchfellhochstand. Verfahren:Bereits das Landgericht Dresden hatte…

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Landgericht Düsseldorf – vom 07.10.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verzögerte Diagnosestellung eines 3,8 mm großen malignen Melanoms, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 352/13

Post Views: 1.803 Chronologie:Die Klägerin befand sich in Behandlung im Krankenhaus der Beklagten. Dort wurde u.a. ein Muttermal thematisiert, das sich verändert hatte. Die Klägerin behauptet, auf die Veränderung hingewiesen zu haben, was die Gegenseite bestreitet. In der Folge stellte sich heraus, dass es sich um ein malignes Melanom handelte, das sofort hätte exzipiert werden…

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Oberlandesgericht Karlsruhe – vom 04.10.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Bandscheibenoperation führt zu neurologischen Ausfällen, 50.000,- Euro, OLG Karlsruhe, Az.: 7 U 164/15

Post Views: 2.036 Chronologie:Die Klägerin bemerkte im Februar 2010 starke Schmerzen an der Lendenwirbelsäule 4/5, die sich linksseitig vom Gesäß über den hinteren Oberschenkel nach unten zogen, weshalb sie in einem von ihr selbst angeforderten Rettungswagen bei der Beklagten eingeliefert wurde. Dort wurden Röntgenbilder gemacht, am Folgetag auch ein MRT und die Verdachtsdiagnose eines Rezidivbandschei-benvorfalls…

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Landgericht Berlin – vom 28.09.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Probleme nach Operation des Segments LWK 4 in PLIF-Technik, LG Berlin, Az.: 36 O 221/13

Post Views: 1.986 Chronologie:Die Klägerin stellte sich aufgrund von starken Rückenschmerzen bei der Beklagten vor. Dort schlugen ihr die Ärzte eine Versteifungsoperation in PLIF-Technik vor. Postoperativ hielten die Beschwerden an, mit Ausstrahlung in die Beine. Es war eine Folgeoperation notwendig. Anlässlich der nachfolgenden Kernspintomografie wurde Granulationsgewebe im Epiduralraum festgestellt und dass das eingebrachte Implantat die…

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Oberlandesgericht Düsseldorf – vom 24.09.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Hallux-Valgus Operation, OLG Düsseldorf, Az.: 8 U 199/14

Post Views: 1.822 Chronologie:Die Klägerin litt seit 2005 unter Beschwerden im Bereich des linken Fußes. Es wurde bei ihr ein Hallux Valgus diagnostiziert und eine operative Behandlung angeraten. Im Rahmen der Operation setzten die Ärzte einen Kirschnerdraht zur Stabilisierung ein. Da die Klägerin in der Folge weiter unter Schmerzen litt, musste dieser Draht wieder entfernt…

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Landgericht Detmold – vom 21.09.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Brustrekonstruktion nach vorangegangener Karzinomerkrankung, 65.000,- Euro, LG Detmold, Az.: 12 O 5/14

Post Views: 1.824 Chronologie:Bei der Klägerin kam es zu rezidivierendem Krebsbefall der Brust. Nach Abnahme der Brust schlugen ihr die Mediziner einen künstlichen Aufbau vor. Hierfür entnahmen sie Gewebe im Unterbauch (DIEP-Lappenplastik). Da sich jedoch eine Thrombose entwickelte, musste dies wieder rückgängig gemacht werden. Auch im Bereich des Abdomens kam es durch die Gewebeentnahme zu…

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Oberlandesgericht Naumburg – vom 15.09.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Staphylococcus Aureus-Infektion nach Facettenblockade, OLG Naumburg, Az.: 1 U 10/14

Post Views: 1.906 Chronologie:Die Klägerin leidet seit 2007 an Beschwerden im Iliosakralgelenk. Anfang 2009 erlitt sie eine LWS-Distorsion. Im Klinikum der Beklagten erhielt sie im Rahmen einer ambulanten Behandlung eine sogenannte Facettenblockade. Es stellte sich eine Staphylokokken-Infektion heraus. Die Klägerin kann seither ihren Beruf als Krankenschwester nicht mehr ausüben. Kausale Folgen des Vorfalles sind u.a.…

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Landgericht Stuttgart – vom 13.09.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Arterienverletzung anlässlich Kryoablation, LG Stuttgart, Az.: 15 O 158/16

Post Views: 1.915 Chronologie:Die Klägerin litt an Vorhofflimmern und begab sich in die Klinik der Beklagten, wo eine Kryoablation vorgenommen wurde. Hierbei kam es durch Fehlpositionierung des Katheters zu einer arteriellen Blutung, die eine Notoperation erforderlich machte. Seit dem Vorfall leidet die Klägerin unter diversen gesundheitlichen Problemen. Verfahren:Das Landgericht Stuttgart hat zunächst eine Güteverhandlung vorgenommen…

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Oberlandesgericht Hamm – vom 09.09.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Sigmaresektion mit Descendorektostomie, OLG Hamm, Az.: I – 3 U 22/15

Post Views: 1.955 Chronologie:Der Kläger begab sich aufgrund linksseitiger Unterbauchschmerzen in die Behandlung der Beklagten. Es wurde eine Sigmadivertikulitis mit Abszessbildung diagnostiziert und operativ behandelt. Postoperativ litt der Kläger unter gesundheitlichen Problemen, wie Inkontinenz, Erektionsstörungen und psychischen Beschwerden. Verfahren:Das Landgericht Essen hatte in der Vorinstanz nach Einholung eines neurourologischen Gutachtens die Klage als unbegründet abgewiesen…

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Landgericht Köln – vom 05.09.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Kahnbeinresektion nach Rhizarthrose links, LG Köln, Az.: 25 O 45/13

Post Views: 1.954 Chronologie:Die Klägerin litt an einer Rhizarthrose der linken Hand und begab sich in die Klinik der Beklagten, wo eine Operation nach Epping vorgenommen werden sollte. Stattdessen ist jedoch das Kahnbein resektiert worden. Hierdurch ist das Daumengelenk kaum noch beweglich. Es liegt ein Dauerschaden vor. Verfahren:Das Landgericht Köln hat den Vorfall mittels eines…

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Bundesgerichtshof – vom 29.08.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nicht fachgerecht vorgenommene Axilladissektion, BGH VI ZR 477/14

Post Views: 2.032 Chronologie:Die Klägerin begab sich 2002 in die Behandlung des Beklagten, einem niedergelassenen Chirurgen. Dieser führte eine operative modifizierte radikale Mastektomie mit Axillaausräumung durch. Seit der Operation leidet die Klägerin an erheblicher Bewegungseinschränkung des rechten Armes. Verfahren:Das Landgericht Berlin hatte den Vorfall umfangreich fachmedizinisch aufarbeiten lassen (Az.: 6 O 2/07). Im Ergebnis stellte…

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Landgericht Wiesbaden – vom 24.08.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Laparotomie führt zu Dünndarmileus aufgrund vergessenen Bauchtuches, LG Wiesbaden, Az.: 3 O 174/14

Post Views: 1.930 Chronologie:Der Kläger begab sich aufgrund von akuten Schmerzen im rechten Unterbauch in die Behandlung der Beklagten. Es war eine notfallmäßige Laparotomie erforderlich. Postoperativ litt der Kläger nach wie vor unter Schmerzen und Übelkeit. Er begab sich erneut in stationäre Behandlung. Eine CT-Untersuchung ergab einen Dünndarmverschluss. Eine Re-Laparotomie war erforderlich, anlässlich derer festgestellt…

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Landgericht Düsseldorf – vom 19.08.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Perityphlitischer Abszess nach nicht erkannter Appendizitis, LG Düsseldorf, Az.: 3 O 294/14

Post Views: 2.014 Chronologie:Die Klägerin litt unter starken Bauchschmerzen und stellte sich bei ihrem Hausarzt, dem Beklagten, vor. Dieser schickte die Klägerin ohne genauere Abklärung der Symptome wieder nach Hause. Da sich die Schmerzen nicht besserten, suchte die Klägerin den Beklagten eine Woche später erneut auf und bestand auf eine sofortige Einweisung in ein Krankenhaus.…

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Landgericht Saarbrücken – vom 15.08.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Probleme nach Implantation einer Knieprothese, LG Saarbrücken, Az.: 16 O 285/14

Post Views: 2.020 Chronologie:Der Kläger hatte sich bereits zweier Arthroskopien des rechten Kniegelenks unterzogen. Im Krankenhaus der Beklagten wurde sodann eine Hybrid-Knieprothese implantiert. Postoperativ verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Patienten jedoch. Es war ein Reinterventionseingriff erforderlich. Verfahren:Das Landgericht Saarbrücken hat auf Basis des im Vorfeld über den Medizinischen Dienst der Krankenkasse Saarland eingeholten Gutachtens eine…

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Landgericht Leipzig – vom 11.08.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Verdachtsdiagnose einer zerebralen Metastasierung, 35.000,- Euro, LG Leipzig, Az.: 08 O 2913/13

Post Views: 1.977 Chronologie:Die Klägerin erkrankte in 2009 an einem Lungenkarzinom. Mitte 2013 erlitt sie einen körperlichen Zusammenbruch und wurde in die Klinik der Beklagten eingeliefert. Dort diagnostizierten die Ärzte eine progrediente Hirndrucksymptomatik bei Verdacht auf erneute zerebrale Metastasierung. Aufgrund der Diagnose erhielt die Klägerin u.a. das Medikament Dexamethason und sie sollte immobilisiert werden. Verfahren:Das…

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Landgericht Mainz – vom 06.08.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Unterlassene Verdachtsdiagnose bei tiefer Beinvenenthrombose; LG Mainz, Az.: 2 O 100/15

Post Views: 2.073 Chronologie:Die Klägerin ist die gesetzliche Krankenversicherung eines Patienten, die auf Regressansprüche aus einem ärztlichen Behandlungsfehler klagt. In einem vom Patienten angestrengten Parallelverfahren (Az. 2 O 259/11) kamen die befassten Gutachter zu einer groben Fehlerhaftigkeit der Behandlung des Patienten. Insbesondere dass die bei ihm bestehende Lungenembolie aufgrund einer Thrombose übersehen wurde. Die Klägerin…

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Landgericht Wuppertal – vom 30.07.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kardiotoxische Wirkung eines Chemotherapeutikums, LG Wuppertal, Az.: 5 O 95/14

Post Views: 2.011 Chronologie:Bei der Klägerin wurde in 2011 ein Mammakarzinom diagnostiziert. Die vorgenommene Chemotherapie wies eine kardiotoxische Wirkung auf, die Klägerin ist nun auf ein Kunstherz angewiesen. Verfahren:Das Landgericht Wuppertal hat ein kardiologisches und ein gynäkologisches Fachgutachten eingeholt. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass die Klägerin nicht über die kardiotoxische Wirkung des Chemotherapeutikums hinreichend…

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Landgericht Nürnberg-Fürth – vom 21.07.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Schmerzensgeld – Geburtsschaden:
Tod eines neugeborenen Kindes wegen unterlassener Sectio, 50.000,- Euro, LG Nürnberg-Fürth, Az.: 4 O 1742/16

Post Views: 2.368 Chronologie: Die Kläger nahmen die Beklagte auf Ersatz der immateriellen und materiellen Schäden in Anspruch, die ihnen in Folge der fehlerhaften Behandlung ihrer verstorbenen Tochter entstanden sind. Der Beklagten wurde ein grober Behandlungsfehler vorgeworfen, da über einen Zeitraum von mehreren Stunden die gebotene adäquate Überwachung durch qualifizierte geburtshilfliche Mitarbeiter/Innen (Ärzte, Hebammen) nicht…

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Oberlandesgericht Dresden – vom 18.07.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene 5-fach-Impfung gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Pertussis und Hepatitis, OLG Dresden, Az. 4 U 2014/15

Post Views: 2.038 Chronologie:Die Klägerin ist Asthmatikerin und litt im Herbst 2011 an einer schweren Bronchitis. Der Beklagte, ihr Hausarzt impfte sie daraufhin gegen Influenza sowie Pneumokokken. Da sich die Beschwerden nicht besserten, erhielt sie einige Wochen später weitere Impfungen. Aufgrund anhaltender Schmerzen begab sie sich in eine Klinik, wo eine proximale Lähmung und Rückbildung…

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Landgericht Mönchengladbach – vom 14.07.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Innenmeniskusteilresektion bei Meniskushinterhorn Lappenriss, LG Mönchengladbach, Az.: 6 O 329/11

Post Views: 2.022 Chronologie:Der Kläger befand sich nach einer Bänderzerrung am linken Knie in stationärer Behandlung bei der Beklagten. Dort wurde ein Meniskushinterhorn Lappenriss diagnostiziert und eine Teilresektion des Innenmeniskus vorgenommen. Postoperativ traten Komplikationen auf. Es bestätigte sich ein erneuter Riss im Innenmeniskus. Verfahren:Das Landgericht M’gladbach hat ein orthopädisch-unfallchirurgisches Fachgutachten eingeholt, sowie zwei weitere Gutachten.…

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Landgericht Gießen – vom 08.07.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Hüft-TEP-Implantation links, ca. 30.000,- Euro plus Feststeller, LG Gießen, Az.: 2 O 408/14

Post Views: 2.082 Chronologie:Bei der Beklagten bestand eine Coxarthrose linksseitig, so dass eine Indikation zu einer TEP-Implantation gestellt wurde. Postoperativ kam es zu Komplikationen. So entwickelte sich u.a. ein infektiöses Geschehen. Verfahren:Das Landgericht Gießen hat zunächst ein unfallchirurgisch-orthopädisches Sachverständigengutachten eingeholt, sodann ein weiteres Ergänzungsgutachten. Nachdem der gerichtlich bestellte Gutachter mehrere konkrete Behandlungsfehler bestätigte, regte das…

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Landgericht Berlin – vom 27.06.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Lungenembolie nach Versteifung der Wirbel LWK 4/5, LG Berlin, Az.: 13 O 43/12

Post Views: 2.715 Chronologie:Die Klägerin begab sich wegen Schmerzen in der Lendenwirbelsäule in die Praxis der Beklagten. Es erfolgte ein operativer Eingriff und die Wirbel LWK 4/5 wurden versteift. Postoperativ traten erhebliche Schmerzen ein. Aufgrund ihrer Immobilität über eine Woche hinweg kam es sodann zu einer Thrombose mit der Folge einer Lungenembolie. Einige Monate später…

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