Landgericht Dortmund – vom 03.04.2016
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Hallux valgus Operation, Landgericht Dortmund, Az.: 4 O 35/13

Chronologie:
Die Klägerin begab sich aufgrund von Schmerzen im rechten Fuß in die stationäre Behandlung bei der Beklagten. Er erfolgte ein operativer Hallux valgus Eingriff. Postoperativ steigerten sich die Schmerzen und hielten über einen längeren Zeitraum an.

Verfahren:
Das Landgericht Dortmund hat ein chirurgisches Gutachten eingeholt. Das Ergebnis war nicht derart eindeutig, dass das Gericht eine Entscheidung fällen konnte und riet den Parteien daher zu einer pauschalen Gesamtabgeltung im vierstelligen Eurobereich an, den diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Nicht immer sind in Arzthaftungsprozessen die gutachterlichen Konstatierungen eindeutig. In solchen Fällen schlagen Gerichte den Parteien gerne eine pauschale Abfindungssumme zur Gesamtabgeltung vor, um eine weitergehende umfassende Beweisaufnahme, die die Gerichtsbarkeit und die Parteien weiter belasten würde, zu vermeiden, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Marius Gilsbach LLM, Fachanwalt für Medizinrecht heraus.

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