Oberlandesgericht Düsseldorf – vom 14.09.2015
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Perianalabszess mit transanaler Fistel, OLG Düsseldorf, Az.: I – 8 U 155/14

Chronologie:
Der Kläger suchte in 2007 die Beklagte auf. Bei der vorgenommenen proktologischen Untersuchung wurde eine Analfissur festgestellt. Es folgte eine Rektoskopie, Teilexzision und Entfernung des Fistelganges. Dabei wurde ein vorhandener Abszess nicht erkannt. Es folgten weitere Nachoperationen.

Verfahren:
Zunächst war das Landgericht Düsseldorf (Az.: 3 O 375/09) mit dem Vorgang befasst und hatte die Klage nach umfangreicher Beweisaufnahme abgewiesen. Die hiergegen gerichtete Berufung durch den Kläger sah der OLG-Senat als noch nicht vollständig aufgeklärt an und riet den Parteien zur Vermeidung weiterer Kosten zu einer gütlichen Einigung im vierstelligen Eurobereich.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Die gerichtliche Aufarbeitung dieser Sache hat über sechs Jahre lang angedauert. Eine derart lange Verfahrensdauer ist in Arzthaftungsprozessen keine Seltenheit, stellt Dr.D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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