Landgericht Aurich – vom 03.06.2015
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Versorgung einer geschlossenen Ulnaschaftfraktur, LG Aurich, Az.: 5 O 1038/06

Chronologie:
Die Beklagte war bereits mit Teil- und Grundurteil in 2012 zu einem Schmerzensgeld von 15.000,00 Euro verurteilt worden. Vorausgegangen war eine nicht sachgerechte Versorgung einer Ulnaschaftfraktur im Krankenhaus der Beklagten.

Verfahren:
In dem laufenden Verfahren ging es um die vom Kläger begehrten weiteren materiellen Schäden für Vergangenheit und Zukunft. Im Wesentlichen ging es um den Erwerbsschaden als angestellter Bauingenieur. Im Ergebnis wurde nach umfangreicher Beweisaufnahme ein weiterer Gesamtschaden von 20.000,00 Euro festgestellt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Ist in einem Arzthaftungsprozess die Haftung der Beklagtenseite dem Grunde nach bestätigt, kann das Gericht den Leistungsantrag auf Schmerzensgeld ausurteilen. Über die materiellen Ansprüche für Vergangenheit und Zukunft muss dann noch verhandelt werden. Scheitern diese Verhandlungen, kommt es zu einem Folgeprozess, so wie hier, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt D.C. Mahr LLM fest.

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