Landgericht Dessau-Roßlau – vom 13.04.2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Lagerungsschaden nach Osteosynthese, LG Dessau-Roßlau, Az. 4 O 560/12

Chronologie:
Die Klägerin befand sich im beklagten Klinikum in stationärer Behandlung zur Materialentfernung nach einer Osteosynthese. Während des Eingriffs lagerte die Klägerin in der sogenannten Beachchairposition. Direkt nach dem Eingriff litt die Klägerin an starken Kopfschmerzen und Taubheitsgefühlen am Hinterkopf. Die Beschwerden beruhten auf einer fehlerhaften Lagerung bei der Operation.

Verfahren:
Die Haftpflichtversicherung der Klinik lehnte eine außergerichtliche Regulierung ab, so dass Klage geboten war. Nach umfangreicher Beweisaufnahme konnte der sachbearbeitende Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht Daniel C. Mahr LLM eine hohe Abfindungssumme erzielen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
In Arzthaftungsangelegenheiten verweisen Versicherer auf Medizinerseite oftmals und gerne auf den Rechtsweg, im Vertrauen darauf, dass ein medizingeschädigter Patient die Sache auf sich beruhen lässt. Mittels qualifizierter anwaltlicher Hilfe gelingt es aber in vielen Fällen, einem Medizinopfer noch zu seinem Recht zu verhelfen, so wie hier.

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