Oberlandesgericht Schleswig – vom 07.04.2013
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Stimmbandlähmung und Teilparese nach HWS-Operation, OLG Schleswig, Az. 4 U 111/11

Chronologie:
Der Kläger begab sich aufgrund von Taubheitsgefühlen im rechten Arm in die Klinik der Beklagten. Es wurde ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert und operativ behandelt. Dabei kam es zur Lähmung des linken Stimmbandes.

Verfahren:
Nachdem das Landgericht Kiel (Az. 8 O 24/10) die Klage zunächst als unbegründet abgewiesen hatte, kam das OLG nach Würdigung der Gesamtumstände zu einer Haftung der Beklagten und riet den Parteien zu einer gütlichen Einigung im fünfstelligen Eurobereich an.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Klageabweisende Urteile von Untergerichten sollte ein Medizingeschädigter in der Regel nochmals in der Berufungsinstanz hinterfragen lassen. Dabei sollte er sich qualifizierter anwaltlicher Hilfe bedienen, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt von Ciper & Coll. Tobias Kiwitt klar. In der Berufungsinstanz lassen sich erstinstanzliche Urteile oft revidieren.

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