Landgericht Bochum – vom 10.03.2013
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Wundheilungsinfektion nach Achillessehnenoperation, LG Bochum, Az. I – 8 O 86/11

Chronologie:
Der Kläger litt an Schmerzen am linken Fuß und begab sich in die Gemeinschaftspraxis der Beklagten. Dort wurde die Achillesferse operiert. In der Folge kam es zu einer Wundinfektion, Fistelbildung und Notfalloperation.

Verfahren:
Das Landgericht Bochum hat den Vorfall fachmedizinisch würdigen lassen. Nach Auffassung des Sachverständigen hätte eine tieferreichende Wundheilungsstörung im Rahmen der Revision durch die Beklagten frühzeitig erkannt werden können. Die Parteien einigten sich sodann auf Vorschlag des Gerichtes im Vergleichswege. Die geltend gemachten Ansprüche lagen im fünfstelligen Eurobereich.

Anmerkung von Ciper & Coll.:
Wundinfektionen nach Operationen stellen ein Risiko dar, das zu Arzthaftungsansprüchen von Geschädigten führen kann. Kommt es zu Komplikationen, sollte der Patient sich der Hilfe eines versierten Rechtsanwaltes bedienen, so der sachbearbeitende Rechtsanwalt Tobias Kiwitt.

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