Landgericht Berlin – vom 08.07.2012
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Versteifung der Wirbel LWK 4/5 sowie mangelhafte postoperative Behandlung, LG Berlin, Az. 13 O 43/12

Chronologie:
Die Klägerin unterzog sich einer Operation der Wirbel LWK 4 und LWK 5. Diese OP erfolgte behandlungsfehlerhaft. Postoperativ stellten sich erhebliche Schmerzen ein. Eine weitergehende Untersuchung nahmen die Mediziner nicht vor. Dadurch kam es zu einer Lungenembolie und einer Hirnblutung. Seit dem Vorfall kann die Klägerin ihr Leben nicht mehr selbstbestimmend führen und ist in einem Pflegeheim untergebracht worden.

Verfahren:
Das Landgericht Berlin sprach der Klägerin ein Schmerzensgeld von 35.000,00 Euro zu. Zudem ist der Beklagte verpflichtet, der Klägerin sämtliche aus der fehlerhaften Behandlung resultierenden weitergehenden Schäden zu ersetzen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Ddurch eine engagierte und konsequente Verhandlungsführung konnte der für alleinsachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel Mahr, LLM erreichen, daß der Klage vollumfänglich stattgegeben worden ist. Neben dem Schmerzensgeld stehen der Klägerin auch alle materiellen Schäden für die Vergangenheit sowie die Zukunft zu. Auch die zukünftigen noch nicht vorhersehbaren Schadenpositionen sind mitabgedeckt. Rechtsanwalt Dr. Dirk C. Ciper LLM begrüßt, daß die Berliner Gerichtsbarkeit einmal mehr den zutreffenden sachlichen und rechtlichen Ausführungen von Ciper & Coll. gefolgt ist. Eine Berufungseinlegung zum Kammergericht Berlin ist daher obsolet.

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