Oberlandesgericht Köln – vom 07.01.2011
Fehlgeschlagene Lasik-Operation – OLG Köln, Az.: 5 U 47/09

Chronologie:
Die Klägerin begab sich im Mai 2006 in die augenärztliche Behandlung bei der Beklagten. Es sollte eine laserchirurgische Korrektur mittels Lasik-Verfahrens vorgenommen werden. Nach der Operation bildete sich eine anhaltende Störung der Hornhaut aus. Es kam zu einer deutlichen Sehschärfenverschlechterung.

Aus den Entscheidungsgründen:
Der Klägerin steht gegen die Beklagte ein Anspruch auf 40.000,- Euro Schmerzensgeld, sowie Ersatz der materiellen Schäden zu, weil die Beklagten sie vor der Operation nicht vollständig aufgeklärt haben.

Anmerkungen:
Gegen das zusprechende Grund- und Teilurteil des Landgerichtes Köln war die Beklagte in Berufung vor das OLG Köln gezogen. Das OLG sah keine Veranlassung, das Urteil zu revidieren und wies die Berufung insgesamt auf Kosten der Beklagten zurück. Hinsichtlich der zugesprochenen materiellen Schäden wird eine weitere Regulierung im deutlich 6stelligen Euro-Bereich beansprucht.

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